Mönchspfeffer (Vitex agnus castus, Keuschlamm): Anwendungsgebiete

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (11. September 2015)

Mönchspfeffer (Vitex agnus castus, Keuschlamm) nehmen Frauen traditionell bei verschiedenen Beschwerden während oder vor der Regelblutung ein, so etwa

Zyklusbeschwerden oder Spannungsgefühle in der Brust können unterschiedliche Ursachen haben. Klären Sie solche Beschwerden mit dem Arzt ab – insbesondere, wenn Sie Beschwerden dieser Art bislang nicht hatten.

In der traditionellen Medizin kann Mönchspfeffer außerdem zur Unterstützung beim Abstillen zum Einsatz kommen und soll bei Beschwerden in den Wechseljahren (Klimakterium) helfen.

Um eine Wirkung zu erzielen, ist eine regelmäßige tägliche Einnahme von Mönchspfeffer über mindestens drei Monate zu empfehlen.

Man sieht die getrockneten Beeren des Mönchspfeffers. © iStock

Getrocknete Mönchspfeffer-Beeren

Hinweise

Während der Anwendung von Mönchspfeffer kann es in seltenen Fällen zu allergischen Beschwerden wie Juckreiz oder Hautausschlag kommen. Auch Nebenwirkungen wie ein trockener Mund, Kopfschmerzen oder Übelkeit sind möglich. Wer solche Nebenwirkungen an sich bemerkt, sollte die Einnahme von Mönchspfeffer beenden.

Schwangere oder stillende Frauen sollten auf eine Einnahme von Mönchspfeffer-Präparaten verzichten beziehungsweise Mönchspfeffer nur in Absprache mit dem Arzt einnehmen.