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Hashimoto und Haarausfall

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  • Hashimoto und Haarausfall

    Sehr geehrter Herr Prof. Onno Janßen, liebes Forum,

    meine Freundin leidet seit fast 6 Jahren an Hashimoto, ihre aktuelle Medikation liegt bei 88 µg L-Thyroxin. Ich kenn Sie seit ca. 2 Jahren und mir ist aufgefallen, dass ihre Haare mit der Zeit dünner geworden sind und ihr sehr viele Haare ausfallen und abbrechen (beim waschen, kämmen, im Alltag). Sie hat sehr lange dunkle Haare, die auch immer sehr dicht waren. Allerdings hat die Dichte mit der Zeit stetig abgenommen, was man im Stirnbereich und auch in der Dicke des Zopfes sehen kann und was ihr zu schaffen macht.

    Kleiner Hintergrund:
    - alle Eisenwerte sind normal
    - Sie hat eigentlich nie die Pille genommen (nur kurze Zeit und das ist schon Jahre her)
    - Es gibt in Ihrer Familie keine Anzeichen einer genetischen Prädisposition für Haarausfall bei Frauen.
    - Sie ernährt sich gesund und ist sehr sportlich

    Ich mache mir große Sorgen um Sie und frage mich, ob es einen Zusammenhang mit Hashimoto und Haarausfall gibt und was bzw. ob man etwas dagaben tun kann. Bisher habe ich nur gelesen "Wenn sie medikamentös korrekt eingestellt ist, gibt es da keine Gefahr". Sie gehet regelmäßig zur Kontrolle und trotzdem wird es nicht besser.

    Können Sie uns weiterhelfen?

    Vielen Dank im Voraus.

    Viele Grüße,
    Julian

  • Re: Hashimoto und Haarausfall

    Hallo Julian,

    ein Hashimoto selber macht keinen Haarausfall, nur wenn länger eine Unter- oder Überfunktion besteht = die Funktionsstörung ist das Problem. Wenn das richtig eingestellt ist ist das nicht die Ursache.

    weitere internistische Probleme können ein Eisenmangel sein - das ist offensichtlich schon angesehen worden - und zu hohe männliche Hormone. Dazu sollte Testosteron und SHBG bestimmt werden, damit auch der FAI = free androgen index ausgerechnet werden kann.

    In den meisten Fällen findet sich aber keine konkrete Ursache. Ggf. ist über einen Therapieversuch mit Minoxidil nachzudenken - dazu bitte vorher zur Dermatologin, Gynäkologin oder Endokrinologin.

    Gute Besserung - MfG - Ihr oej

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    Forum-Archive: 2017-09
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