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Flohsamen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (10. Juni 2014)

Mögliche Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Wenn Flohsamen nicht mit ausreichend Flüssigkeit oder im Liegen eingenommen werden, kann es zu einer vorzeitigen Quellung kommen. In der Folge können der Rachen oder die Speiseröhre verstopfen und es besteht Erstickungsgefahr. Treten nach der Einnahme von Flohsamen Brustschmerzen, Erbrechen oder Schluck- und Atembeschwerden auf, sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

Flohsamen können folgende Nebenwirkungen hervorrufen:

  • Vereinzelt werden allergische Reaktionen bis hin zu einem allergischen Schock beobachtet.
  • Die schwarzen Pigmente, die im Flohsamen enthalten sind, können sich möglicherweise bei längerer Anwendungsdauer in den Nieren ablagern.
  • Außerdem kann es zu Beginn der Therapie zu Krämpfen, Blähungen und einem allgemeinen Druckgefühl kommen, die im Laufe der Behandlung aber verschwinden.

Wann dürfen Sie Flohsamen nicht einnehmen?

  • bei einem Darmverschluss und bei krankhaften Verengungen der Speiseröhre und des Magen-Darm-Trakts
  • bei schwer einstellbarem Diabetes mellitus
  • bei gleichzeitiger Therapie mit Blutverdünnern aus der Gruppe der Cumarine (z.B. der Wirkstoff Phenprocoumon), da Flohsamen deren Aufnahme beeinträchtigen können
  • Außerdem sollte man auf Flohsamen verzichten, wenn man Medikamente einnimmt, die die Darmtätigkeit hemmen.

Für Kinder unter 12 Jahren liegen zu wenige Daten vor, sodass Flohsamen in dieser Altersgruppe nicht oder nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden sollten.






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