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Ingwer

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (26. Februar 2010)

© Jupiterimages/iStockphoto

Der Wurzelstock des Ingwers ist nicht nur eine beliebte Zutat in vielen Gerichten – er kann auch bei gesundheitlichen Beschwerden helfen.

Ingwer spielt schon seit der Antike in der chinesischen und indischen Medizin eine große Rolle. Aber auch in den westlichen Ländern erfreut sich Ingwer wachsender Beliebtheit. Die knollige Wurzel kann insbesondere bei Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit oder Erbrechen Linderung verschaffen und helfen, der Reisekrankheit vorzubeugen. Zu diesem Zweck wird meist getrockneter und pulverisierter Ingwer verwendet.

Die Pflanze

Die botanische Bezeichnung der Ingwer-Pflanze lautet Zingiber officinale. Ingwer kommt ursprünglich aus Südasien und ist in fast allen tropischen Ländern verbreitet. Er wird mittlerweile aber auch in China, der Karibik und den USA angebaut.

Unter der Erde wächst horizontal der verzweigte und ausdauernde Wurzelstock (Rhizom) des Ingwers, der als Überdauerungsorgan dient. Aus ihm bilden sich einjährige, über einen Meter hohe Triebe. Die Ingwer-Pflanze entwickelt zum Teil über 20 Zentimeter lange, schmale Blätter. Die gelben Ingwer-Blüten besitzen ein gelb-braun-violett geflecktes Staubblatt und sitzen in einem zapfenartigen Blütenstand.


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