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Der Geburtsort

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (24. Februar 2014)

Allgemeines

Zur Geburtsvorbereitung gehört unter anderem, den Geburtsort zu wählen. Dabei stehen schwangere Frauen vor der Qual der Wahl: Entbinden können sie in einer Klinik, einem Geburtshaus oder zu Hause – aber wo sind Mutter und Kind während der Geburt am besten aufgehoben?

Egal, welchen Geburtsort Sie am Ende wählen – in jedem Fall kann Ihnen in jeder Phase der Geburt eine Hebamme zur Seite stehen, die Hilfestellung bietet und in den Geburtsverlauf eingreift, wenn dies erforderlich ist. Jede schwangere Frau kann Hebammenhilfe in Anspruch nehmen – nicht nur bei der Entbindung, sondern schon während der Schwangerschaft sowie zur Nachsorge im Anschluss an die Entbindung und während der Stillzeit. Die Kosten hierfür tragen die gesetzlichen Krankenkassen.

Hebammen betreuen Geburten an jedem Geburtsort – also sowohl in der Klinik als auch im Geburtshaus oder zu Hause:

  • In einer Klinik arbeiten Hebammen angestellt im Schichtdienst; manche Kliniken bieten Schwangeren auch die Möglichkeit, sich durch eine freiberufliche Beleghebamme ihrer Wahl begleiten zu lassen. Beleghebammen betreuen die Frauen während der Schwangerschaft, bei der Klinikgeburt und im Wochenbett. Findet in der Klinik eine ambulante Entbindung statt, kann die frisch gebackene Mutter schon wenige Stunden nach der Geburt wieder nach Hause gehen, wo die Hebamme sie dann weiter betreut.
  • Bei einer Entbindung im Geburtshaus oder zu Hause betreuen Hebammen eigenverantwortlich normal verlaufende Geburten – vorausgesetzt, es gab während der Schwangerschaft keine Probleme, die eine Klinikgeburt nötig machen. Treten während der Geburt Komplikationen auf, ist eine Verlegung ins Krankenhaus ratsam.

Wo auch immer Sie entbinden möchten – ob Sie in der Klinik, im Geburtshaus oder zu Hause: Jeder Geburtsort bietet Vorteile, aber auch Nachteile. Wo Sie sich am besten aufgehoben fühlen, können Sie letztendlich nur für sich alleine entscheiden. Bei der Wahl des Geburtsorts können Sie sich durch Hebammen und Frauenärzte beraten lassen und mit ihnen prüfen, ob eine Entbindung außerhalb einer Klinik überhaupt infrage kommt. Setzen Sie sich so früh wie möglich mit einer Hebamme in Verbindung, wenn Sie sich für Hebammenhilfe interessieren oder gar eine Hausgeburt planen.





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