Chloasma (Melasma): Was kann man tun?

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (24. Juni 2014)

Ein Chloasma oder Melasma stellt ein rein kosmetisches Problem dar. Da die Hyperpigmentierung sich aber im Gesicht befindet und häufig besonders auffällig ist, kann sie für die betroffenen Frauen sehr belastend sein.

Zunächst ist es nötig, die Ursache für das Chloasma beziehungsweise Melasma herauszufinden. Hormonell bedingte Hyperpigmentierungen verschwinden meist nach und nach, wenn die Ursache beseitigt wurde, wie etwa nach einer Geburt, nach Absetzen hormoneller Verhütungsmittel oder durch eine Hormonbehandlung während der Wechseljahre.

Auslösende Medikamente sollten in Absprache mit dem behandelnden Arzt abgesetzt oder, wenn möglich, ersetzt werden.

Meiden Sie außerdem direkte Sonneneinstrahlung, um das Chloasma nicht zu verstärken. Verwenden Sie, besonders zur Mittagszeit, einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor.

Zu den medikamentösen Möglichkeiten, ein Chloasma zu mildern, gehören Salben mit Wirkstoffen, die auch gegen Akne eingesetzt werden, wie beispielsweise:

Hydrochinon kann jedoch den Hautfarbstoff Melanin aus den behandelten Hautstellen dauerhaft entfernen (depigmentieren), daher sollte dieser Wirkstoff vorsichtig eingesetzt werden.

Außerdem kann oberflächlich die sogenannte Kryochirurgie eingesetzt werden. Dabei vereist man die betroffenen Zellen und entfernt sie anschließend. Diese Anwendung eignet sich aber vorwiegend für Chloasmen oder Melasmen, die sich in der oberen Hautschicht (Epidermis) befinden.

Bei oberflächlichem Chloasma oder Melasma kann auch ein chemisches Peeling mit Glykolsäure und Hydrochinon das Erscheinungsbild verbessern.

Nicht zuletzt greifen betroffene Frauen häufig zu Makeup, um das Chloasma zu überschminken (sog. Camouflage).


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