Eisprung (Ovulation): Eisprung und Verhütung

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (24. Juli 2017)

Den Zeitpunkt des Eisprungs und somit der fruchtbaren Tage können Sie zur Schwangerschaftsverhütung heranziehen – er dient als Grundlage für folgende Verhütungsmethoden:

Für alle diese Methoden sind jedoch regelmäßige Zyklen erforderlich, da sonst Fehler in der Berechnung möglich sind. Dies kann zu einer ungewollten Schwangerschaft führen.

Während der Stillzeit wird vermehrt das Hormon Prolaktin ausgeschüttet, das die Milchbildung anregt. Ein hoher Prolaktinwert kann einen Eisprung verhindern – jedoch ist Stillen keine sichere Verhütungsmethode.

Das Prinzip fast aller Antibabypillen beruht unter anderem darauf, dass sie den Eisprung unterdrücken und somit eine Befruchtung unmöglich machen. Lediglich die Minipille setzt auf eine andere Wirkung: Sie verhindert nicht den Eisprung, sondern den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Fehlt die Schleimhaut, kann sich die befruchtete Eizelle nicht einnisten und kein Kind heranwachsen.


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