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Hämorrhoiden behandeln und vorbeugen

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (04. Januar 2017)

© Jupiterimages/Brand X Pictures

Probleme mit Hämorrhoiden sind unangenehm und vielen ist es peinlich, damit zum Arzt zu gehen und sich behandeln zu lassen. Dabei sind Beschwerden durch vergrößerte Hämorrhoiden keine Seltenheit: Fast jeder zweite über 30-Jährige hat Schätzungen zufolge irgendwann einmal damit zu tun. Über eine Behandlung denken jedoch nur wenige der Betroffenen nach – oft aus falscher Scham.

Genau genommen hat jeder Mensch Hämorrhoiden: Hämorrhoiden sind Schwellkörper, die in der Schleimhaut des unteren Enddarms (Analkanal) ein dichtes Gefäßpolster bilden. Krankheitswert bekommen sie erst, wenn sich in diesem Gefäßpolster Blut staut, das nicht mehr ungestört abfließen kann. Ärzte sprechen dann von einem Hämorrhoidalleiden. Unterschiedliche Beschwerden können die Folge sein. Sie reichen von Juckreiz, Brennen und Nässen bis hin zu Schmerzen und Blutungen im Analbereich.

Leichte Beschwerden können Sie mithilfe von speziellen Salben, Zäpfchen oder Analtampons lindern. Stärkere Beschwerden sollte auf jeden Fall der Arzt behandeln. Je nach Schweregrad des Hämorrhoidalleidens kommen verschiedene Therapiemöglichkeiten infrage. Gerade im Anfangsstadium (Stadium I und II) ist die Behandlung unkompliziert. Bei fortgeschrittenem Hämorrhoidalleiden im Stadium III oder IV beziehungsweise bei hartnäckigen Beschwerden kann ein chirurgischer Eingriff notwendig werden.

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Beachten Sie: Salben, Zäpfchen & Co. können vorübergehend Linderung verschaffen – die eigentliche Ursache kann jedoch nur der Arzt behandeln. Aber: Sie können selbst eine Menge dazu beitragen, dass sich ein bestehendes Hämorrhoidalleiden nicht verschlimmert: Bei der Behandlung, aber auch bei der Vorbeugung von Hämorrhoiden ist es vor allem wichtig, einen regelmäßigen und nicht zu harten Stuhlgang zu erreichen. Ein weicher, wohlgeformter Stuhl erleichtert ein Entleeren ohne Nachpressen. Sie können einen weichen Stuhl fördern, indem Sie auf eine gesunde Ernährung und viel Bewegung achten – und indem Sie ungünstige Stuhlgewohnheiten ablegen. Stundenlanges Sitzen auf der Toilette oder starkes Nachpressen sind kontraproduktiv und können die Beschwerden verstärken.

Lassen Sie sich auf der Toilette Zeit, aber sitzen Sie nicht länger als nötig.

Video: Hämorrhoiden

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