Pfefferminze: Anwendungsgebiete

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (17. Juli 2014)

Die Pfefferminze ist für verschiedene Anwendungsgebiete als traditionelles Arzneimittel anerkannt: Die Blätter der Pfefferminze können in Form von Tee gegen leichte krampfartige Beschwerden im Magen-Darm-Bereich sowie gegen Verdauungsbeschwerden (wie Blähungen) und Beschwerden der Gallenblase und der Gallenwege zum Einsatz kommen. Zusammen mit anderen Drogen gelten Pfefferminzblätter außerdem als geeignet, um die Verdauungsfunktion zu unterstützen oder um im Bereich der Atemwege die Schleimlösung zu fördern.

Das aus den Blättern der Pfefferminze gewonnene Öl hat teils ähnliche Anwendungsgebiete: Innerlich angewendet soll auch Pfefferminzöl gegen krampfartige Beschwerden des Magen-Darm-Trakts und der Gallenwege sowie bei Verdauungsbeschwerden helfen. Darüber hinaus findet Pfefferminzöl innerlich Verwendung bei Husten und Infektionen der oberen Atemwege einschließlich Erkältungen. Äußerlich kann man Pfefferminzöl ebenfalls gegen Erkältungen anwenden. Zudem soll äußerlich eingesetztes Pfefferminzöl (wegen seines kühlenden Effekts) Muskel- und Nervenschmerzen, Spannungskopfschmerzen sowie Hautsymptome bei unverletzter Haut (z.B. Juckreiz, schmerzhafte Hautreizungen) lindern.