Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Ernährung

Wie Rotkohl besonders gut schmeckt

Von Angela Dillmann (6. Dezember 2012)

Das Gemüse ist kalorien- und fettarm, der hohe Ballaststoffgehalt verstärkt das Sättigungsgefühl. Einige Tipps zur Zubereitung sollte man beherzigen.

Rotkohl, eine typische Gemüsebeilage zu Gans oder Ente, hat jetzt Hauptsaison. Zwar kann man ihn das ganze Jahr über kaufen, aber die typische Erntezeit beginnt im Herbst. Viele Heimköche scheuen die Zubereitung und kaufen ihn tiefgekühlt oder im Glas. Da sich die Hände durch den Farbstoff Anthocyan, einen der gesundheitlich bedeutsamen sekundären Pflanzenstoffe, einfärben, empfiehlt es sich, beim Schneiden Gummihandschuhe zu tragen.

Feinschmecker, die den Rotkohl frisch zubereiten, wissen, wie man Rotkohl zusätzlich durch Sesam- oder Walnussöl, kombiniert mit Orangen, Äpfeln, Birnen oder Preiselbeeren, was sein süßliches Aroma unterstreicht, aufwertet. Bei der Verarbeitung entfernt man den Strunk und die dicken Blattrippen. Damit das Rot des Kohls glänzt, gibt man einen Schuss Himbeeressig hinzu. Für eine bessere Verdauung sorgen Gewürze, besonders Kümmel oder Gewürznelke.

Rotkohl reich an Vitamin C

Eine Portion Rotkohl von 200 Gramm deckt den Tagesbedarf an Vitamin C und ist somit gerade für diese Jahreszeit ein wichtiger Nährstofflieferant. Außerdem enthält Rotkohl die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Folsäure, Magnesium sowie Eisen. Der Kohl ist, wie anderes Gemüse, kalorien- und fettarm; der hohe Ballaststoffgehalt verstärkt das Sättigungsgefühl.

Ich verarbeite Rotkohl gern roh als Salat mit Mango und frischem Koriander. Als Rohkost sollte man den Kohl in dünne Streifen schneiden, zum Garen lieber etwas dicker. Der Kohl lässt sich aber auch als Auflauf mit Hackfleisch oder als Suppe zubereiten.

Autorin: Angela Dillmann

Kolumnistin Angela Dillmann (Foto) ist Ernährungsberaterin in Berlin.


Lesen Sie auch

Weitere Beiträge zum Thema Kolumne Mahlzeit






Anzeige