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Starke Blähungen, Durchfälle und die Angst vor einer Pankreaserkrankung

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  • Starke Blähungen, Durchfälle und die Angst vor einer Pankreaserkrankung

    Sehr geehrte Frau Schönenberger,

    ich bitte noch einmal rechtherzlich um Ihre Fachmänische Einschätzung.

    Bei mir wurde ein Fehlbefund "chronische Pankreatitis nach Cambridge Klasse 4" durch eine Endosonographie diagnostiziert.

    Danach erfolgte in einem Pankreaszentrum, zur Einschätzung und Zweitmeinung eine erneute Endosonographie die keine Pathologie am Pankreas ergab. Zudem wurde ein CT und ein MRCP durchgeführt die ebenfalls ohne Befund waren. Die Endosonographie führte der leitende Chefarzt persönlich durch und erklärte mir, dass ich definitiv nichts an meiner Bauchspeicheldrüse habe, da er quasi bei mir noch viel genauer und sorgfältiger aufgrund dieser Fehldiagnose nach diesem vorliegenden Fehlbefund gesucht habe.

    Die Blutwerte Amylase und Lipase waren immer in der Norm. Das einzige was festgestellt wurde war, dass die Stuhlelastase bei einer Messung bei 160 lag? Was ja dann doch wieder ein Anzeichen dafür wäre, dass die Bauspeicheldrüse bei meinen Symptomen beteiligt ist? Oder? Bei der nächsten Messung, war die Stuhlelastase 1 allerdings wieder bei 225.

    Daraufhin sagten mir die Spezialisten dass eine einmal erniedrigte Elastase, als völlig unspezifisch anzusehen. Man sieht solche "Ausreißer" immer wieder.

    Eine beispielsweise beschleunigte Darmpassage macht eine falsch tiefe Elastase bzw. täuscht eine tiefe Elastase vor.

    Grund dafür kann beispielsweise ein sogenannter Reizdarm sein.

    Eine chronische Pankreatitis, kann man mittels MRCP und Endosonographie nicht verpassen!

    Meine Frage an Sie als Spezialistin wäre; kann man das tatsächlich so sehen und stehenlassen?
    Denn meine Symptome werden einfach nicht besser. Ich leide unter ständigem Durchfall, Blähungen, latenter Übelkeit und Bauchschmerzen.

    Es scheint einfach nichts zu helfen. Ich nehme aus Angst vor einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung in hoher Dosis Pankreasenzyme. Auch diese bringen nichts.

    Eine Magen -und Darmspiegelung wurde ebenfalls ohne ernstzunehmenden Befund durchgeführt. Bei der Magenspiegelung wurde eine leichte rötliche Magenschleimhaut identifiziert. Es heißt; Zeichen einer leichten nicht aktiven EX HP Gastritis. Und bei der Darmspiegelung wurden Divertikel festgestellt.

    Zum Pankreas heißt es; bei bildmorphologisch keinem Hinweis auf chronische Pankreatitis, besteht keine Indikation zur Behandlung

    Könnte Sie mir hier "bitte" noch einmal was zu schreiben und meine Fragen beantworten? Denn keiner kann mir helfen und ich leide wirklich sehr. Ich habe sehr große Angst vor schwerwiegender organischer Erkrankung, insbesondere einer Pankreaserkrankung die vielleicht nicht entdeckt wurde.

    Und was kann denn sonst der Auslöser dieser meiner schweren Symptome sein? Ich weiß einfach keinen Rat mehr

    Ich wäre Ihnen sehr sehr dankbar, wenn Sie mir antworten würden

    LG
    Monsenior

  • Re: Starke Blähungen, Durchfälle und die Angst vor einer Pankreaserkrankung

    Was ich noch hinzufügen wollte ist, dass ich insgesamt vier Elastase 1 Messungen hatte. Die Werte waren: 196, 212, 160, 225.

    Die Spezialisten hat das überhaupt nicht beunruhigt. Im Brief steht Elastase immer um die 200, als normal.

    Das verstehe ich alles aber nicht. Denn wenn man im Internet liest und googelt, komme ich immer auf eine auch wenn nur leichte? Pankreasinsuffizienz???

    Bei vielen, auch bei meinen Freunden ist die Stuhlelastase bei Messungen > 500.

    Könnte ich doch was am Pankreas haben, ist das jetzt beobachtungsbedürftig? Im Befund steht ja wie bereits oben erwähnt; da bildmorphologisch kein Hinweis auf chronische Pankreatitis besteht, besteht keine Indikation zur Behandlung.

    Bitte sehr um Ihre Antworten. Insbesondere bezüglich meinem oben geschriebenen Text.

    Ich wäre Ihnen sehr sehr dankbar wenn Sie mir Ratschläge und Antworten geben könnten. Vielleicht haben Sie ja auch eine Erklärung/Idee was meine starken Beschwerden auslöst?

    Ganz lieben Gruß
    monsenioru

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    • Re: Starke Blähungen, Durchfälle und die Angst vor einer Pankreaserkrankung

      Ich schließe mich der Meinung meiner Kollegen VOLL und GANZ an, Sie sind komplett durchuntersucht ohne krankhaften Befund, das Thema Pankreas kann abgeschlossen werden. Wechselnde Elastasewerte sind viel zu unspezifisch, sollten Sie nicht beunruhigen.
      Alles spricht für einen Reizdarm. Ernähren Sie sich frisch, gesund, ohne Fertigprodukte, ganz zuckerarm. Zur Verfestigung des Stuhl können Sie Flohsamen oder Pektin versuchen.
      MfG
      Dr. E. S.

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      • Re: Starke Blähungen, Durchfälle und die Angst vor einer Pankreaserkrankung

        Sehr ehr geehrte Frau Dr. Schönenberg,

        vielen herzlichen Dank für Ihre Rückantwort. Das beruhigt. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar!

        Auch die Spezialisten im Pankreaszentrum haben mir nahegelegt dass es sich bei mir um ein Reizmagen / Reizdarm Problem handeln würde.

        Meiner Hausärztin bin ich sehr dankbar dafür (für ihr Gespür) dass sie mich zu den Kontrolluntersuchungen / Nachuntersuchungen in ein Pankreaszentrum eingewiesen hat, da sie sich diesen ersten Befund (Fehlbefund) bei mir überhaupt nicht vorstellen konnte. Sie sagte mir zugleich, das die Symptome nicht passen würden. Und sie davon ausgehe, dass das Pankreas falsch beurteilt wurde. Was für ein Gespür. Ich glaube dass es wenige Ärzte gibt, die so gehandelt hätten.

        Aber wenn ich mit ihr über die Möglichkeit eines Reizmagen / Reizdarm sprechen möchte, blockt sie sofort ab. Aus ihrer Sicht gibt es diese Erkrankung nicht. Sie vertritt die Meinung dass meine Probleme und Beschwerden andere, medizinisch noch nicht fassbare, Ursachen hätten.

        Und das verwirrt !

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        • Re: Starke Blähungen, Durchfälle und die Angst vor einer Pankreaserkrankung

          Sehr geehrte Frau Schönenberg,

          mitlerweile le kennen Sie mein Krankheitsbild.

          Verzeihen Sie dass ich Sie noch einmal hier anschreibe. Aber ich scheine einfach nicht weiterzukommen.

          Nun habe ich auch jeden Tag unheimlich viel Stuhlgang in Verbindung mit stärken Blähungen. Was mir wieder große Sorgen bereitet. Und mich ständig, nachdem ich im Internet lese, in Richtung Bauchspeicheldrüse lenkt.

          Was denken Sie? Sollte ich mir diesbezüglich, noch eine professionelle 4. Meinung einholen oder eher den Schritt zum Psychiater/Psychologen wagen?
          Die Angst, in Kombination mit den Beschwerden, wird immer schlimmer und scheint kein Ende zu nehmen.

          Ich wollte noch hinzufügen, dass das einzige was anhand einer Blutuntersuchung "IgG Antikörper(KyberAllergoPlex44)" gesichert wurde, sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

          Sehr stark auffällig waren: Kuhmilch, Labkäse, Sauermilch Produkte, Schafsmilch, Ziemlich.

          Deutlich auffällig waren: Gluten, Dinkel, Gerste, Hafer, Roggen, Weizen, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Schweinefleisch.

          Nun zu meiner anderen Frage; wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass meine Beschwerden (unter denen ich sehr stark leide) auf diese Unverträglichkeiten zurück zu führen sind? Ich stelle die Frage daher, da ich seit der Feststellung der Unverträglichkeit (ca. 6 Wochen) sämtliche Lebensmittel auf die mein Blut ausgeschlagen hat, konspuent, ohne Therapieerfolg meide. Also, es geht mir nicht anders als mit den aufgeführten Lebensmitteln. Die Beschwerden sind aber dennoch da.

          Ich wäre Ihnen noch einmal sehr dankbar für Ihre kompetente Meinung! Insbesondere zu dem täglich unheimlich großen Stuhlgang, in Verbindung mit den starken Blähungen. Und das alles unter hochdosiertem Pangrol zum Essen (ca. 160.000 Einheiten pro Essen).

          Denn irgendwo scheint mich niemand mehr ernst zu nehmen. Doch das Leid ist sehr groß und scheint kein Ende zu nehmen.

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          • Re: Starke Blähungen, Durchfälle und die Angst vor einer Pankreaserkrankung

            Nach den Tests könne Sie ja gar nichts mehr essen, dies kommt mir doch sehr suspekt vor. Sind die Tests beim Heilpraktiker durchgeführt worden ? Dann müßte er auch Ihre sehr verständliche Verwirrung lösen !
            Von medizinischer Seite ist die Endosonographie die aussagefähigste Untersuchung, diese war unauffällig, neben den Blut- und Stuhltests. Versuchen Sie mit Ihrer Ernährung zu spielen und gut verdauliche Produkte zu finden, zusätzlich Pankreasenzyme zur Unterstützung.
            MfG
            Dr. E. S.

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            • Re: Starke Blähungen, Durchfälle und die Angst vor einer Pankreaserkrankung

              Hallo,

              nein, der Test wurde beim Hausarzt durchgeführt (Blutuntersuchung).

              Sie schreiben jetzt aber auch, dass ich weiter Pankreaenzyme einnehmen soll. Heißt das, dass Sie eventuell doch davon ausgehen, dass die Bauchspeicheldrüse an meinen Symptomen beteiligt sein könnte ??

              Und dass ich völlig verwirrt und verunsichert bin, damit haben Sie natürlich vollkommen recht !

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