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Frühgeburt

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Januar 2012)

© Jupiterimages/Digital Vision

Von einer Frühgeburt spricht man, wenn das Baby vor Vollendung von 37 Schwangerschaftswochen lebend zur Welt kommt, also vor der 38. SSW. Nur etwa sieben Prozent aller Kinder in Deutschland kommen als Frühgeburt zur Welt.

Das Frühgeburts-Risiko lässt sich mit einfachen Mitteln senken: Nehmen Sie als Schwangere die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen wahr, verzichten Sie auf Nikotin, Alkohol und Drogen und versuchen Sie, Stress zu vermeiden.

Zeigen sich dennoch Anzeichen einer Frühgeburt, so muss die werdende Mutter im Krankenhaus überwacht und wenn nötig behandelt werden. Ob eine Entbindung eingeleitet oder therapeutisch hinausgezögert wird, hängt vom Gesundheitszustand von Mutter und Kind sowie von der Schwangerschaftswoche ab und wird individuell entschieden.

Eine drohende Frühgeburt kann sich unter anderem durch Beschwerden wie vorzeitiges Einsetzen der Wehentätigkeit, vorzeitigen Blasensprung sowie Blutungen bemerkbar machen. Die Ursachen für eine Frühgeburt sind vielfältig und können häufig nicht eindeutig geklärt werden. Mögliche Risikofaktoren beziehungsweise Auslöser sind zum Beispiel Infektionen der Geburtswege, chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Störungen der Plazenta, Anomalien und Erkrankungen der Gebärmutter oder Fehlbildungen des Kindes.



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