Chloasma (Melasma)

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (24. Juni 2014)

© Jupiterimages/iStockphoto

Als Chloasma oder Melasma werden unbedenkliche Pigmentflecken im Gesicht bezeichnet, die vor allem in der Schwangerschaft auftreten können und oft wie eine Maske erscheinen. Sonneneinstrahlung kann das Chloasma verstärken oder erst auslösen.

Auch Männer können ein Chloasma ausbilden, häufiger sind jedoch Frauen – besonders dunklen Typs – betroffen. Die verstärkte Pigmentierung (sog. Hyperpigmentierung) bereitet keine körperlichen Beschwerden und bringt auch keine Komplikationen mit sich. Sie stellt jedoch für die betroffenen Frauen oft eine kosmetische Belastung dar. Denn ein Chloasma entwickelt sich meist symmetrisch im Gesicht, bevorzugt an Stirn, Wangen, Kinn und Schläfen. Die Flecken können blassgelb bis dunkelbraun sein und unterschiedliche Form annehmen:

  • großflächig, unregelmäßig geformt
  • netzartig
  • spritzerartig

Besonders auffällig ist das Chloasma oder Melasma, wenn es sich großflächig und wie eine Maske über das Gesicht ausbreitet und sehr dunkel ausfällt.

Ein Chloasma, das sich aufgrund hormoneller Schwankungen entwickelt hat, bildet sich meist zurück, wenn die Hormonkonzentration wieder stabil ist, etwa

Ein nicht-hormonell bedingtes Chloasma kann jedoch dauerhaft bestehen bleiben und lediglich vorübergehend verblassen, wenn die Sonneneinstrahlung geringer ist (etwa im Winter). Es ist daher sinnvoll, bei bestehendem Chloasma oder Melasma starke Sonneneinstrahlung zu meiden. Außerdem können verschiedene Medikamente das Chloasma mildern. Viele Betroffene greifen jedoch letzten Endes darauf zurück, die Pigmentflecken zu überschminken (Camouflage).


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