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Hashimoto?

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  • Hashimoto?

    Hallo,
    mir geht es ein wenig um eine Klärung meiner SD Störung. Leider ist es ein wenig kompliziert.
    Ich wurde vor ca .9 Jahren recht Plötzlich massiv Krank, war recht schnell auch nicht mehr Arbeitsfähig. Ich hatte B-Symptomatik mit massiver Erschöpfung. Wurde ehr Untergewichtig.
    In dem rahmen der Untersuchungen, wurde bei mir latente SD Unterfunktion festgestellt. TSH war allerdings "nur" bei 5. Ich wurde daraufhin beim Endokrinologen Vorstellung. Es wurde da auch eine Sono gemacht, wo der Endokrinologe die Diagnose Autoimmunthyreopathie
    hat (Immunogenes Gewebe und vermehrt Perfusion). Dann wurde beim den Laboruntersuchung auch ein Hyperprolaktinämie festgestellt. Bei mehrmaligen späteren Untersuchungen wurde das auch mehrmals bestätigt. Meine Prolaktin Werte waren zwischen 45 und 80(3-24). Außerdem ein leicht erhöhter Cortisol Wert. War aber eben Untergewichtig, trotz vielen essen.
    Es wurde dann vor 8 Jahren ein MRT vom Kopf gemacht, das aber OB. war..
    Ich bekam L-Thyroxin und hatte gehofft, das es mir damit besser geht, was leider nicht der Fall war.
    Die Symptome passenden ja auch nicht wirklich du einer Unterfunktion,

    In laufe der vielen Jahren kam man dem allen sehr langsam auf dem Grund und weiß heute das eine Systemische Autoimmunerkrankung vorliegt. Dazu pendelt aber immer die Diagnosen Kollagenose oder Vaskulitis.
    Außerdem ist mittlerweile auch noch ein Variable Immundefektsyndrom festgestellt worden.
    Ich bekomme wegen dem allen Azathiophrin, Prednisoln(z.Z 25mg) und Rituximab.
    Wegen dem Variable Immundefektsyndrom alle 3 Wochen Immunglobuline 20g Infusion.

    Jetzt zu meinen Fragen.
    Meine AK weger meiner Schilddüse waren immer alle Negativ.
    Woran könnte das liegen? Sono sagte ja was anders. Wäre denkbar das bei mir die Systemische Erkrankung auch meine SD geschädigt/angegriffen hat?
    Oder könnte sein, das die TPO AK usw. wegen dem Variable Immundefektsyndrom negativ sind. Und doch Hashimoto vorliegt ? Meine IgG sind deshalb ja gesamt stark vermindert.
    Und wir wurde dazu ja auch gesagt, das z.b Bluttest auf bestimmte Erkrankung nie sinn machen, weil selbst wenn die Erkrankung oder Infektion vorliegt,ein AK Suchtest immer negativ wären. Daher die Idee, ob es auch mit meiner SD so wäre.
    Das gleiche Problem hatte ich auch mit meiner Rheuma Erkrankung. Da sind auch immer alle AK negativ ausgefallen(da wusste aber noch keiner was von dem Immundefekt). Die Rheuma Diagnosen hatte ich nur bekommen, durch Klinischen Bild und Biopsien(die ein Autoimmunität anzeigten).

    MGF
    CVID

  • Re: Hashimoto?

    Hallo CVID -

    nach Sono und erhöhtem TSH handelt es sich wahrscheinlich um eine Hashimoto-Thyreoiditis: die Antikörper können in 30% der Fälle negativ sein. Bei Ihnen mit einem bekannten Immundefektsyndom ist das eher noch wahrscheinlicher dass sich keine Ak gebildet haben - diese machen ja auch den Hashimoto nicht sondern sind nur Folge davon. Außerdem werden sie auch von einer Steroidtherapie unterdrückt.

    MfG - Ihr oej

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    • Re: Hashimoto?

      Ok, Danke.

      Ich habe aber noch zu ein weitern Hormon Thema eine Frage. Ich hoffe ich nerve hier nicht.

      Ich muss ja leider das Prednisolon nehmen. Leider war ich seit 2 Jahren nie unter 10mg gekommen.Die meiste Zeit in den 2 Jahren musste ich zwischen 20-35mg einnehmen.
      Eigentlich dachte ich bis vor 2-3 Wochen das ich langsam mal dauerhaft davon runter komme, war zum schluss bei 10mg und dachte eigentlich ich könnte bald weiter mal ausschleichen und unter der Cushing schwelle kommen.
      Nur leider hatte ich dann wieder ein schub und musst eben wieder hoch, tlw 50mg, jetzt eben noch bei 25mg. Nur ich sehe mich wieder bei dem Problem auf so eine hohe Dosierung evtl. wieder Dauerhaft nehmen zu müssen.
      Ich hoffe ich irre mich und die Basismedikamente schlagen gut an und kann mit dem Prednisolon mal wieder runter. Aber Naja, ich weiß wie unberechenbar ich damit bin.

      Mir macht es ein wenig sorgen, für den Fall das ich wieder länger das Prednisolon so nehmen muss, weil ich den Eindruck habe, davon weiter Hormonprobleme zu bekommen. Ich habe leichte Zyklus Unregelmäßigkeiten, vermehrte Behaarung, tlw. Übersensibel aber auch reagiere ich ehr Aggressiv und aufbrausend, wenn ich das Prednison hoch nehme. Es ist alles viel besser gewesen, als ich "nur" noch 10mg genommen habe. Und merkte eben jetzt wieder den Unterscheid.
      Ich bin weiblich und 32 und im unteren Normal Gewicht bereicht.
      Könnte es davon kommen, das von Cortison die männlichen Hormone zu hoch sind?
      Und wieso ich das überhaupt schreibe ist ,wäre dagegen überhaupt was zu machen? Evtl. Progesteron, DHEA Oder was anders ? Für den Fall das ich das Prednisolon wieder auf längere Sicht so hoch nehmen muss.
      Würde es überhaupt sinn machen, zum Endokrinologen zu gehen? Es ist ja nicht so das ich die Beschwerden als sehr stark empfinde, aber angenehm ist es auch nicht.

      Und noch eine kleine Frage. Wie viel Vitamin soll man eigentlich bei höher Prednisolon Menge einnehmen. Überall hört man was anders

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      • Re: Hashimoto?

        Hallo -

        Sie haben ohne Zweifel ein Cushing-Syndrom durch die Tabletten und sollten von einer Endokrinologin ( oder -en) mitbetreut werden. Da können auch die assoziierten Probleme angeschaut werden.

        Mit freundlichen Grüßen - Ihr oej

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        • Re: Hashimoto?

          Hallo Prof. Janßen,

          mir stellt sich allerdings schon die Frage, in wie fern mir überhaupt ein Endokrinologe weiterhelfen kann. Ob es überhaupt Möglichkeiten gibt. Ich finde bei iatrogenen Cushing-Syndrom eben immer nur, das so weit Möglich, eben die Glukokortikoid menge reduziert werden soll. Nur das hilft mir eben nicht weiter. Das ist ja von den Grunderkrankung abhängig. und das wird ja so weit es geht versucht. Und für so eine "Empfehlung" würde ich ein Endokrinologen Termin überflüssig sehen.

          Es besteht bei mir zum Glück auch noch keine Anzeichen, eines metabolisches Syndrom. Ich habe weder Übergewicht, noch Bluthochdruck oder Insulinresistenz.
          Also von da aus auch nichts zu behandeln und es wird auch regelmäßig überprüft. Internistisch werde ich gut betreut.
          Das einzige Problem ist eben, was wohl ehr in Hormonellen Bereicht fällt. Und da finde ich eben nichts , was man machen kann, außer eben "reduzieren" oder eben "durchstehen".
          Daher ist es für mich schon wichtig, die Frage, ob bei hormonellen Störungen( als folge von ein Cushing Syndrom )überhaupt was zu macht ist.
          Weil nur dann hätte ein Termin für mich ein sinn.


          wegen meinen SD Werte. Die sind auch seit mehren Jahren unter gleicher Dosierung ok.
          Meine letzten Werte
          TSH 0,78 (0,27-4,2)
          FT3 2,6 (2-4,4)
          FT4 1,7 (0,93-1,7)

          MFG
          CVID

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          • Re: Hashimoto?

            Soweit alles stabil, also zunächst abwarten und weiter Kontrolle - Ihr oej

            Kommentar

            Forum-Archive: 2017-08
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