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Lichen mucosae

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  • Lichen mucosae

    Hallo, vor 3 Wochen stellte mein Zahnarzt ein Lichen der Wangenschleimhaut fest. ich ließ daraufhin bei einer Oralchirurgin eine Bürstenbiopsie machen. Das Ergebnis war atypische Zellen mit Kernhyperchromasie und verschobener Kern/Plasmarelation. Mein Zahnarzt sieht keinen Anlass für eine Probeexcision , da der klinische Befund sich verbessert hat. Ich bin aber am Durchdrehen, da ich jetzt panische Angst vor einem Plattenepithelkarzinom der Wangenschleimhaut habe. Mein Zahnarzt meinte, es sei auch nicht so gut, wenn man daran herumschnippelt. Ich google jetzt halt viel, das macht alles nicht besser, ich habe Angst, dass man das Ganze noch verschleppt und die Operationen dann noch schlimmer werden im Gesicht. Kann ich meinem Zahnarzt glauben , dass es nicht wie ein Plattenepithelkarzinom aussieht und warum sind dann Zellatypien da?


  • Re: Lichen mucosae

    Hallo

    was war denn die Diagnose nach Bürstenbiopsie? Sie beschreiben einen histologischen Befund.

    Die Beurteilung in der Mundhöhle hängt von der Veränderung ab. Wenn der Lichen stabil bleibt, ist kein Grund zur Sorge. Wenn er sich verändert, heißt das auch nicht zwangsläufig etwas Schlechtes.

    Im Zweifelsfall wenden Sie sich damit an einen Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen. Und nicht verrückt machen. Es passiert selten etwas, der Begriff Präkanzerose löst leider immer Sorge aus.

    Gruß Peter Schmitz-Hüser

    Kommentar


    • Re: Lichen mucosae

      Vielen Dank für die Antwort. Es war keine Diagnose angegeben. Ich war heute in der MKG einer Klinik in der Ambulanz und der PD hat mich beruhigt. Er sagte, die Bürstenbiopsie würde eigentlich fast nichts aussagen, klinisch würde man nichts Verdächtiges sehen und er würde bei jedem noch so geringsten Verdacht eine PE machen. Er meinte auch, atypische Zellen würden einem Angst machen, was bei diesem Befund aber unnötig wäre.Nochmals herzlichen Dank für Ihre Antwort!
      Mit freundlichen Grüßen
      Karin Krause

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