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Hämorrhoiden: Behandlung und Vorbeugung

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (20. Oktober 2011)

Allgemeines

Probleme mit Hämorrhoiden sind unangenehm und vielen ist es peinlich, damit zum Arzt zu gehen. Dabei ist dies vollkommen unbegründet. Denn fast jeder zweite über 30-Jährige ist in seinem Leben einmal von vergrößerten Hämorrhoiden betroffen – über eine Behandlung denken jedoch nur wenige nach – oft aus falscher Scham.

Genau genommen sind Hämorrhoiden sehr sinnvoll und bei jedem Menschen vorhanden. Hämorrhoiden sind Schwellkörper, die in der Schleimhaut des unteren Enddarms (Analkanal) ein dichtes Gefäßpolster bilden. Zur Krankheit werden sie erst, wenn sich im Gefäßpolster Blut staut und nicht mehr ungestört abfließt. Man spricht dann auch von einem Hämorrhoidalleiden.

Gerade im Anfangsstadium ist eine Behandlung von vergrößerten Hämorrhoiden besonders einfach. Erst bei fortgeschritteneren Hämorrhoiden im Stadium III oder IV beziehungsweise bei hartnäckigen Beschwerden können chirurgische Maßnahmen notwendig werden.

Jeder kann zur Behandlung von Hämorrhoiden eine Menge beitragen – nicht nur der Arzt, sondern auch der Betroffene selbst. Bei der Behandlung, aber auch bei der Vorbeugung von Hämorrhoiden ist es wichtig, einen regelmäßigen und nicht zu harten Stuhlgang zu erreichen. Ein weicher, wohlgeformter Stuhl erleichtert ein Entleeren ohne Nachpressen. Mit einer Kombination aus gesunder Ernährung, Bewegung und dem Ablegen ungünstiger Stuhlgewohnheiten ist es leicht möglich, einen weichen Stuhlgang zu erzielen. Stundenlanges Sitzen auf der Toilette oder starkes Nachpressen sind kontraproduktiv und können die Beschwerden bei vergrößerten Hämorrhoiden verstärken.

Lassen Sie sich auf der Toilette Zeit, aber sitzen Sie nicht länger als nötig.

Hämorrhoiden: Video

Leichte Beschwerden können Sie zudem mithilfe von speziellen Salben oder Zäpfchen lindern. Bei stärkeren Beschwerden sollte die Behandlung durch einen Arzt erfolgen. Je nach Schweregrad kommen verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Behandlung infrage. Nur in seltenen Fällen ist ein operativer Eingriff erforderlich.






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