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Unentdeckte Erkrankung? - Symptomatik immer gleicher Ablauf!

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  • Unentdeckte Erkrankung? - Symptomatik immer gleicher Ablauf!

    Liebe Community,

    ich bin 57 Jahre alt und habe diverse Vorerkrankungen* und Allergien (4 volle Allergiepässe). Leider wurde ich von meinen Ärzten nicht behandelt und auch nicht ernst genommen. Der Grund hierfür war und ist, dass ich die Medikamente nicht einnehmen konnte, da ich eine Medikamentenunverträglichkeit habe und die Ärzte mir keine Wahl gelassen haben entweder nehme ich die Tablette oder ich nehme sie nicht. Es wurde auch von den jeweiligen Fachärzten keine Ursachenforschung betrieben, sondern nur eine Diagnose gestellt und diese ist dann im Sande versiegt.

    Leider wurde ich von meiner Hausärztin (seit 2007 bis 2014) immer als psychisch Kranker eingestuft, da meine Symptomatik nicht mit dem Lehrbuch übereinstimmt. Diese Hausärztin war der festen Überzeugung, dass alle Erkrankungen von mir psychischer Herkunft sein. Daraufhin musste ich der Hausärztin, erst mit Facharztbesuchen die wirkliche Existenz der Krankheiten beweisen - dies kostete mich natürlich auch viel Kraft und Zeit. Danach wurde von meiner Hausärztin und von den Fachärzten so gut wie nichts unternommen, um die Krankheiten zu heilen oder zu verbessern.

    Man hat nicht versucht die Grunderkrankung rauszubekommen, die wahrscheinlich die Symptomatik auslöst, sondern es wurde nur das aktuelle Symptom gesehen. Die meisten Ärzte haben auf Anhieb keinen Zusammenhang zwischen der aktuellen Problematik und der Grundproblematik gesehen. Dadurch wurde diese Grundproblematik auf die Psyche oder auf Wechseljahre-/ Periode-Probleme abgeschoben. Dies passiert leider ja Frauen öfters. Ich war leider immer nur 2- bis 15 Minuten (maximal) in der Sprechstunde des jeweiligen Arztes. Ich war schneller draußen als drinnen. Trotz der Befundung meiner Erkrankungen durch die Fachärzte wurde von meiner Hausärztin so gut wie nichts unternommen, um die Krankheiten zu heilen oder zu verbessern. Die Hausärztin schob die Behandlung auf die jeweiligen Fachärzte ab und die Fachärzte wiederum an meine Hausärztin.

    Ich habe erneut in der Praxis der Hausärztin angerufen und regelrecht um einen Termin gebettelt, weil es mir an diesem Tag wieder schlecht ging. Die Sprechstundenhilfe sagte, dass die Praxis voll wäre und dass ich keinen Termin bekommen könnte, was sie natürlich nicht gewusst hat, dass ich schon vor der Praxis angerufen habe und als ich hoch kam war die Praxis leer. Es war kein Mensch da außer den Ärzten und der Sprechstundenhilfe.

    Daraufhin hat sie mich eine Dreiviertelstunde warten lassen und fertigte mich innerhalb von einer Minute mit der Aussage psychisch ab.

    Ich habe aber nicht lockergelassen. An einem anderen Tag war die nettere Sprechstundenhilfe da, dieses sagte zu mir: "Mein Gott, wie sehen denn sie aus" und sagte, ich soll gleich dableiben. Das Wartezimmer war an diesen Tagen wieder leer und die Sprechstundenhilfe sagte, dann hat die Ärztin ja ausreichend Zeit für sie. Trotz meiner akuten Problematik an diesem Tag musste ich wieder 50 Minuten warten bis ich in die Sprechstunde kam. Der Grund hierfür war, dass ein Pharmavertreter vorher mit ihr ein längeres Gespräch hatte - dies war anscheinend wichtiger. Die Ärztin fertigte mich wieder mit den Worten psychisch ab. Daraufhin platzte der Sprechstundenhilfe der Kragen und sie sagte: "Mein Gott, gehen sie und ihr Sohn endlich zu einem anderen Arzt - die lässt euch ja sterben." Sie sagte weiter: "Ich geht auch von der Praxis weg". Warum ich immer noch nicht von der Praxis weggegangen war und jetzt seit zwei Jahren weg bin, war der Grund, dass sie mich glauben ließ es wer psychisch und zuletzt habe ich auch selbst daran geglaubt.

    Jetzt ist die Problematik aber so schlimm, dass ich nicht mehr daran glaube, dass es psychisch sein kann. Ich habe versucht mir neue Hausärzte zu suchen. Leider wollten diese aber alle die alten Befunde haben oder haben sich mit der „alten“ Hausärztin in Verbindung gesetzt. Diese hat dann die „neuen“ Ärzte wieder davon überzeugt, dass alles psychisch wäre und dass keine Behandlung notwendig sei. Jetzt habe ich seit anderthalb Jahren keinen Hausarzt mehr.

    Aus diesem Grund wende ich mich an Euch, dass Ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt mit meiner Symptomatik und Problematik.

    Folgende Symptomatik plagen mich. Diese Symptome haben sich in der letzten Zeit immer häufiger ereignet. Jetzt tritt die Symptomatik fast täglich auf. Mein Lebensraum spielt sich seitdem nur noch zwischen Bett und Toilette ab - dies ist keine Lebensqualität mehr. Laufen, sitzen und stehen geht nur noch mit starken Schmerzen. Deshalb muss ich stets meine Position wechseln, um zu vermeiden, dass die Schmerzen stärker werden - dann muss ich mich aber hinlegen sonst werden sie unerträglich. Ich habe das Gefühl, dass die Wirbelsäule nicht mehr von den Muskeln gehalten wird und somit sich die Wirbelsäule verformt und anscheinend eine Fehlhaltung einnimmt. Die dann auf die Organe drückt und damit die Schmerzen auslöst. Ich habe mich wegen dieser Symptomatik auch schon an einige Ärzte gewandt und habe auch schon einige Untersuchungen über mich ergehen lassen. Leider wurde bei der Untersuchung, aber immer nur das Teilgebiet des jeweiligen Facharztes gesehen und nicht die vollkommene Symptomatik zugrunde gelegt. Ich wurde von den Ärzten quasi zerpflückt in einzelne Organ-Teile und nicht als ganzer Mensch angesehen.

    Nachfolgend habe ich meine von Fachärzten diagnostizierte Vorerkrankungen und meine derzeitige Symptomatik stichpunktartig aufgeschrieben.

    *Meine Vorerkrankungen (Diese Erkrankungen bestehen leider derzeit noch.)

    · Hohe Myopie - Augenarzt
    · Sinusitis - HNO-Arzt
    · Tinnitus (bds.) - HNO-Arzt
    · Hörsturz (bds.) - HNO-Arzt
    · Knalltrauma (bds.) - HNO-Arzt
    · Schwerhörigkeit (bds.) - HNO-Arzt
    · Bruxismus - Dentist
    · Kiefergelenksverspannungen - Dentist
    · Schilddrüsenknoten - Nuklearmedizin
    · Hws-bws-lws-syndrom - Orthopäde
    · Wirbelsäulenskoliose - Orthopäde
    · Muskelhartspann (am ganzen Körper) - Orthopäde
    · Muskuläre Dysbalance - Orthopäde
    · Belastungsasthma - Pneumologe
    · Hypertonie - Kardiologe
    · Leukozyten-Thrombozyten-Störung – Hämatologie (Uniklinik)
    · Gastritis - Gastroenterologe
    · Myome (außerhalb und innerhalb der Gebärmutter) - Gynäkologe
    · Eierstockzyste - Gynäkologe
    · Marisken - Endokrinologe

    Diese Erkrankungen wurden tatsächlich alle von Fachärzten diagnostiziert und befundet und ist somit belegbar. Ich bin also kein Hypochonder.

    Nachfolgend liste ich meine derzeitige Symptomatik stichpunktartig auf.
    · Schlafstörung
    · Kopfschmerzen
    · starke Rückenschmerzen
    · leichte Übelkeit
    · Beide Ohren rauschen (dann unerträglich laut) und Gleichgewichtsstörungen
    · stark frieren (kalte Hände und Füße)
    · Müdigkeit (mit plötzlichen Einschlafphasen)
    · Schwitzen (starke Hitze)
    · Schmerzen im Bauch und im Unterleib
    · Blasenentleerung funktioniert nicht mehr richtig
    · Schmerzen an der rechten Niere
    · Schmerzen im Unterleib (Blut aus der Blasen oder aus der Gebärmutter)
    · Stuhlgang Blut am Toilettenpapier
    · Plötzliche Durchfälle
    · "Folgende Begleiterscheinungen habe ich noch: Haarausfall, Müdigkeit, Schwindel und sauer riechender Körperausscheidungen mit Blut („der Ausfluss frisst sogar die Farbe an dieser Stelle von der Unterhose weg“)."
    · Aufgetriebener Bauch (trotz 12 kg Abnahme)
    · Zungenbrennen
    · "Ich kann nicht mehr so viel essen, da ich es mit Magen und Darm nicht mehr vertrage."
    · "Blitze im Kopf" (Als würde die Synapsen-Datenübertragen nicht mehr richtig funktionieren)

    Es geht mir nach der oben genannten Symptomatik sehr schlecht und ich muss mich hinlegen und habe sehr große Verspannungen am ganzen Körper. Wenn diese Situation ist kann ich nichts essen oder trinken ansonsten erbreche ich mich oder ich bekomme Durchfall.

    Vielleicht ist es auch eine unentdeckte Erkrankung.

    Leider hat in der Vergangenheit noch kein Arzt sich mit der ganzen Thematik beschäftigt. Ich kann gar nichts mehr weder kochen, waschen, bügeln, putzen oder arbeiten gehen. Ich liege nur noch im Bett und verlasse das Haus nicht mehr, weil es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr geht und weil die Schmerzen unerträglich werden. Ich kann nicht mehr von Praxis zu Praxis rennen um mich untersuchen zu lassen. Die Schmerzen sind schon zu groß - ich schlafe die meiste Zeit, aber mit vielen Unterbrechungsphasen und sehr unruhig.

    Ich hoffe, dass Ihr mir dabei weiterhelfen könnt oder vielleicht wisst Ihr sogar was für eine Erkrankung es sein könnte.

    Ich hoffe, dass Ihr mich nicht auch für einen Hypochonder haltet oder für psychisch krank, denn dann weiß ich wirklich nicht mehr wie ich weitermachen soll.

    Dieser Text hat mein Sohn geschrieben, da ich dies ja aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann.

  • Re: Unentdeckte Erkrankung? - Symptomatik immer gleicher Ablauf!

    Hallo liebe EVA-Maria,

    leider ist dein Beitrag schon eine Weile her.
    Wenn ich deine Symtome so lese, erkenne ich mich zum größten teil wieder.
    Bei mir fing alles vor vielen Jahren schleichend an, mit Rückenshmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, dann kamen Magen Darm Probleme dazu. Mir war morgends immer schlecht mit Brechreitz. Schlafstörungen, Muskelkrämpfe, Einblutungen, hyper Regelblutungen, Taupheitsgefühle, schwitzen, frieren, Ohrenrauschen, verstopfte Nase, Schleim im Hals, schmerzhafte Durchfälle, Herzrasen, Atemnot, diese Blitze im Kopf kenne ich auch genau wie die Verspannungen am ganzen Körper.
    Schwächeanfälle, Kraftlosigkeit, HWS, LWS. muskuläre Dysbalancen.....

    Vieles ähnelt sich.
    Ich hatte vor 4,5 Jahren dann einen totalen Zusammenbruch, weil ich zuvor nicht mehr zum Arzt gegangen bin, weil ich als Hypochonder oder Psychisch Krank abgestempelt wurde.
    Ich landete mehrfach in der Psychiatrie, die mir aber nicht helfen konnten.

    Nach einem erneuten Zusammenbruch sammelte ich alle Kraft zusammen und begann mir auf meine eigene Art und Weise zu helfen.
    Ich fand den Einen oder anderen Artz, zB. Schmerztherapeuten wegen meiner Rückenschmerzen, der mir zuhörte und mich auch auf den richtigen Weg gebracht hat.

    Es wurde dann festgestellt, dass ich einen Vitamin D Mangel hatte. Der Wert lag bei 5 und zwischen 50-60 sollte man haben.
    Vitamin D ist für viele Stoffwechselvorgänge im Körper zuständig. Ich belas mich darüber und nahm es hochdosiert zu mir.
    Innerhalb von 14 Tagen hatte ich keine Muskelschmerzen oder Knochenschmerzen mehr.
    Ich hatte seit ca.20 Jahren diese Schmerzen mit zunehmender Tendenz.
    Das gab mir solch eine Kraft, dass ich dachte, wenn das Vitamin fehlt, fehlen mir vielleicht noch mehr Vitamine.
    Ich hatte nichts zu verliehren. Viele Mediziner würden jetzt sagen, dass man keine hochdosierten Vitamine einnehmen soll, was dann, soll man auf sie hören, nein, dass mache ich nicht mehr.
    Mir hat vorher keiner geglaubt wie es mir ging.

    Also suchte ich mir ein Vitaminpräparat aus pflanzlicher Herstellung, was der Körper als Bioverfügbar verwertet und setzte dieses hochdosiert ein.

    Und wieder hatte ich diesen Effekt, es ging mir wieder viel Besser.

    Nach und nach belas ich mich über einzelne Vitamine und Aminosäuren und probierte alles aus.

    Ich möchte Sie von nichts überzeugen, aber ein Versuch ist es wert.
    Das wichtigste Vitamin ist erst einmal das Vitamin D.
    Lesen Sie die Berichte dazu im Netz und keine Angst es hochdosiert einzunehmen.
    Beim Ausprobieren immer auf den Körper achten und schauen wie er sich verhält.

    Wenn Sie sich einen Vitalstofftherapeuten oder guten Heilpraktiker oder auch Kinesiologen leisten können würde ich diese Leute in Anspruch nehmen. Diese haben mehr Wissen wie unsere Ärzte.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem Weg

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