Anzeige

Anzeige

Unreine Haut

Veröffentlicht von: Silke Wesemann (23. Oktober 2012)

© Jupiterimages/iStockphoto

Der sorgenvolle Blick in den Spiegel hält für viele Teenager unschöne Überraschungen bereit: Mitesser, Pickel und Pusteln zieren Gesicht und unter Umständen noch andere Körperbereiche. Aber unreine Haut kennen nicht nur Jugendliche in der Pubertät – auch viele Erwachsene haben noch mit Hautunreinheiten zu kämpfen. Unreine Haut entsteht nicht etwa durch mangelnde Hygiene, wie der Begriff vielleicht mutmaßen lässt, vielmehr liegen hormonelle Ursachen zugrunde.

Fettige Haut und Mischhaut neigen immer mal wieder zu Unreinheiten. Als unreine Haut bezeichnet man alle Hautprobleme, die die Ebenmäßigkeit des Hautbilds stören. Dazu gehören:

  • Pickel,
  • Mitesser (Komedonen),
  • Papeln
  • und Pusteln.

Unreine Haut ist entzündet, fettig, gerötet oder schlecht durchblutet. Sie kann außerdem ölig-glänzend und großporig aussehen. Auch wenn die Haut feuchtigkeitsärmer ist, sind Unreinheiten möglich. Dann sieht die Haut meist rau und schuppig aus, sie spannt und weist Irritationen auf.

Man sieht einen Jugendlichen der seine Pickel auf der Stirn zeigt. © Jupiterimages/iStockphoto

Typisch für unreine Haut: Mitesser, Pickel und Pusteln.

Unreine Haut hat vor allem hormonelle Ursachen. Männliche Geschlechtshormone regen die Talgdrüsen dazu an, zu viel Talg zu produzieren. In der Fachsprache heißt diese Überproduktion von Talg Seborrhoe. Sie kommt überwiegend während der Pubertät vor, wenn der Körper vermehrt Hormone ausschüttet, aber auch Erwachsene können davon betroffen sein. Jungen und Männer haben häufiger Probleme mit unreiner Haut als Mädchen und Frauen.

Der überschüssige Talg verstopft den Ausgang der Talgdrüse, über den der Talg normalerweise an die Hautoberfläche transportiert wird. Durch die Verstopfung sammelt sich Talg und die Talgdrüse erweitert sich – ein Mitesser entsteht. Dies passiert vor allem dort, wo sich besonders viele und besonders große Talgdrüsen befinden: auf Stirn, Nase, Wangen, Kinnpartie und auf dem oberen Rücken. Aber auch im Brustbereich ist unreine Haut möglich.

Anzeige

Oft geht mit der Talgüberproduktion eine Verhornungsstörung im Haarbalg einher: statt loser Hornzellen bilden sich feste Hornlamellenverbände. Diese können anders als die losen Zellen nicht mit dem natürlichen Talgstrom an die Oberfläche gelangen, sodass sie den Talgdrüsenausgang zusätzlich verstopfen. Durch die Verstopfung sammelt sich der Talg im umgebenden Gewebe und löst dort eine Entzündungsreaktion aus.

Aus den entzündeten Mitessern können eitrige Pusteln und knotige Verdickungen (Papeln) entstehen, die schlecht verheilen und oft Narben hinterlassen. Wenn es zu diesen Entzündungen kommt, spricht man von Akne vulgaris.

Um Pickeln und Mitessern entgegenzuwirken, kann man mit der richtigen Pflege einiges tun. Bei einer Akne hingegen ist es ratsam, einen Hautarzt aufzusuchen. Auch wenn sich unreine Haut trotz sorgfältiger Pflege nicht bessert, sollten Sie einen Arzt zu Rate ziehen.

Anzeige

Glänzt Ihre Gesichtshaut?



Anzeige