Wehen: Senkwehen (Vorwehen)

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (03. Juli 2017)

Manche Fachleute nutzen die Begriffe Senkwehen und Vorwehen gleichbedeutend. Dass die Vorwehen auch als Senkwehen bezeichnet werden, liegt daran, dass sie das ungeborene Kind tiefer in das Becken der Mutter verlagern – der Bauch der Schwangeren senkt sich sichtbar nach unten. Senkwehen bringen das Baby in eine Position, die für den späteren Geburtsvorgang günstig ist.

Senkwehen

Die meisten werdenden Mütter spüren ein Spannungsgefühl im Bauch, meist aber keine Schmerzen. Senkwehen können alle 10 Minuten auftreten, dann wieder stunden- oder tagelang gar nicht.

Da durch die Senkwehen die Gebärmutter nach unten verlagert wird, entsteht um Magen und Lunge wieder mehr Platz, das Atmen fällt leichter. Gleichzeitig nimmt der Druck auf die Blase zu und die werdende Mutter muss häufiger zur Toilette.

Bei Vorwehen lassen sich die Schmerzen durch Entspannung und Wärme lindern, beispielsweise in der Badewanne. Sind die Schmerzen stark, treten in kurzen Abständen auf und dauern an, sollten Sie Ihren Frauenarzt aufsuchen.

Überanstrengung kann die Senkwehen verstärken, Entspannung kann sie lindern. Bei Stress sollten Sie zwischendurch eine Pause einlegen und die Füße hochlegen.