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FSME-Risikogebiete: Europa

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (28. April 2017)

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist vorwiegend in Zentral-, Nord- und Osteuropa anzutreffen. In anderen europäischen Ländern bezeichnet man die Erkrankung auch als:

  • russische Frühsommer-Enzephalitis
  • Taiga-Enzephalitis
  • Tick-borne Encephalitis

Im Jahr 2012 gab es europaweit etwa 2.560 FSME-Fälle, wobei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Besonders dramatisch ist die Situation in Russland – hier traten im Jahr 2009 3.632 FSME-Fälle pro 100.000 Einwohner auf – sowie in der Tschechischen Republik, Litauen, Estland und Lettland. Aber auch in Polen, Ungarn, Schweden, Finnland sowie in der Slowakischen Republik treten gehäuft Fälle von FSME auf.

FSME-Risikogebiete: Man sieht eine Landkarte von Europa. © Jupiterimages/Digital Vision

FSME-Risikogebiete gibt es in vielen Teilen Europas.

In Spanien, Portugal, den Beneluxstaaten, Großbritannien und Irland ist FSME dagegen nicht heimisch. Das heißt, bei den FSME-Erkrankungen, die in diesen Ländern auftreten, fand die Übertragung in der Regel in einem anderen Land statt.

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Außerhalb Europas

Auch außerhalb Europas kommt das FSME-Virus bei Zecken vor und kann beim Menschen zu Erkrankungen führen. Vor allem aus Sibirien, der Mongolei, den nordöstlichen Teilen Chinas sowie dem Norden Japans werden regelmäßig FSME-Fälle gemeldet.

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