Wassergeburt: Voraussetzungen für eine Wassergeburt

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (29. Juli 2017)

Eine Wassergeburt ist für Frauen geeignet, deren Schwangerschaft komplikationslos verläuft. Außerdem sollte vom Arzt ein geringes Risiko für die Geburt bescheinigt werden. Die Wassergeburt sollte aber nicht zuhause in der Badewanne erfolgen, sondern in einer Geburtsklinik oder einem Geburtshaus mit spezieller Geburtswanne. Diese Wanne hat einen tiefen Einstieg und idealerweise die Möglichkeit, regelmäßig Wasser zu- und ablaufen zu lassen. Ein Arzt oder eine Hebamme müssen die Wassergeburt überwachen. Außerdem muss eine zweite Person zur Unterstützung anwesend sein, falls die Schwangere die Wanne verlassen möchte oder muss.

Sollten Komplikationen auftreten, muss die Schwangere die Geburtswanne verlassen und das Kind außerhalb der Wanne zur Welt bringen.

Wann ist eine Wassergeburt möglich?

Eine Wassergeburt wird für gewöhnlich nur dann zugelassen, wenn folgende Faktoren ausgeschlossen werden können:

Die Schwangere sollte sich für die Wassergeburt mindestens in der 36. Schwangerschaftswoche befinden.

Wann darf keine Wassergeburt erfolgen?

Bei Kreislaufproblemen muss die Gebärende die Wanne verlassen – ohne Komplikationen ist die Zeit, die sie in der Wanne verbringen kann, unbegrenzt.

Auch wenn einer der genannten Faktoren zutrifft (Zwillinge, HIV der Mutter, ...), darf das Baby nicht im Wasser zur Welt kommen.