Unreine Haut: Pflege bei Akne

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (23. Oktober 2012)

Wer von einer Akne betroffen ist, sollte es mit der Pflege sehr genau nehmen.

Achten Sie deshalb darauf, Ihre Haut morgens und abends gründlich zu reinigen und zu pflegen.

Zusätzlich sollten Sie Ihrer Haut ein- bis dreimal wöchentlich ein Peeling oder eine Maske gönnen.

Wichtig bei der Pflege unreiner Haut:

  • Verwenden Sie "leichte" Pflegeprodukte wie Hydrogele oder sogenannte O/W-Cremes (Öl-in-Wasser).
  • Vermeiden Sie komedogene Inhaltsstoffe.
  • Alkalische Seifen und alkoholhaltiges Gesichtswasser sind für unreine Haut ungeeignet.
  • Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen.

Bei Akne:

  • Achten Sie auf gründliche Reinigung und Pflege morgens und abends.
  • Verwenden Sie zusätzlich ein- bis dreimal wöchentlich ein Peeling oder eine Maske.
  • Zusätzlich ist eine dermatologische Behandlung durch einen Arzt ratsam.

Die Pflege mit reinen Kosmetika reicht bei einer Akne meist nicht aus. Zusätzlich ist eine dermatologische Behandlung durch einen Arzt ratsam, um der Akne frühzeitig entgegenzuwirken und zu verhindern, dass Narben entstehen.

Für die Behandlung kombiniert man in der Regel die Einnahme von Medikamenten mit Cremes und Salben, die direkt auf betroffene Hautareale aufgetragen werden. Gegen die übermäßige Verhornung der Haut (sog. Hyperkeratose) können Betroffene Vitamin-A-Säure-Abkömmlinge einnehmen. Auf der Haut helfen Antiseptika und Antibiotika dabei, die Keimbesiedlung zu hemmen. Auch entzündungshemmende Präparate kommen zur Therapie von Akne zum Einsatz.

Für Frauen stehen außerdem Medikamente zur Verfügung, die die Wirkung männlicher Sexualhormone unterbinden (Antiandrogene). Diese werden in Kombination mit Östrogenen eingenommen.

Bei der Behandlung von Akne sollte man viel Geduld aufbringen, denn meistens verschlechtern sich die Beschwerden in den ersten Monaten der Therapie – die Haut reagiert zunächst extrem gereizt und neigt verstärkt zu Rötungen und Abschuppungen. In dieser Zeit können Sie zusätzlich spezielle beruhigende und entzündungshemmende Präparate anwenden. Damit fällt es leichter, die Behandlung nicht frühzeitig abzubrechen.

Um Pickel vorübergehend zu verstecken (z.B. zu besonderen Anlässen), können sogenannte Camouflage-Stifte und Make-ups helfen. Mit ihrer hellgrünen Farbe lassen sich Rötungen abdecken und anschließend mit einem Puder oder Make-up im eigenen Hautton überdecken.


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