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Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

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  • Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

    Eventuell finden sich andere, die mit diesen verzerrten Wahrnehmungen vertraut sind.

    Immer wieder wird man in Gesprächen von Therapeuten und Ärzten in Gesprächen, während man etwas schildert, gefragt: 'Man' oder 'Ich'?

    Zumeist ist diese Frage schwer zu beantworten, weil man sich in all den Jahren so extrem von sich selbst distanziert hat um sich zu schützen, dass man eigentlich gar nicht mehr richtig weiß, wer man ist und wer eigentlich gerade spricht.

    Von außen betrachtet sehe ich einen Anteil, der nur in bestimmten Situationen zum Vorschein kommt und einen erniedrigt und nur auf seine Bedürfnisse fokussiert ist, dann einen Anteil, der erstarrt ist und nur im Schreiben, Malen und der Musik lebt und sich nicht anders ausdrücken kann, einen Anteil, der äußerst depressiv getrübt ist und sein Leben als Marionette wahrnimmt und einen weiteren Anteil, den Beschützer, der sich immer für einen und auch andere einsetzt und positiv gestimmt und motiviert ist.

    Unter einander führen sie immer Dialoge und je nachdem wer gerade energischer ist, bildet dann das Empfinden. Manchmal vergehen auch Stunden und man liegt regungslos da, während sie miteinander sprechen und erst etwas von außen, wie ein Klingeln, einen 'aufweckt'.
    In Alltagssituationen kommt gelegentlich auch ganz plötzlich z.B. der Beschützer zum Ausdruck, im Nachhinein kann man es selbst nicht nachvollziehen, warum man dies und jenes in dem Moment gesagt hat.

    Diese Anteile sind für mich selbst so verwirrend, dass ich deren Existenz immerzu in Frage stelle und auch nie in den Gesprächen erwähne, weil es für Außenstehende sowieso nicht greifbar wäre, da es so irrational klingt.

    Jene mit Traumafolgen: Kennt ihr diese Wahrnehmungen?

  • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

    Hm, es ist schon eine eigene Sache mit diesen Anteilen. Bei mir sind zwei ("Täter" u. "Opfer") sehr abgespalten.
    ​​​​Wenn der "Täteridentifizierte"-Teil übernimmt, wird es sehr schwierig. Meine Thera versucht, mit ihm zu arbeiten, manchmal bin ich genug stark, um selbst anwesend zu bleiben, manchmal nicht. ER und ich sind nicht die Gleichen.. Ich spreche sehr leise, benutze selten Kraftausdrücke. Meine Thera sagte, ER rede laut, benutze Worte, die ich so nie sagen würde, und sei mir gegenüber extrem aggressiv. Er redet von mir als "sie", ganz heftig abwertend. Wenn ER wieder weg ist und ich zurück bin fühle ich noch den ganzen Hass im Körper, es kribbelt noch in den Armen, alles ist angespannt. Wenn er im Alltag übernommen hat, endete es jeweils sehr gefährlich. Schweres SVV, oder, was so seine "Spezialität" ist, im Bett eines Types der möglichst viele Grenzen übertritt, beschimpft, demütigt, oder eben auch schon Schlimmeres.

    Was mit mir passiert ist, finder ER gut. Für ihn habe ich genau das verdient, er redet mit der Stimme des Täters..

    Von den Anteilen ist er der für mich gefährlichste, und bei igm verschwinde "ich".. Bei den anderen Anteilen bin ich zumindest noch ein bisschen da.

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    • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

      Was noch ist: ER weiss noch ganz genau, was wer mit mir gemacht. Ich kann mich an vieles (von früher) nicht mehr erinnern, und bin auch froh darüber... Nur kann er nun, wenn er will, Erinnerungen "freigeben" und hat damit eine riesige Macht, mich einfach damit zu überfluten und in die Knie zu zwingen.

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      • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

        Nur kann er nun, wenn er will, Erinnerungen "freigeben" und hat damit eine riesige Macht, mich einfach damit zu überfluten und in die Knie zu zwingen.
        So ähnlich ist es wohl bei mir.
        Die Dialoge, ganz besonders der schädliche Anteil macht mir mit seinen erniedrigenden Worten manchmal so eine Angst. Man fühlt sich völlig hilflos, aber irgendwie muss man es immer über sich ergehen lassen und aushalten. Es löst sich wohl auch wieder auf, aber manchmal mal eben erst wenn man auf bestimmte Phantasien zurückgreift...

        Jedoch bin ich fest davon überzeugt, dass ich es nicht sein kann, die einen so derbe erniedrigt und immer wieder auf diesen wunden Punkt zurückgreift. Das Verhalten ist meilenweit entfernt von meinen Wertvorstellungen. Aber wer ist es dann?!

        Man spürt seine eigene Existenz im Raum, aber man befindet sich in diesen Momenten nicht in seinem eigenen Körper und spürt gar nichts.


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        • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

          Manchmal frage ich mich selbst woher ich eigentlich immer die Kraft und die Motivation, trotz all dieser Rückschläge, nehme um weitere Gespräche wahrzunehmen und die Hoffnung, dass da draußen jemand ist, der mich versteht.

          Es muss wohl der Anteil sein, der mich beschützt.

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          • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

            Ich kann mich an vieles (von früher) nicht mehr erinnern, und bin auch froh darüber...
            So ist es auch bei mir.

            Wenn mal etwas hochkommt, erschrecke ich so heftig, dass ich direkt dissoziiere.
            Dann überkommt mich plötzlich extreme Müdigkeit und ich falle zusammen.
            Nach dem Erwachen ist alles sehr verschwommen und man erinnert sich noch sehr, sehr entfernt, dass da etwas passiert ist, z.B. im Gespräch, aber das Gefühl ist dann so weit weg, dass man es selbst gar nicht mehr greifen kann oder weiß was passiert ist oder was es war.

            Ein Teil, in mir würde aber schon gerne wissen, warum ich zu einer anderen Person werde und mich ganz anders benehme wenn ich mich auf einer Behandlungsliege befinde oder wenn ich beim HNO-Arzt bin und ob diese Erfahrungen, an die man keine Erinnerungen hat, dafür verantwortlich sind, dass man unter diesen Störungen leidet.

            Eventuell werde ich es mit einer tagesklinischen Behandlung ausprobieren, die nur auf die Stabilisierung und Aktivierung der Ressourcen ausgerichtet ist und eine Konfrontation nicht beinhaltet.

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            • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

              Bist Du denn selbst noch da, wenn ein anderer Anteil übernimmt? Oder ist es bei Dir auch oft so, dass Du erst wieder da bist, wenn Du schon etwas gemacht hast, um Dich zu zerstören?
              Wenn meine Thera mit den Anteilen redet, fühle ich mich, den Körper, wie eine Hülle, die gerade für verschiedene Leute Platz geboten hat.. Oder ein Kleidungsstück, das von verschiedenen getragen wurde..
              Die Theorie mit den Anteilen, die sich abgetrennt haben zum Überleben, kenne ich schon. Nur macht sie irgendwie keinen Sinn. Dank dem Täteranteil bin ich jeweils wieder in Situationen gelandet, die dem ursprünglichen Trauma, daran, was ich davon weiss jedenfalls, so ähnlich sind, dass die Wunde nie heilen konnte... Im Gegenteil. Zum alten Geschehen kam neues dazu, ...

              Aber es stimmt. Wenn nicht wir es sind.. wer dann? Manchmal quält mich der Gedanke, vom Täter von damals einen Teil in mir zu tragen. Wenn dieser Anteil spricht, scheint er so zu sprechen, wie er damals.. Wenn ich könnte, würde ich diesen Teil wie ein Geschwür entfernen lassen..

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              • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                Währenddessen spüre ich nur innere, heftige Abwehr, der andere Anteil ist egoistisch, ihn interessiert nichts, keine Tränen, keine flehenden Blicke.
                Man wird erst erlöst, wenn er sein Ziel erreicht hat und das ist grundsätzlich immer darauf ausgerichtet, einen durch Worte oder Taten zu erniedrigen.

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                • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                  Zu vergleichen ist es mit der gynäkologischen Untersuchung.
                  Die eine Seite ist vernünftig und nimmt die Vorsorgeuntersuchung wahr.
                  Die andere Seite hat Angst vor dem was passiert und was danach, zu Hause, passiert.

                  In den ersten Minuten wehrt man sich noch und man spürt die innere Abwehr, es fühlt sich für mich immer an wie eine Armee von auferstehenden Soldaten, die ihre Kraft einsetzen, damit man mir nicht schadet.
                  Während der andere Teil es aber zulässt.
                  Und in dem Moment in dem man die Berührungen und den Fremdkörper bemerkt sterben die Soldaten und man ist ausgeliefert und wieder weg.

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                  • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                    Zu oft habe ich schon in anderen Erfahrungsberichten gelesen, dass selbst spezialisierte Kliniken solche Wahrnehmungen fehlgedeutet haben, deshalb habe ich es auch immer für mich behalten.

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                    • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                      Mit den Ressourcen zu arbeiten ist sicher gut. Meine grösste Angst bei einer Traumatherapie ist es, mich an noch mehr erinnern zu müssen. Ich weiss noch genug, mehr halte ich nicht aus
                      Von meiner Mutter weiss ich, dass da noch Dinge sind, die ich komplett gelöscht habe, bzw. vermute ich, dass der Täteranteil die Erinnerungen hat.. Bei mir klingelt jedenfalls überhaupt nichts, wenn meine Mom mich darauf anspricht. Es ist komplett weg.

                      Ob wir jedoch die Anteile loswerden, wenn wir uns nicht erinnern können, weiss ich nicht... Ich weiss es einfach nicht.

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                      • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                        Haben die Kliniken die Anteile falsch gedeutet? (Nur, um Dich sicher richtig zu verstehen).

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                        • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                          Haben die Kliniken die Anteile falsch gedeutet? (Nur, um Dich sicher richtig zu verstehen).
                          Ja, tatsächlich habe ich ab und an in einigen Bewertungen von psychosomatischen Kliniken gelesen, dass sie in die Psychiatrie verlegt wurden, wenn sie z.B. für längere Zeit dissoziierten.
                          Hier gingen sie dann von Schizophrenie aus, jedoch waren diese Berichte von Betroffenen und irgendwie muss man sich, glaube ich, selbst ein Bild machen bevor man urteilt.

                          Eine Klinik habe ich aber direkt wieder abgelehnt, nachdem es dort zu einem Suizid kam - so etwas darf nicht passieren.



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                          • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                            Meine grösste Angst bei einer Traumatherapie ist es, mich an noch mehr erinnern zu müssen.
                            Denselben Gedanken habe ich auch.
                            Deswegen bin ich rückblickend auch sehr froh darüber, dass ich die Kontaktaufnahme gewagt habe.

                            Jede psychosomatische Klinik arbeitet mit einem anderen Konzept, daher würde ich mich immer informieren. Warst du denn schon bei Vorgesprächen oder ist es nach wie vor die eine Klinik, bei der du auf der Warteliste stehst?

                            Mittlerweile bin ich physisch und psychisch sehr ausgelaugt und hatte mein Anliegen direkt an den Chefarzt der psychosomatischen Ambulanz gesendet.
                            Nun bleibt abzuwarten, was das Gespräch ergibt. Aber irgendwie habe ich dieses Mal ein gutes Gefühl. Mal sehen...

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                            • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                              Meine grösste Angst bei einer Traumatherapie ist es, mich an noch mehr erinnern zu müssen.
                              Absolut nachvollziehbar.



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                              • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                                Mittlerweile ist die Traumafolgestörung eigentlich sehr gut bekannt, daher dürfte es nun nicht mehr zu Missverständnissen kommen, die Berichte in denen dies erwähnt wurde, waren auch schon drei oder fünf Jahre her und eben von Betroffenen.

                                Aber die Angst, dass etwas verwechselt wird ist immer da - zumindest bei mir.
                                Deswegen bin ich auch immer sehr zögerlich in den Gesprächen.

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                                • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                                  Mittlerweile handhabe ich es so, dass ich alle Berichte zum Vorgespräch mitbringe, damit ich die alten Geschichten nicht wieder hervorkramen muss und es nicht allzu belastend ist.

                                  Oder alternativ die Schweigepflichtentbindung - vorab.

                                  Hier muss jeder für sich den besten Weg finden.
                                  Mir schadet es grundsätzlich, wenn ich von meiner Vergangenheit berichte, aber das ist nunmal nicht zu umgehen um sie zu bearbeiten.

                                  Einmal habe ich die Dinge genauer erzählt, aber auch nur einmal und die wurden dann im Bericht festgehalten, den ich nun immer mitbringe und aushändige.

                                  Deine Therapeutin könnte dir sicherlich auch behilflich sein.

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                                  • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                                    Ich war sehr lange in Kliniken.. Und zumindest in der einen gehörte der Suizid dazu. Alle wussten es, nur wurde nicht darüber gesprochen, wenn was passierte. Dann war halt einer weg. Ich war dort noch ein halbes Kind und habe das nicht so gut weggesteckt. Wenn jemand lange nicht aus dem Zimmer kommt, die Tür hinter sich abschliesst, zu nahe am Fenster steht,... krieg ich heute noch Panik, weil ich damit rechne, dass er sich umbringt. Die andere Klinik war ja an sich gut, aber auch dort verlor ich so eine Kollegin. Das Schlimme ist, dass man sich in Kliniken unglaublich nahe kommt. Man verspricht sich, zu kämpfen, man passt aufeinander auf, verteidigt sich gegenseitig, wenn jemand schlecht behandelt wird. Man hat da ja bald nur noch seine Kollegen.. Wenn die dann aufgeben, fällt es schwer, ihnen nicht einfach zu folgen und noch schwerer jemals damit klarzukommen, dass man nicht rechtzeitig oder genug da war, um für sie zu kämpfen, als sie nicht mehr konnten..

                                    Bitte halte Dich deshalb an Spezialkliniken, die sich wirklich mit der Traumatherapie auskennen und auch nur (wenigstens in der Abteilung wo Du hinkommst) nur Patienten aufnehmen, die therapiert werden wollen, weil sie leben wollen..

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                                    • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                                      ...die therapiert werden wollen, weil sie leben wollen...
                                      Der Mensch möchte von Natur aus leben.

                                      Die äußeren, unglücklichen Umstände haben ein Narbengeflecht erschaffen, in welchem man sich immer wieder gefesselt fühlt und deren Lebensfluss kappen will.
                                      Den Lebensfluss der Narben aber nicht den Lebensfluss der lebenswichtigen Organe seines Körpers.

                                      Man möchte aus den Fesseln der Narben entkommen und leben. Leben ohne permanent aufplatzende Wunden, die einen wieder zurückwerfen.

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                                      • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                                        Wenn die dann aufgeben, fällt es schwer, ihnen nicht einfach zu folgen und noch schwerer jemals damit klarzukommen, dass man nicht rechtzeitig oder genug da war, um für sie zu kämpfen, als sie nicht mehr konnten...
                                        Die Schuld liegt jedoch nicht bei dir, Lexie.

                                        Jeder Mensch, der stationär behandelt wird, benötigt Hilfe von außen, weil er/sie mit seinen/ihren eigenen Problemen überfordert ist.

                                        Jeder dort, ob noch am leben oder verstorben, wird das Kennenlernen mit dir als Lichtblick betrachtet haben und dankbar gewesen sein.

                                        Die Motive sind im Endeffekt nur schwer zu durchschauen.

                                        Nun ist es wichtig, dass du dich auf dich selbst und deine Genesung konzentrierst und dir immer wieder deine Fortschritte vor Augen führst, wenn negative Gedanken einsetzen.

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                                        • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                                          Ach so, ich hatte es jetzt so verstanden, dass Du im Moment an einen Klinikaufenthalt denkst. Bei mir ist es immer noch die eine Klinik, wo ich im Notfall hingehen könnte.. aber wenn ich irgendwie kann, werde ich das ambulant mit meiner Thera hinkriegen.
                                          Dass bei Dir das alles einmal aufgeschrieben wurde, und Du es nun nicht mehr neu erzählen musst, ist sehr gut. Bei mir ist glaub ich mehr so der Status quo jeweils notiert.. Fragen kommen trotzdem. (Psychiatersuche..)
                                          Aber meine Thera ist auch schon mitgekommen, wenn ich irgendwo wirklich nicht allein hingehen konnte, und sie darf immer Auskunft geben, wenn ich neu irgendwohin oder zu jemandem komme.

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                                          • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                                            Ach so, ich hatte es jetzt so verstanden, dass Du im Moment an einen Klinikaufenthalt denkst.
                                            Aufgrund der endlosen Wartezeit bin ich momentan völlig auf mich alleine gestellt.
                                            In den Vorgesprächen wird mir immer eine (teil-)stationäre Therapie empfohlen, solange soll ich mich mit der ambulanten Therapie über Wasser halten.

                                            Und welche ambulante Therapie?!

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                                            • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                                              Die ambulanten Therapeuten lehnen mich schon im Erstgespräch ab. Obwohl deren Wartezeit noch 6-8 Monate beträgt.

                                              Grund: Fehlende Stabilität -> An welcher Uni werde ich studieren? Wo befindet sich mein zukünftiger Wohnsitz? Schaffe ich es - trotz dissoziativem Erleben - sicher nach Hause?...

                                              Danke.

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                                              • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                                                Aber meine Thera ist auch schon mitgekommen, wenn ich irgendwo wirklich nicht allein hingehen konnte, und sie darf immer Auskunft geben, wenn ich neu irgendwohin oder zu jemandem komme.
                                                Ein Goldstück!!

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                                                • Re: Traumafolgen - Seid ihr es selbst oder ist es einer/eine von euren Anteilen?

                                                  Okay, das will mir jetzt nicht in den Kopf... Hast Du momentan also weder Psychologin noch Psychiater? Und was bitte ist teilstationär in Deiner Situation? Ja, es gibt Tageskliniken, aber dort ist man eben den Tag durch, ich kenne keine, die sich mit der Uni kombinieren lässt.
                                                  Ich bin auch draussen unterwegs, trotz Dissoziationen. Wenn nicht der T***-Anteil übernimmt, passiert da nichts Schlimmes bei mir. Da lande ich höchstens an einem Ort, den ich nicht kenne, weil ich ins falsche Tram gestiegen bin oder so. Mit dem Handy-Navi finde ich da auch wieder heim. Traust Du es Dir denn momentan zu, allein zu leben? Oder würdest Du Dich selbst grad in einer Klinik sicherer fühlen? Und was ist denn bei euch mit den Therapeuten los..? Bei uns bekommt man, wenn man nicht zu jemandem bestimmten will, der gerade niemanden neu aufnimmt, innert zwei Tagen den Termin zum Erstgespräch, dann beginnt direkt die Woche drauf die Therapie..

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                                                  Forum-Archive: 2017-07 2017-08
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