Massagen tun gut, manche besonders. Nach einer Lomi Lomi Nui haben manche Menschen das Gefühl, sie schweben geradezu auf Wolken. Was ist dran an dieser Lomi-Massage, die inzwischen in vielen Spas und Vitalcentern angeboten wird?
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Lomi Lomi ist eine uralte Behandlung und Heilmethode, die von den Kahunas, den Weisen im alten Hawaii, praktiziert wurde. Darum wird sie häufig auch als Kahuna Bodywork bezeichnet. Lomi bedeutet soviel wie reiben, kneten, drücken. Die Verdoppelung Lomi Lomi steht für besonders intensiv und Nui meint einzigartig. Lomi Lomi Nui könnte man also mit einzigartig intensivem Kneten übersetzen.
Früher wurde Lomi Lomi in den hawaianischen Tempeln als Übergangsritual zum Beispiel ins Erwachsenenalter angewendet. "Man lässt Altes los, beginnt Neues. Das ist über die reine Berührung hinaus ursprünglich der Sinn gewesen", sagt Margareta Kappl, Lomi-Lehrerin in München.
Hawaiis Naturheilkunde und TCM
Die Auffassung der hawaiianischen Naturheilkunde ist ähnlich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Beide gehen davon aus, dass in einem gesunden Körper die Energie fließt. Entstehen Blockaden, wird man krank. Wobei die Hawaiianer gar kein Wort für Krankheit haben: Bei ihnen heißt es Ungleichgewicht des Körpers.
"Die Lomi ist eine ganzheitliche Technik", sagt Margareta Kappl. Sie soll über die Entspannung auch der körperlichen Reinigung und Harmonisierung dienen, soll durch eine gezielte Massage Verspannungen der Muskeln, aber eben auch tiefe Blockaden lösen. Der Körper kommt dann wieder ins Gleichgewicht, so die Sicht derer, die Lomi Lomi praktizieren.
Weiterlesen: Was Lomi Lomi verspricht
Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema
- 1 Wie Lomi Lomi auf den Körper wirkt
- 2 Was Lomi Lomi verspricht




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