Pfefferminze: Dosierung und Anwendung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (17. Juli 2014)

Bei der Pfefferminze hängt die richtige Dosierung unter anderem von der Art der Anwendung ab. Sie können Pfefferminze innerlich als Tee oder als Tinktur, äußerlich zum Einreiben, Inhalieren oder als Mundspülung anwenden. Außerdem ist Pfefferminze Bestandteil vieler Magen-, Darm- und Gallemittel. Die Tagesdosis sollte 3 bis 6 Gramm Droge oder 5 bis 15 Gramm verdünnte Tinktur nicht übersteigen.

  • Teezubereitung: Einen Esslöffel (1,5 g) Pfefferminzblätter mit kochendem Wasser (ca. 150 ml) übergießen und abgedeckt zehn Minuten ziehen lassen. Mehrmals täglich eine Tasse Pfefferminztee zwischen den Mahlzeiten trinken.
  • Für die äußerliche Anwendung:
    • als Inhalation: drei bis vier Tropfen Pfefferminzöl in heißes Wasser geben und die Dämpfe einatmen
    • zum Einreiben: zwei- bis viermal täglich Pfefferminzsalbe oder -öl auf den betroffenen Hautpartien auftragen

Bei Säuglingen und Kleinkindern in den ersten beiden Lebensjahren ist es aus Sicherheitsgründen ratsam, auf die Anwendung von Pfefferminzöl ganz zu verzichten. Wenden Sie auch bei Kleinkindern über zwei Jahren das Pfefferminzöl nur äußerlich an – jedoch nicht im Gesicht oder großflächig. Verreiben Sie zum Inhalieren nur wenige Tropfen Pfefferminzöl auf Brust und Rücken.