NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen - Onmeda Foren

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  • NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen

    Liebe Frau Schaaf,
    nun ist es eine Weile her, sie erinnern dich vielleicht, dass ich Anfang Mai eine tiefe Beckenvenenthrombose bekommen habe, von der Leiste bis zur "Gabelung" mit der anderen Vene im Becken. Eine weitere u
    Ultraschalldiagnostik wird erst nach der Geburt wieder gemacht; ich spritze täglich 60mg Clexane. In sechs Wochen ist Geburtstermin. Nun habe ich nochmal ein paar Fragen, die mich beschäftigen:

    - Man hat mir zu einer vaginalen Geburt geraten, weil das Thromboserisiko bei sectio 5-fach höher sein soll. Ich las irgendwo im Forum mal, dass jemand aber mit Thrombose einen Kaiserschnitt empfohlen bekommen hatte, was sie als "das ist schon mal gut" kommentierten. Ist es denn doch besser, einen Kaiserschnitt zu machen? Meine Thrombose soll inmitten Fall schon fest vernarbt sein nach dieser Zeit.

    - Mit dem steigenden Bauchgewicht wird es für mich immer schwerer, mich oft zu bewegen - ich versuche aber doch mind. einmal am Tag einen längeren Spaziergang zu machen. Schadet diese Zeit bis zur Geburt sehr, dh wird dadurch der Heilungserfolg bzw. -Prozess verschlechtert, also etwa weil dann "schlechte" Wege genommen werden, was hinterher nicht mehr reversibel ist?

    - Die Thrombose ist ja leider in Leiste und Becken und ich habe auf ihren Seiten über die schlechte Heilungsprognose dieser Thrombosen wegen ihrer Lage gelesen. Nun mache ich mir schon Sorgen, dass ich letztlich nur oberflächliche Umgehungsvenen am Bauch bilden, die dann zu Krampfadern werden - ich habe auf der betroffenen Seite auch schon gesehen, dass dort Venen am Unterbauch dunkler und "geschlängelt" dick sind. Gibt es denn keine Möglichkeit, diesen Prozess zu beeinflussen oder zur Not zumindest zu operieren? Oder habe ich dann auf Dauer Krampfadern am Bauch, welche die einzigen Umgehungswege des Blutes dann sind und zu Folgebeschwerden (PTS) führen? Kann es sein, dass der Körper nach der Schwangerschaft doch noch die Beckenvenenthrombose rekanalisiert ? Und wenn ja, was macht man dann, wenn die Venenklappen kaputt sind...? Das alles beunruhigt mich doch sehr. Müsste ich sonst auf Dauer die Strumpfhose tragen? Im Augenblick vertrage ich die nicht (Bauchdruck, Hitze) und trage nur Schenkelstrümpfe und die ist auch schon sehr eng und heiß für einen dauerhaften Gebrauch...

    Ich weiß natürlich, dass es immer noch schlimmere Krankheiten gibt, aber dass es bei Beckenvenenthrombose so schlechte Aussichten und Möglichkeiten gibt, betrübt mich schon sehr. Ich werde nach der Geburt auch einen niedergelassenen Phlebologen/Angiologen zur Nachsorge aufsuchen - im Moment betreut mich noch der Gerinnungsspezialist aus dem KH, der für solche Fragen nicht sehr viel Zeit oder Lust hat. Ich hoffe einfach, dass die lange Zeit bis nach der Geburt nicht wichtige Heilungszeit ist, die verloren geht, weil mein Arzt immer sagt, dass wegen des Drucks des Bauches erst danach die Heilung beginnen kann. Und das merke ich auch im Bein.

    Und letzte Frage: wenn ich mich hinknien will, dann ist da so ein Druck etwa unter der Kniekehle, also als wenn ich das betroffene Bein nicht gut einknicken kann. Liegt das an dem Blutstau (trotz Strumpf)? Weil ich ja eigentlich die Thrombose nur bis in die Leiste habe und nicht weiter runter..

    Vielen Dank für Ihre Mühen!
    Wenn sich andere Ärzte auch mal mehr Zeit nehmen würden...

  • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


    Ich antworte morgen im Laufe des Tages...

    Kommentar


    • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


      Hallo und großes Sorry für die "Verlangsamung".
      Der Grund ist: Ich wollte das 5fache Risiko nachschauen, ist mir aber nicht gelungen. Logisch betrachtet kann es nur um den Vergleich des Risikos einer Thromboseentstehung gehen, wenn man noch nichts davon weiß, dass es zu einer TVT kommen könnte. Ihr Fall ist aber ganz anders. Die TVT ist schon da und Sie werden antikoaguliert. In dieser Situation sollte der Kaiserschnitt die wesentlich undramatischere und damit risikoärmere Entbindung sein. Was nicht heißen soll, dass ich gegen eine normale Entbindung wäre. Auch dafür genießen Sie ja den Schutz der Antikoagulation, nur fragt sich, was im Moment des Pressens im Bereich der TVT passiert. Nachdem Ihre TVT schon älter ist, dürfte eigentlich nichts passieren im Sinne von "Es löst sich thrombotisches Material und wird zur Lungenembolie", aber ganz ausgeschlossen ist das leider nicht. Ich würde Sie daher bitten, das nochmal mit Ihren Ärzten zu besprechen... und ich werde mich auch noch mal schlau machen.

      Zu Ihren Möglichkeiten, die Bildung von Krampfadern zu beeinflussen: Sie sind leider plus/minus Null. Und ganz ehrlich: Ich würde im Moment nicht darüber nachdenken. Jetzt soll das Baby gesund auf die Welt kommen und die Mama soll die Entbindung gut überstehen und dann wird man sehen, was passiert und ob sich wirklich Krampfadern entwickeln. Ich habe keinen vernünftigen Tipp für Sie, was Sie tun können, um das Geschehen positiv zu beeinflussen.
      Wenn ich mich recht entsinne, haben wir schon darüber gesprochen, dass bei Stauung im Bein hinlegen auf der nicht betroffenen Seite gut wäre, damit das Baby den Abfluss auf der kranken Seite freigibt. Mehr können Sie aktuell nicht tun - müssen Sie aber auch nicht. Jetzt sind Baby und Mama dran bis das Kind auf der Welt ist und dann schaun wir weiter.

      Liebe Grüße - Wann ist eigentlich Termin?

      Dr. Schaaf

      Kommentar


      • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


        Liebe Frau Schaaf,
        vielen, vielen Dank für Ihre Antwort und Mühen! Ich wollte auch keinen "Zeitdruck" aufbauen, dachte nur, mein Beitrag wird vielleicht übersehen...

        Zu der Entbindungsfrage nochmal:
        Ich hatte den Gefäßspezialisten mehrfach gefragt, ob es bei einer normalen Entbindung zB wegen des Pressens zu einer (Teil-)Loslösung des Thrombus kommen kann. Er hat das nach dieser Zeit eindeutig ausgeschlossen. Ich habe dann auch noch mal mit dem leitenden Gynäkologen des KH gesprochen, der mir sagte, dass der Gefäßspezialist sehr viel Erfahrung mit Thrombosen und Schwangerschaften hätte und sie es noch nie erlebt haben, dass er nicht "Recht" hatte. Auch die Gynäkologen haben sich nur bei einem "fluktierenden" Thrombus für einen Kaiserschnitt ausgesprochen. Ich war daher beruhigt, zumal der Gefäßspezialist auch bei meiner niedergelassenen Gynäkologin schon für seine Erfahrungen positiv bekannt war.
        Es ist mir auch besonders wichtig, dass ich da sicher bin, weil ich wegen der Menge der Heparinisierung keine PDA machen kann (bzw. nur bei einem Abstand von 24h zur letzten Heparingabe, was wohl sehr unwahrscheinlich ist) und ich ja dann auch einigermaßen entspannt sein muss, damit ich die Schmerzen auch gut handhaben kann - das wäre natürlich nicht der Fall, wenn ich denke, dass beim Pressen sich etwas lösen könnte..!
        Meinen Sie nun, dass ich doch nochmal nachfragen sollte, obwohl ich das schon besprochen hatte? Oder kann ich mich jetzt nicht darauf verlassen, dass sie mir dort bestätigt haben, dass er fest sitzt und sich nichts löst? Ich denke, sie würden mir jetzt auch nichts anderes sagen...

        Der vss. Entbindungstermin ist der 13.8.

        Sie haben wohl Recht, dass ich jetzt erstmal die Geburt hinter mich bringen muss und ich hoffe auch, dass alles für das Kind und mich gut verläuft..zugegebenermaßen bin ich unter den ganzen Umständen etwas ängstlich, was die Geburt betrifft..

        Danach hoffe ich, dass es alles etwas besser geht mit der Heilung. Was mich dennoch auch noch beschäftigt hatte: ist durch die drei Monate Thrombose unter der Schwangerschaft, unter der die Heilung nach Aussage des Arztes nicht richtig stattfinden kann, ein großer Nachteil für den gesamten Heilungsprozess für mich entstanden? Also: größere Chance auf kaputte Venenklappen und späteres PTS?
        Und: kann man bei kaputten Venenklappen denn (und bei einer Beckenvenenthrombose) gar nichts mehr machen? Ich denke immer, dass es vielleicht zumindest einen "Notnagel", etwa eine Operation o.ä. gibt, falls alles gar nicht gut läuft.. (ich habe zB auch mal von einer "Zerstörung" des Thrombus durch Ultraschall oder Laser oder so was gehört, auch wenn der Thrombus schon älter ist..)?
        Ich weiß, die Gedanken sollte ich mir jetzt vielleicht nicht machen, aber es ist irgendwie so schwierig, wenn die Heilungsphase so lange verläuft und man gar nicht weiß, wie letztlich das Ergebnis sein wird und ob es notfalls eben noch andere Mittel und Wege gäbe..

        Vielen Dank schonmal im Voraus und Liebe Grüße
        Hannah

        Kommentar


        • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


          Hallo,

          ich habe ebenfalls eine Beckenvenenthrombose in der SS gehabt und bin mir momentan auch unsicher, wie ich entbinden soll, zumal es auch noch zwillinge werden.

          wie hast du denn letztendlich entbunden?
          freue mich auf deine rückmeldung!

          viele grüsse, anuschka

          Kommentar


          • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


            Hallo!

            Ich habe letztlich "normal" entbunden, da mir der Gerinnungsspezialist des Krankenhauses das empfohlen hat und er mit Schwangeren ziemlich viel Erfahrung hat. Es ist aber sicher von Fall zu Fall unterschiedlich zu behandeln. Wenn etwas schiefgegangen wäre, hätte man auch immer noch einen Kaiserschnitt machen können. Ich konnte keine PDA oder ähnliches machen, da meine Heparindosis zu hoch war und man dann zu der letzten Heparingabe sehr viel Zeitabstand gebraucht hätte. Bei mir ging aber alles ziemlich schnell - innerhalb von 6 Stunden war meine Tochter da und es ist alles gut gegangen. Zwillinge zu bekommen ist aber sicher was anderes, man muss dann ja sehr stark pressen. Es kommt wohl auch darauf an, ob man sich ziemlich sicher ist, dass die Thrombose durch den Druck sich nicht mehr lösen kann bzw die Heparindosis ausreicht, falls sich was löst. Ich habe es nicht bereut.

            Viel Glück!!

            Kommentar


            • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


              liebe anuschka, liebes türmchen,
              ich bin eine leidensgenossinn von euch. hatte in der schwangerschaft (32. woche) eine beckenvenenthrombose! wie geht es euch heute? habt ihr über eine weitere schwangeschaft nachgedacht? eventuell auch schon mit ärzten darüber gesprochen? bei mir wird das thema so langsam aktuell und ich bin ratlos, ob ich das risiko auf mich nehmen soll, oder doch mit einem einzelkind vorlieb nehmen muss... wäre schön wenn auf diesem weg ein erfahrungsaustausch zu stande kommen könnten! viele grüssse barbara

              Kommentar


              • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


                Hallo rhabarbaerbl,

                mir geht's eigentlich ganz gut. bin ja noch schwanger 33 SSW und merke eigentlich nichts groß von der thrombose. spritze täglich 1x Innohep und warte nun auf den großen tag. mein gerinnungsarzt empfiehlt die natürliche geburt, da es beim kaiserschnitt wieder zu einer thrombose kommen kann. pda kann ich aber nur bekommen, wenn ich 24h vorher nicht gespritzt habe ... mal schauen, ob wir das hinbekommen. ich hab nur noch etwas angst, dass sich bei der geburt unserer zwillinge durch den stark druck doch noch der alte thrombus löst.

                wie war denn letztendlich die geburt bei deinem 1. kind? und musstest du dich auch während der ss spritzen? wann hast du die spritzen abgesetzt?

                ich denke, einer weiteren ss bei dir steht nichts im wege. du würdest dann wahrscheinlich nur über die gesamte zeit spritzen. aber da gewöhnt man sich ja irgendwann dran. aber an deiner stelle würde ich da lieber mal einen spezialisten konsultieren.

                viele grüsse, anja

                Kommentar


                • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


                  hallo anja,

                  auch ich musste bis zur geburt und dem wochenbett (6 wochen nach der geburt) heparin spritzen und dann noch 1 jahr lang macumar nehmen! mein gynekologe und mein phlebologe haben mir auch eine natürliche geburt empfohlen (wg. des höhrenn risikos einer erneuten thrombose nach dem kaiserschnitt und nachdem die thrombose in der 32 ss war, war der thrombus schon mit der gefäßwand verwachsen und die gefahr einer lungenembolie nicht mehr vorhanden).
                  heparin sollte ich beim einsetzen der wehen nicht mehr spritzen (dies habe ich, als es so weit war, täglich mit dem gynekologen im krankenhaus abgestimmt - bei mir hat sich die geburt ein bisschen hingezogen ;-) ... letztenendes hat mein kleiner aber dann nicht durch den geburtskanal gepasst und ich habe dann doch einen kaiserschnitt bekommen - mit spinalanestesie (da die letzte heparin spritze 12h her war) - also kann schon sein, dass du eine pda bekommen kannst....
                  wegen einer eventuellen erneuten schwangerschaft, habe ich vor dies mit den ärzten abzustimmen - wäre nur interessant was andere betroffene zu berichten haben.... irgendwie habe ich so ein bisschen das vertrauen in meine körper verloren.... und es wäre scjön zu wissen, dass eine andere mama es auch gepackt hat!
                  ich wünsche dir auf jeden fall noch eine schöne rest-schwangerschaft und alles alles gute und viel gesundheit!!!!!
                  viele grüsse barbara

                  Kommentar


                  • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


                    Liebe Anuschka,liebe Rhabarbaerl,

                    bei mir waren die Voraussetzungen genauso wie bei Rhabarbaerl: Thrombus fest, Gefahr der Thrombose bei Kaiserschnitt eher höher, daher Empfehlung zur natülichen Geburt. Der Abstand zur PDA musste wegen des Heparins auch 24 Stunden betragen - da war die Kleine schon lange da Hat nur 6 Stunden gedauert. Ich hatte da also Glück. Hatte vorher auch Angst, dass sich der Thrombus bzw ein Teil davon lösen könnte, aber wenn die Wehen einsetzen, denkst Du da echt irgendwann nicht mehr dran - da hast Du andere Sorgen Und wenn es nicht klappt, dann machen sie ja eh einen Kaiserschnitt. Außerdem hast Du dann ja auch noch eine gewissen Heparindosis in dir, die dich schützt! Ich habe es nicht bereut, habe vorher aber auch alles genau abgewogen.

                    Rhabarbaerl,
                    ich habe zZ keine weitere Kinderplanung, die Kleine ist ja erst 5 Monate alt und mir wäre das zu nah beieinander. Außerdem möchte ich, dass sich das mit der Thrombose erst mal alles beruhigt. Ich hatte ja tatsächlich einige Schmerzen/Beschwerden im Bein und habe das auch immer noch - wobei es nun sehr langsam besser wird. Meine Beschwerden sind nach mehr sitzen/bewegen, meist in der Leiste, teils jetzt merkwürdigerweise auch im unteren Bauch links über der Leiste und nicht so stark mehr im Bein selbst. Ich trage noch Strumpfhosen und nehme Coumadin. Bei der letzten Kontrollschallung vor ca 3 MOnaten hatte sich nichts am Thrombus geändert - das soll wohl auch nicht mehr geschehen. Ich soll stattdessen eher auf eine gute Umgehungsvenenbildung hoffen.

                    Wie sieht es bei dir mit den Beschwerden aus? Tabletten nimmst Du nun nicht mehr? Und Strümpfe/Strumpfhosen? Kannst Du alle Freizeitaktivitäten machen? Und etwa auch in die Berge fahren, fliegen etc.?

                    Wäre schön, wenn wir uns da austauschen könnten!

                    Liebe Grüße

                    Kommentar


                    • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


                      hallo türmchen!
                      ich habe macumar ein jahr lang genommen und nehme es seit august 2011 nicht mehr! da war auch die abschlussuntersuchung. bei mir hat sich der thrombus (betroffen ist die v.i. externa und v.i. communis) nicht aufgelöst, aber so wie es aussieht haben sich umgehungsvenen gebildet, da ich ´normalen leben´ beschwerdefrei bin. wenn ich meine kompressionsstrümpfe nicht trage bekomme ich aber stauungsanzeichen (d.h. so wie´s aussieht muss ich lebenslang die strümpfe tragen). ich trage (je nach jahreszeit) eine strumpfhose, lange und kurze strümpfe!
                      beim joggen hatte ich anfangs leichte schmerzen im bein - jetzt kann ich beschwerdefrei joggen. radfahren, langlaufen ist auch kein problem. an weihnachten war ich einen tag skifahren - das ist anscheinend nicht ideal - das bein hat sich gleich gemeldet.... im frühjahr möchte ich wieder reiten und klettern gehen: mal schaun was mein bein dazu sagt.
                      abends im bett habe ich manchmal leichte schmerzen im bein (kann aber auch sein, dass es einbildung ist - irgendwie habe ich das vertrauen in meinen körper verloren....
                      wenn ich mich mal einen tag zu wenig bewege, habe ich gleich angst vor einer erneuten thrombose... ist das bei dir auch so?
                      man muss sich erst an den gedanken gewöhnen, dass diese krankheit bei einem bleibt!
                      fliegen und lange autofahrten geht nur unter heparin.
                      mein bein ist auch ein bischen dicker als das ´gesunde´. ist das bei dir auch?
                      wie schaut es bei dir mit strümpfen, aktivitäten und co aus?
                      liebe grüsse barbara

                      Kommentar


                      • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


                        Liebe Barbara,

                        ich trage Strumpfhosen - es sind bestimmt noch Stauungsanzeichen, aber ich trage sie eigentlich immer, daher weiß ich nicht so genau, wie doll es ohne ist. Ich merke aber v.a. die Schmerzen, neuerdings wie gesagt im unteren Bauch und in der Leiste..kennst Du das auch?
                        Ich kann halt nicht sehr lange sitzen, so nach einer Stunde merke ich das schon. Das macht mir echt Sorgen, auch wegen Arbeit und so. War das bei Dir auch längere Zeit so? Ich habe die Thrombose ja im Mai bekommen...ist also schon ganz schön lange her.

                        Ich gehe viel spazieren (schnell) und auf den Crosstrainer ab und zu - bin aber oft auch müde, wegen der Kleinen und wegen des Schlafmangels.

                        Ich hoffe, dass es noch besser wird..

                        Liebe Grüße!

                        Kommentar


                        • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


                          Liebe rhabaerbl,
                          nochmal eine Frage an Dich, weil mich das sehr beunruhigt. Habe in letzter Zeit des öfteren so ziehende Schmerzen in der Leistengegend bzw darüber im
                          Bauch-Beckenbereich, sowie an derselben Stelle im
                          Rücken, ziehend über den Po ins Bein hinein. Kennst oder kanntest Du das auch? Ich gab das Gefühl, dass die meisten schnell gar keine Schmerzen mehr haben und finde das echt beunruhigend. Es muss auch von der Thrombose kommen, da die Schmerzen genauso sind, wie als die Thrombose entstanden ist - das ist ja eigentlich auch unverwechselbar.
                          Wäre Dir über eine Antwort dankbar!!
                          Liebe Grüsse!

                          Kommentar


                          • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


                            hallo türmchen,

                            also ich hatte, als die thrombose akut war, extreme schmerzen (so dass ich nicht schlafen, gehen, liegen,... konnte) - nur im wasser waren die schmerzen erträglich. nachdem die thrombose dann festgestellt wurde und ich heparin spritzen musste, besserten sich die schmerzen schnell - nach ca. 3 monaten war ich schmerzfrei (dass muss aber nicht bei jedem gleich sein...). die schmerzen waren an der gleichen stelle wie bei dir: hüfte, leiste und bis auf bein, hintern, bauch ausstrahlend.
                            jetzt (die thrombose war august 2010) habe ich manchmal nachts unruhige beine und sie tun weh, wie als wenn ich mich sportlich übernommen hätte - ich kann dir aber nicht sagen ob es von der thrombose kommt, oder den muskeln oder der phsyche?

                            also ich würde an deiner stelle auf jeden fall zum arzt gehen und eine blut-untersuchung (d-dimere, quick) und einen doppler / duplex machen lassen - und ich würde es nicht auf die lange bank schieben. ich denke du nimmst noch macumar? - also eine erneute thrombose ist so gut wie ausgeschlossen, aber ich würde auf nummer sicher gehen!
                            bei mir wurde erst 2 wochen nach einsetzen der starken schmerzen die thrombose festgestellt und ich habe es bereut nicht schneller zum arzt gegangen zu sein und nicht hartnäckig genug bei den ärzten gewesen zu sein.... vielleicht wäre dann die Venen wieder frei geworden....
                            alles gute - und gebe bescheid was raus gekommen ist.
                            liebe grüsse barbara

                            Kommentar


                            • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


                              Liebe rhabarbaerl,
                              danke für deine Antwort. Ja, nehme noch Coumadin (wegen des Stillens nicht Marcumar) und meine Ärzte haben immer gesagt, dass ich damit auf Nummer Sicher bin, dh eine neue Thrombose sollte dabei nicht entstehen. Ich hab auch noch oft Angst, das etwas dergleichen passieren könnte - aber die Ärzte (Gerinnungsspezialist und Facharzt für Gerinnungsstörungen) sind da bisher bei meinen Nachfragen, was Schmerzen betrifft, immer ziemlich entspannt geblieben. Jetzt sind die Schmerzen eben wieder weiter oben, dass es sich geändert hat und dass ich überhaupt noch solche Schmerzen habe, macht mir schon Sorgen, daher frage ich Montag gleich mal beim Arzt nach.
                              Ich bin gestern auf dem Crosstrainer gewesen, vielleicht war das ja auch zu viel!? Und man merkt das erst am nächsten Tag...?!
                              Unruhige Beine kenne ich jetzt nicht.... Eben nur diese ziehenden Schmerzen. Könnte aber wirklich auch die Psyche sein. Bin da jetzt nur vorsichtig geworden, die Psyche als Grund heranzuziehen, weil ich das auch eine ganze Weile bei den ersten Thromboseanzeichen gemacht habe (Stress, Schwangerschaft..) und die Ärzte haben es auch nicht ernst genommen, obwohl ich schon ins Krankenhaus mit Verdacht auf TVT vom airthopäden geschickt wurde, haben die mich wieder nach Hause geschickt! Ja, hätte man es früher entdeckt.... Manchmal hat man einfach richtig Pech, was!?
                              Ich wünsche Dir erstmal alles Gute - auch für Deine Kinderplanung!!
                              Bis dann!

                              Kommentar


                              • Re: NEU: Beckenvenenthrombose, noch Fragen


                                Hallo Frau Dr. Schaaf,

                                im November 2011 wurde mir eine Beckenvenenthrombose diagnostiziert. Nachdem ich vier wochen vorher mit einem keiserschnitt entbunden wurde. Darauf hin lag ich neun tage im Krankenhaus. Ich wurde auf marcumar eingestellt.
                                Am anfang lief auch alles ganz gut, bis dann am 5. Dezember mein INR wieder schlechter wurde.
                                eine woche später bekam ich meine regel.
                                jetzt wieder das gleiche... mein inr war bei 2,5 also im mittelfeld, am 9.1.2012 war der inr bei 1,5.darauf hin sollte ich über die woche verteilt 6 1/2 tabletten nehmen, und nebenher noch täglich eine spritze clexane spritzen.
                                heute allerdings, bei der nächsten kontrolle, war der wert noch schlechter, er lag bei 1,4. jetzt soll ich diese woche 9 tabletten nehmen und dazu heute und morgen jeweils noch 2 spritzen clexane spritzen.

                                jetzt zwei fragen:
                                1. können diese schlechten werte mit meiner periode zusammen hängen, und kann das schon eine woche vorher sichtbar sein, indem die werte so weit runter gehen?
                                und
                                2. habe ich in den letzten tagen sehr viele trockenkirschen gegessen, und im dezember als meine werte schlechter wurden auch...
                                könnte zwischen den werten und dem genuss von trockenfrüchten ein zusammenhang bestehen?

                                ich wäre sehr froh über eine antwort!

                                luschka

                                Kommentar


                                • Beckenvenenthrombose, nach entbindung durch keiserschnitt


                                  Hallo Frau Dr. Schaaf,

                                  im November 2011 wurde mir eine Beckenvenenthrombose diagnostiziert. Nachdem ich vier wochen vorher mit einem keiserschnitt entbunden wurde. Darauf hin lag ich neun tage im Krankenhaus. Ich wurde auf marcumar eingestellt.
                                  Am anfang lief auch alles ganz gut, bis dann am 5. Dezember mein INR wieder schlechter wurde.
                                  eine woche später bekam ich meine regel.
                                  jetzt wieder das gleiche... mein inr war bei 2,5 also im mittelfeld, am 9.1.2012 war der inr bei 1,5.darauf hin sollte ich über die woche verteilt 6 1/2 tabletten nehmen, und nebenher noch täglich eine spritze clexane spritzen.
                                  heute allerdings, bei der nächsten kontrolle, war der wert noch schlechter, er lag bei 1,4. jetzt soll ich diese woche 9 tabletten nehmen und dazu heute und morgen jeweils noch 2 spritzen clexane spritzen.

                                  jetzt zwei fragen:
                                  1. können diese schlechten werte mit meiner periode zusammen hängen, und kann das schon eine woche vorher sichtbar sein, indem die werte so weit runter gehen?
                                  und
                                  2. habe ich in den letzten tagen sehr viele trockenkirschen gegessen, und im dezember als meine werte schlechter wurden auch...
                                  könnte zwischen den werten und dem genuss von trockenfrüchten ein zusammenhang bestehen?

                                  ich wäre sehr froh über eine antwort!

                                  luschka

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