Haut im Sommer

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (27. Juni 2017)

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Wenn nach der kalten Jahreszeit die Temperaturen steigen und die Sonne sich endlich wieder blicken lässt, fühlen sich viele Menschen gleich fitter und beschwingter. Kein Wunder, denn Licht regt im Körper die Bildung des stimmungsaufhellenden Hormons Serotonin an. Auch für die Haut stellen sich durch die vermehrte Sonneneinstrahlung im Sommer einige Veränderungen ein. Dabei bringt die Sonne sowohl Vorzüge als auch Gefahren für die Haut mit sich.

Im Sommer kann die Haut zunächst wieder aufatmen. So entfällt in der warmen Jahreszeit zum Beispiel der Wechsel zwischen trockener Heizungsluft und klirrender Kälte. Auch die Talgproduktion der Haut, die bei niedrigen Temperaturen sinkt, normalisiert sich, sodass die Haut im Sommer wieder fettiger wird und weniger austrocknet.

Der Sommer hat noch andere Vorzüge für den Körper: Die Sonnenstrahlen aktivieren die Atmung, kurbeln Durchblutung, Stoffwechsel und Hormonproduktion an und stärken – wenn man sie in Maßen genießt – das Immunsystem. Auch Blutdruck und Cholesterinspiegel sinken.

Durch die Sonnenbestrahlung der Haut kann der Körper Vitamin D herstellen, das unter anderem für den Knochenaufbau und -erhalt nötig ist. 10 bis 15 Minuten Sonne am Tag auf Gesicht und Armen (auch bei bedecktem Himmel) reichen allerdings aus, um den Tagesbedarf zu decken. Sofern sich im Sommer genügend Vitamin D gebildet hat, legt der Körper außerdem einen Vitamin-D-Speicher in der Haut an, auf den er im Winter zurückgreifen kann.

Die Vitamin-D-Produktion lässt sich jedoch durch ausgiebige Sonnenbäder nicht endlos steigern. Es besteht im Gegenteil die Gefahr, die Hautzellen durch die UV-Strahlung dauerhaft zu schädigen.


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