Der Geburtsort: Das Geburtshaus

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. April 2015)

Für alle Frauen, die weder eine Klinik als Geburtsort noch eine Geburt zu Hause wünschen, ist das Geburtshaus eine Alternative. Ein Geburtshaus ist eine meist von freiberuflichen Hebammen geleitete Einrichtung, wo Schwangere in persönlicher Atmosphäre entbinden und dabei eine intensive Betreuung genießen können.

Manche Geburtshäuser arbeiten mit Ärzten zusammen, um eine gute medizinische Absicherung zu gewährleisten. Im Vordergrund steht beim Entbinden im Geburtshaus immer die natürliche, nicht technisierte Geburt. Eine Hebamme betreut die werdende Mutter vor, während und nach der Entbindung intensiv und persönlich – am Geburtsort und zu Hause. Sie geht auf die individuellen Wünsche der Schwangeren ein und begleitet sie in allen Phasen, die wichtig für sie sind.

In jedem Fall ist auch das Geburtshaus ein Geburtsort, an dem beim Entbinden für die Sicherheit von Mutter und Kind gesorgt ist. Für den Notfall stehen in allen Einrichtungen Beatmungsgeräte für Neugeborene zur Verfügung – und der Weg zur nächsten Klinik ist nicht weit. Eine schmerzlindernde PDA (Periduralanästhesie oder Rückenmarkspritze), die den Unterleib der Mutter örtlich betäubt, ist im Geburtshaus allerdings nicht möglich.