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Lerntypen: Jeder lernt anders: Vier verschiedene Lerntypen

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (18. März 2015)

Jeder lernt anders: Einige Menschen können sich beispielsweise Informationen auf Bildern besonders gut einprägen, andere wiederum lernen besser, wenn sie den Lernstoff laut wiederholen oder auf einem Tonträger anhören. Wissenschaftler unterscheiden vier klassische Lerntypen.

Visueller Lerntyp

Visuelle Lerntypen können sich am besten Informationen einprägen, indem sie diese vor sich sehen. Dies kann zum Beispiel in Form von Notizen oder Skizzen sein, aber auch von Schautafeln und Diagrammen.

Ein Junge sitzt in der Küche am Tisch und schreibt.

Visuelle Lerntypen nutzen gern Diagramme und Schaubilder.

In der Regel kann sich dieser Lerntyp perfekt daran erinnern, an welcher Position etwas Geschriebenes in einem Buch zu finden ist, weil er sich alles Visuelle sehr gut merken kann. Personen vom visuellen Typ arbeiten häufig sehr genau und können sich Details gut einprägen.

Visuelle Lerntypen können ihr Lernen fördern, indem sie von ihrem Lernstoff Skizzen anfertigen und viel mit Notizzetteln, Karteikarten oder Papierwänden arbeiten.

Auditiver Lerntyp

Personen vom auditiven Lerntyp können sich Informationen besonders gut aneignen, wenn sie sie hören. Gedichte und Musik wirken auf sie ebenso einprägsam wie das Zuhören anderer Menschen. Viele auditive Lerntypen bewegen beim Lesen die Lippen und lesen sich selbst gern Texte laut vor, um sie besser zu behalten. Umgebungsgeräusche empfinden diese Menschen beim Lernen häufig als störend.

Ob das Besprechen und Abhören von Tonbändern oder das Gespräch mit anderen Personen: Auditive Lerntypen können ihr Lernen auf verschiedene Art und Weise fördern.
Ein Mann sitzt auf dem Sofa und hat Kopfhörer auf.

Manche Menschen lernen Informationen am besten durch Hören.

Haptischer Lerntyp und kinästhetischer Lerntyp

Sowohl der haptische als auch der kinästhetische Lerntyp können sich Dinge am besten merken, indem sie sie tatsächlich ausführen, so zum Beispiel durch Ausprobieren, aber auch durch Rollenspiele oder Übungen.

Der haptische Typ lernt durch Anfassen und Tasten. Wenn er etwas im wahrsten Sinne des Worts "Be-Greifen" kann – zum Beispiel ein anatomisches Modell –, fällt es ihm leichter, die Information aufzunehmen.

Kinästhetische Lerntypen zeichnen sich dadurch aus, dass sie am besten durch Ausführen lernen, beispielsweise indem sie das Gelernte konkret auf eine Situation anwenden oder nachspielen.

Eine Lehrerin erklärt ihren Schülern ein anatomisches Modell.

Der haptische Lerntyp profitiert davon, Dinge im wahrsten Sinne des Wortes zu „be-greifen“.

Sie müssen sich eine neue Telefonnummer merken. Wie gehen Sie vor?


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