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Schlaganfall: TIA, und jetzt? ...

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  • Schlaganfall: TIA, und jetzt? ...

    Es heißt immer, nach einer TIA folge der große Schlaganfall. Zumindest bei 30% der Betroffenen. Aber warum ist das so? Ist das so, weil diese Betroffenen ihre TIA nicht ernst nehmen und ihre Ursachen (in einer Stroke Unit) nicht abklären lassen und somit nichts tun, um den großen Schlag zu verhindern? Oder ist das unabhängig davon? Eine TIA schafft doch nicht die Ursache für den richtigen Schlaganfall ...

    Hintergrund: Vor 3 Wochen hatte ich wohl eine TIA, mit kurzzeitigen Sprachstörungen und Störungen in der Wortfindung. Dennoch konnte ich den Notarzt rufen, der mich sofort auf eine Stroke Unit brachte. Dort wurde ich mächtig durchgecheckt, und man hatte nichts gefunden: nichts am Herzen, nichts an den Venen, nirgends. Schließlich wurde mir ASS100 verschrieben und ich wurde entlassen.

    Mein Hausarzt lässt nun in einem Speziallabor mein Blut auf genetische Veranlagungen dazu untersuchen. Mehr könne man nicht tun.

    (Die Ergebnisse sind noch nicht da.)

    Frage: Bin ich trotzdem noch im Sog des großen Anfalls irgendwann? Was soll ich tun, wenn mich morgen Abend wieder diese Symptome (TIA) erwischen? Wenn ich mich dann wieder einweisen ließe - was sollen die auf der Stroke Unit dann untersuchen, was sie nicht schon vor 3 Wochen untersucht hatten? Möglicherweise alle 3 Wochen ein CRT, ein MRT, Ultraschall? ... Das macht doch keinen Sinn. Oder wie ist das zu verstehen? ...

    Vielen Dank für Euer Feedback!

  • Re: Schlaganfall: TIA, und jetzt? ...

    Hallo,

    schade das hier drauf keiner geantwortet hat :0(

    Genauso erging es uns, mein Mann hatte vor 7 Jahren einen sogenannten TIA. Mit 46 J..Seine linke Körperhälfte funktionierte für 1 1/2 Std nicht mehr. Man fand bei ihm auch nicht woher es kam. Es war ei Mediainfarkt in der linken Hirnhälfte, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Es gab ASS 100 plus Cholesterintabl..Am selben Tag ging er zudem wieder nach Hause.

    Mit der Unsicherheit lebten wir nun auch... 7 Jahre sind nun um .....und bisher passierte zum Glück nix.

    Mein Mann hat wenig bis garnichts geändert. Mittlerweile hat er auch Herztabl., wg massiver Extrasystolen; ist auch Diabetiker Typ II geworden. Rauchen tut er auch immer noch. Er ist zudem ein totaler Stresstyp!!! Es war schon schwer ihm das Naschen auf minimum zu kürzen bzw drauf einzureden, und Cola abzugewöhnen. Leider schafft er es nervlich nicht sich umzustellen.

    Ich hatte glaube ich mehr Ängste auszustehen als er. Mittlerweile musste ich einsehen oder lernen das es sein Leben ist und ich da nicht viel machen kann. Binnschliesslich Ehefrau und keinnTherapeut.

    Es gibt allerdings auch viele Menschen die mit solch Geschichte über 80 Jahre wurden! Da hoffen wir mal.

    LG
    Aeby

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