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Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

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  • Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

    Hallo!

    Könnt Ihr Euch noch an meinen Thread erinnern: Seit zwei Jahren schwere Depressionen mit immer wieder aufkommenden suizidalen Krisen? Leider sind die suizidalen Krisen doch noch nicht verschwunden. Die Antidepressiva-Therapie hat wirklich geholfen und die Krisen in Ausmaß, Häufigkeit und Dauer verringert, aber eben nicht beseitigt. Immer noch bekomme ich alle paar Wochen eine akute suizidale Krise mit Handlungsdruck etc. Neben der rezidivierenden, schweren Depressionen habe ich noch einige andere Diagnosen (Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung, soziale Phobie, Derealisations- und Depersonalisationssyndrom, andauernde akute Belastungsreaktion.)

    Inzwischen ist mir klar geworden, dass die Krisen durch bestimmte Gefühle ausgelöst werden, die bei mir wie Trigger wirken und zwar solche, in denen ich mich schäme oder mich überfordert fühle - also den Eindruck habe, der Belastung oder der Situation nicht gewachsen zu sein -. Das hängt mit Extremerfahrungen zusammen, die ich seit frühester Kindheit immer und immer wieder oft ununterbrochen über viele Jahre und Jahrzehnte machen musste. Am heftigsten habe ich das in einer ca. 10 Jahre andauernden Extrembelastung erlebt, in der ich massiv in eine suizidale Krise geraten bin. Noch heute weiß ich nicht, wie ich das damals überlebt habe ... Wenn sich jetzt in geringerem Maße solche Gefühle in mir regen - also Scham oder Überforderung/Ohnmacht - stürze ich in eine akute suizidale Krise.

    Meine Frage ist: Können diese Gefühle wie Trigger wirken und im Grunde die Krise von damals wieder aktivieren?

    Danke Evi

  • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

    Hi Evi,
    meiner Erfahrung nach sind Gerüche und besonders Gefühle, neben Flashbacks die ja auch auf Gefühlen beruhen können, die beiden stärksten Tirgger überhaupt.
    Im Grunde kann alles ein Trigger sein, was dein Gehirn damals mit den Vorgängen verknüpft hat.

    Hast du das denn schon mal mit deinem Arzt besprochen?
    Es gäbe vielleicht die Möglichkeit einer Medikamentenkombination, oder Veränderungen in der Dosierung, die das Ganze noch etwas abschwächen könnten.

    Machst du eine Psychotherapie?
    Dort kann man ganz gut üben mit Triggern und den damit verbunden Gefühlen umzugehen, anstatt immer in Angst zu versuchen sie zu umgehen.

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    • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

      Hallo Tired,

      Danke für Deine Antwort!

      Ja, ich habe vor zwei Tagen diese Beobachtung mit meinem Psychiater besprochen und gestern auch noch mit meinem Psychotherapeuten. Beide haben sich das sehr aufmerksam angehört, aber eigentlich nichts dazu gesagt. Der Therapeut meint, dass sich die suizidalen Krisen langsam aber mehr und mehr verabschieden werden mit der Zeit ... Hoffentlich hat er recht, denn ich habe das Problem in dieser Form schon seit ca. drei Jahren.

      Ich habe den Eindruck, dass mein Psychiater nicht meine Antidepressiva-Medikation verändern will. Mir ist das vor einigen Wochen aufgefallen: Ich nehme die Höchstdosis von Imipramin, was eindeutig sehr gut bei mir wirkt. Da ich auch Schlafstörungen habe, hatte ich bis vor einigen Monaten abends zusätzlich Mirtazapin vor dem Schlafengehen genommen. Aber ich habe darunter 10 kg zugenommen. Als ich das dem Psychiater erzählt habe, hat er mir Duloxalta als Ersatz für das Mirtazapin zusätzlich zum hochdosierten Imipramin für abends verordnet. Das hat mir aber zum Schlafen nicht geholfen. Deswegen hat er mir zusätzlich zu beiden Antidepressiva (!), die ich so unverändert weiter einnehmen musste, auch noch ein Schlafmittel verschrieben. Ich habe den Eindruck, dass er auf keinen Fall das Risiko eingehen will, dass sich die Suizidalität wieder verschlimmert. Denn vor der hohen Antidepressiva-Medikation war ich noch viel suizidaler als jetzt ... und die Gefahr eines Rückfalls bei Medikamentenveränderung ist nicht zu leugnen.

      Die Trigger (Scham- und Überforderungsgefühle) lösen bei mir völlige Verzweiflung, totale Hoffnungslosigkeit und Panik aus. Und die automatische Reaktion darauf ist dann bei mir der Selbstmordgedanke als gefühlte einzige "Fluchtmöglichkeit" aus diesem unerträglichen Zustand. Meinst Du, dass das bei mir vergleichbar ist mit einer Traumareaktion? Ich bekomme dann aber keine Flashbacks sondern Suizidimpulse ...

      LG
      Evi

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      • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

        Es ist schon sehr verständlich, dass dein Arzt an der Medikation nicht mehr rütteln möchte als nötig,
        Mit dem Therapeuten solltest du aber nochmal sprechen, in Hinsicht auf Strategien die solche Situationen erträglicher machen.
        Ich denke er kann durchaus richtig damit liegen, dass sich alles noch weiter bessert.
        Gerade weil du drei Jahre damit zu tun hast, dauert es etwas länger um sich wieder zu normalisieren und es braucht auch seine Zeit.
        Weder Therapie noch Medikamente bringen schnelle Heilung, gerade bei psychischen Ursachen ist Geduld eine wichtige Zutat.

        Ich kann mir schon vorstellen dass diese Reaktionen durch das Trauma kommen können, jeder wird unterschiedlich getriggert.
        Mit Bildern, wie man sich Flashbacks eigentlich vorstellt, hat es bei mir auch nur selten zu tun.
        Vieles läuft auf der Gefühlsebene ab, auch Gefühle die wieder so sind wie sie damals waren, oder Situationen die emotional sehr fordern.

        Du hast überlebt, ist es also so unwahrscheinlich dass ein Flashback der dich an damals erinnert auch suizidale Gedanken auslöst?
        Vielleicht sind es sogar Gedanken die du schon damals entwickelt hast, als Ausweg und Fluchtmöglichkeit?

        Ich kenne auch Suizidimpulse, durchaus hervorgerufen durch Situationen die kaum eine Fluchtmöglichkeit lassen, oder so extrem empfunden werden dass der Ausweg nicht mehr zu sehen ist.
        Bei mir waren es in diesen bestimmten Fällen meist auch irgendwo tröstliche Gedanken, eben der Ausweg den man gesucht hat und der nicht zu finden war, eine Möglichkeit dem zu entkommen.
        Ein Trauma ist auch etwas dem man nicht entkommt, eine Situation ohne Ausweg.
        Es wäre doch eher erstaunlich wenn solche Erfahrungen nicht mit Suizidimpulsen in gefühlt extremen Situationen, verknüpft werden.
        Eigentlich finde ich es ganz logisch, dass sich solch "Impulse" manifestieren, durch Erinnerungen oder extrem belastende Situationen ausgelöst werden.
        Ich denke es wäre sogar denkbar, dass genau dieser Impuls einmal dein Leben gerettet hat, also schon früher da war um dich zu schützen und dir einen Ausweg zu zeigen der immer da ist, auch wenn es eines Tages nicht mehr geht.

        Ich denke auch dass Suizidimpulse, Gedanken, Vorhaben, Ausführungen und alles was es im suizidalen Bereich noch so gibt, gerade zu den schweren Traumata dazu gehören, besonders da.
        Also muss es ja auch etwas mit Trauma, Flashbacks und Co. zu tun haben, die ja oft Auslöser für so Gedanken und auch die Umsetzung sind, durchaus auch ohne das Bewusstsein sich gerade in einem Flashback zu befinden.
        Das wissen ja viele überhaupt nicht solange sie sich nicht intensiver damit auseinandergesetzt haben, was aber oft erst nach Jahrzehnten passiert und jeder hat halt seine eigene Form der Dämonen und Auslöser.

        Zumindest wäre das meine These zu dem Thema.;-)
        Keine Ahnung, ob sie vor Fachleuten zu halten wäre.;-).

        Kommentar


        • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

          Guten Morgen Eva,

          Inzwischen ist mir klar geworden, dass die Krisen durch bestimmte Gefühle ausgelöst werden, die bei mir wie Trigger wirken und zwar solche, in denen ich mich schäme oder mich überfordert fühle - also den Eindruck habe, der Belastung oder der Situation nicht gewachsen zu sein -. Das hängt mit Extremerfahrungen zusammen, die ich seit frühester Kindheit immer und immer wieder oft ununterbrochen über viele Jahre und Jahrzehnte machen musste.
          Vielleicht zu Deiner Beruhigung:

          Gedanken wie die von Dir geschilderten - zu denken/glauben, etwas nicht schaffen zu können; einer Situation nicht gewachsen zu sein; sich überfordert zu fühlen; oder eben auch Scham -, sind bei sehr vielen von uns die Trigger für depressive Momente, Tage und Phasen. Je häufiger man solche Gedanken hat, umso stärker auch die Auswirkungen.
          Nicht bei jedem von uns geht das dann so weit bis zu Suizidgedanken, auch klar.
          Aber wenn ich solche Gedanken habe, zieht mich das seit Ausbruch meiner akuten Depri-Angst vor dreieinhalb Jahren auch stärker runter. Mitunter kommen auch richtige körperliche Symptome mit hoch, vor allem Angst, auch mal Gliederschwäche und ähnliche Streßreaktionen.

          Psychologisch-evolutionär läßt sich das so erklären, daß der Mensch von seiner Natur her ein "Rudeltier" ist. Erst seit kurzem gibt es neuere Studien darüber, daß auch die soziale Akzeptanz durch andere für den einzelnen von wesentlich größerer Bedeutung ist, als man es bspw. noch durch die Maslow'sche Bedürfnispyramide angenommen hat, wonach soziale Aspekte erst lange nach anderen Bedürfnissen wichtig werden.
          Dem scheint aber nicht so zu sein.

          Damit spielt mit dem Gedanken an Versagen und Scham im weiteren (unbewußt) immer die Angst eine Rolle, man würde von anderen abgelehnt, ausgelacht, verachtet, aus der Gruppe ausgestoßen. Was für den Steinzeit-Menschen damals das Todesurteil gewesen ist, denn nur in der Gruppe bestand Sicherheit vor den diversen Gefahren wie eben bspw. Angriffen durch wilde Tiere etc. Dummerweise - und auch darauf gibt es zwischenzeitlich Hinweise und Beweise - ticken wir modernen Menschen innerlich immer noch so wie unsere Steinzeit-Vorfahren. Und unsere Generationen und Tausende von Jahren alte Psyche zieht aus heutigen derartigen Ereignissen und Gedanken leider immer noch die gleichen (unbewußten und automatischen) Schlußfolgerungen wie damals in der Steinzeit.

          Ich denke, Du bist damit, daß Du das erkannt hast und es Dir bewußt geworden ist, schon einen großen Schritt weitergekommen.

          Der nächste Schritt besteht darin, daß Du Dir eindringlich klar machst, daß Dir heutzutage in Wahrheit keine derartige Gefahr mehr droht: Selbst wenn man mal etwas nicht schafft oder sich wegen etwas schämt, ist das heute in der Regel kein Grund mehr, daß einen eine Gruppe ausschließt. Und falls doch, schließt man sich einer anderen Gruppe an bzw. hat noch andere moderne soziale Auffangnetze. Das alles weiß unsere Steinzeit-Psyche nur nicht - das müssen wir ihr erst klarmachen.
          Was zugegebenermaßen nicht immer leicht ist - mir gelingt es auch nicht immer.
          Ich denke aber, daß es ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist, und denn werde ich weiter üben.

          Vielleicht hilft Dir dieses Wissen und eine solche Sichtweise etwas weiter

          LG,
          Alex

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          • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

            Liebe Tired & lieber Alex, DANKE für Eure Antworten.

            Der Gedanke, dass meine Probleme auch Traumafolgen sein könnten, habe ich bislang so nicht gehabt. Aber das gibt noch mal eine ganz andere Sichtweise und das könnte echt hilfreich sein.


            Psychologisch-evolutionär läßt sich das so erklären, daß der Mensch von seiner Natur her ein "Rudeltier" ist. Erst seit kurzem gibt es neuere Studien darüber, daß auch die soziale Akzeptanz durch andere für den einzelnen von wesentlich größerer Bedeutung ist, als man es bspw. noch durch die Maslow'sche Bedürfnispyramide angenommen hat, wonach soziale Aspekte erst lange nach anderen Bedürfnissen wichtig werden.
            Dem scheint aber nicht so zu sein.
            Lieber Alex, das ist schon ein Ding, dass Du die Maslow'sche Bedürfnispyramide hier erwähnst. Denn am Freitag hat mir mein Therapeut gesagt, ich solle mir die mal ansehen und mich damit auseinandersetzen ... Mir fällt daran auch auf, dass die Nichterfüllung der Grundbedürfnisse wahrscheinlich großen Schaden anrichtet ... bzw. früher angerichtet hat. Und da liegt bei mir schon der "Hase im Pfeffer". Meine oben beschriebene Reaktion mit Distanz betrachtet, ist schon richtig krass. Auf solch eigentlich recht "harmlosen" Situationen gleich mit Suizidimpulsen zu reagieren wirkt auch auf mich total überzogen. Und trotzdem kann ich irgendwie noch nicht anders. Sie lösen einen so furchtbaren Zustand aus, dass ich nur noch die eine Lösung sehe und ersehne. Nun, meine Lebensgeschichte ist derart belastet und speziell, dass ich meine Reaktion nicht verwunderlich finde ... Ich habe eigentlich noch nie wirklich gelebt ... Ich weiß nicht, was Leben ist. Was ich zum großen Teil mit Leben verbinde, ist für mich nicht lebenswert, im Gegenteil. Aus dieser Sicht muss und will ich raus bzw. ich will lernen und erfahren, wie es ist, gut zu leben. Nur so kann ich meine Todessehnsucht aufhalten.

            LG
            Evi

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            • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

              "meine Lebensgeschichte ist derart belastet und speziell..

              Ist diese besondere Lebensgeschichte in der Psychotherapie auch aufgearbeitet - oder wenigstens konkret angesprochen worden?

              Nur das wäre ja ein einigermaßen kausaler Ansatz. Mit den anderen vorwiegend symptomatischen Maßnahmen retten Sie sich eigentlich nur "über die Zeit".

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              • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                Hallo Herr Dr. Riecke!

                Am Anfang der Therapie habe ich einen Anamnese-Fragebogen bekommen und den schriftlich beantwortet. Diese Antworten sind wir in mehreren Sitzungen durchgegangen und zwar so, dass der Therapeut meinen Text, der ja die Ereignisse nur kurz umreißen konnte, leise für sich gelesen hat und wir dann etwas darüber gesprochen haben. Auf die Beschäftigung damit habe ich ziemlich destabilisierend reagiert. Ich habe auch versucht, einiges ins Bild zu bringen - also zu malen. Auch die Bilder haben wir uns gemeinsam angeschaut. Da gab es ein Bild von einer 10-jährigen Extrembelastung, die für mich zu dem Schlimmsten gehört, was ich je erlebt habe. Dieses Bild wollte er anfangs mit mir besprechen. Aber als er merkte, wie heftig ich auf die Erinnerungen reagiert habe, hat er eine Besprechung des Bildes schließlich abgelehnt. Im weiteren Verlauf der Therapie kamen wir immer mal wieder auf einzelne Etappen meines Lebensweges, aber eher im Allgemeinen, z. B. in der Weise, dass er mir erklärte, dass es von Geburt an immer wieder Menschen in meinem Leben gab, von denen ich abhängig war und die mich sadistisch gequält haben und dass das der Grund ist, warum ich mich heute durch die Autoaggressionen selbst quäle. Ich habe den Sadismus übernommen und gegen mich selbst gerichtet. Ich habe große Schwierigkeiten, meine Aggressionen nach außen zu richten. Aber ausführlich haben wir das nie besprochen, weil der Therapeut das nicht wollte. Ich kann ja als Patientin dem Fachmann nur vertrauen, wenn er mir sagt, dass es mir nichts bringt, wenn wir näher auf diese Dinge eingehen.

                Während meines ersten Besuches beim Psychiater hat dieser auch eine Anamnese meines Lebensweges gemacht. Ich war darauf vorbereitet und habe über alle wichtigen Phasen Texte mitgebracht, wo ich grob beschrieben hatte, was da passiert ist. Auch die selbst gemalten Bilder habe ich ihm gezeigt. Auf diese Weise ist das auch bei ihm - wenn auch in einem zeitlich sehr begrenztem Rahme - zur Sprache gekommen. Beide haben unabhängig von einander fast gleich reagiert: Sie wirkten beide etwas geschockt und meinten, dass mein bisheriges Leben eine einzige Extrembelastung gewesen sei und das seit frühester Kindheit ... Ich hätte bislang noch nie etwas anderes erlebt. Von deren Aussagen war ich sehr betroffen. Mir war das bis dahin gar nicht bewusst gewesen, weil ich ja nichts anderes kannte.

                Nun, ich kann nicht beurteilen, ob diese Rückschau mit den beiden ausreichend und das Vorgehen des Therapeuten richtig war. Was ich spüre ist, dass ich - vor allem, was meine Kindheit betrifft - inzwischen ganz anders verstehe, warum ich so bin, wie ich bin. Ich hatte jetzt meine 77. tiefenpsychologische Sitzung. Wir können dann noch mal 20 Sitzungen beantragen und dann weiß ich auch nicht, wie es weitergehen soll und das macht mir Angst ...

                Lieber Herr Dr. Riecke, wie bewerten Sie das Vorgehen meines Therapeuten? Er wollte immer nicht näher auf die einzelnen Extremerfahrungen eingehen. Würde es doch was bringen, wenn ich das mal irgendwann machen kann, vorausgesetzt, der Therapeut macht das auch mit?

                LG
                Evi

                Kommentar


                • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                  Hallo Evi

                  Ich habe öfter den Wunsch und das Bestreben, mein Leben auszulöschen. Wenn ich diese Ideen und Gedanken habe, dann kann ICH darin etwas Freundliches sehen, etwas, das mir angeboten wird und ich geh dann darauf ein. Denkmodell- wie wenn mein Geist zu mir sagt: hast du das Richtige in der Hand...??? Lass das alles los.....ich gebe dir etwas Neues...

                  Wenn ich dieses Todessehnen spüre, dann ist das für mich nur ein Zeichen, dass etwas abgeschlossen wird, Zeit ist zum weitergehen, anders machen, als gerade ist.

                  Ich gebe dann IMAGINÄR, also nicht wirklich, nur gedanklich, alles her, löse mich von jedem Vorhaben, von jedem Plan, von jeder Idee, die ich verfolge, löse mich von meinem bisherigen Tun und Leuten, die mich bisher begleitet haben und warte dann friedlich ab, was mir dann gegeben wird.

                  Das ist für mich etwas Gutes, dieses Zurücklegen und Wegstellen von allem Bisherigen und eben dann das Kommende erhoffen. Wie wenn ich in diesem Leben jederzeit neu anfangen kann, dazu ist natürlich ein "sterben" nötig, die Bereitschaft zu gehen. Nicht körperlich, geistig.

                  Ich bin nicht lebensmüde, ich bin wahnsinnig gern am Leben, gerade deshalb, weil ich weiß, ich kann bereitwillig loslassen, jederzeit, daher stecke ich nie in ungelösten Aufgaben länger fest. Ich nehme wahr, wenn ich weg will, das bedeutet dann, mach zu Ende, was gerade da ist. Öffne dich dem Unbekannten.

                  Vielleicht gilt das auch bei dir?
                  Bisher hattest du dein Hauptaugenmerk auf die Vergangenheit gerichtet. Dem Gestern bist du noch nicht entkommen. Du drehst dich in einem Kreis. Der Tod wäre Hilfe, der würde dir helfen. Aber nicht der Körperliche, das wäre Unsinn, das würde dir nicht helfen, der geistige Weggang ist es wohl, den du ersehnst, mit Recht.

                  Mach deine Augen auf, alles ist neu. Du bist dieses Kind nicht mehr, nicht mehr ausgeliefert an diese früheren schlimmen Leute und Begebenheiten. Leid war gestern. Heute ist Hilfe da, dir wird Trost gegeben, man beschützt dich, du bist entkommen. Realisiere das. Geh nicht mehr zurück indem du diese Geschichte immer wieder erzählst, aufwärmst, herholst, sie an dich bindest. Loslassen, ab jetzt anders machen... das ist wie neu zur Welt kommen und daher auch sterben.

                  Im Grunde, so denke ich, hast du große Sehnsucht zu leben, nicht zu sterben ( weiter).
                  Mach es- lebe!
                  Hol deine Kindheit nach. Spiele, verwöhne dich, umsorge dich, verzärtele dich, binde dir Schleifen ins Haar, bewundere dich, lobe dich, mach es dir schön. Mach so, dass DU jetzt deine Mama bist, die nie wieder zulässt, dass es dir schlecht geht.

                  Schreibe dir auf, was du in diesem neuen Leben noch gerne haben möchtest, das mache, geh drauf zu. Zugleich lässt du das Gewesene ruhen, wenn du das Neue intensiv ausmalst.

                  Altes Kapitel zu, das ist regelrecht Grab schaufeln für die alte Evi.
                  Machs, aber denke nicht daran, dir etwas anzutun, du ahnst nicht, wie schön es für dich noch werden kann. Das Leben kann sehr schön entschädigen, das weiß ich heute. Nie hätte ich damals gedacht, wie rosa meine Welt noch wird, so schwarz wie sie war einmal. Bei dir könnte das auch so sein.
                  Wie heißt es so schön: stirb, damit du lebst.

                  Damit ist sicher nicht gemeint, sich auszuradieren, sondern einfach seine Vergangenheit ruhen lassen und mit Freude ins Unbekannte Heute gehen.

                  Lieben Gruß

                  Elektraa

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                  • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                    "wie bewerten Sie das Vorgehen meines Therapeuten?"

                    Das steht mir nicht zu, Evi. Außerdem kenne ich ja seine Interaktionen nur über den Umweg Ihrer Schilderung.

                    Aber allgemein gilt: Traumata sollte man grundsätzlich aufarbeiten.
                    Doch gibt es Grenzen. Eine davon wären Ausmaß und Dauer der traumatischen Einwirkung.

                    Wenn der Therapeut erkennt, dass das Besprechen eine Art Retraumatisierung für das Individuum bedeutet, wird er davon absehen, längere Zeit in die Tiefe zu gehen.
                    Vermutlich besteht bei Ihnen solch ein Mechanismus.

                    Kommentar


                    • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                      Wenn der Therapeut erkennt, dass das Besprechen eine Art Retraumatisierung für das Individuum bedeutet, wird er davon absehen, längere Zeit in die Tiefe zu gehen. Vermutlich besteht bei Ihnen solch ein Mechanismus.
                      Lieber Herr Dr. Riecke, das hilft mir echt. Ich vertraue meinem Therapeuten und ich glaube auch, dass er fachlich wirklich gut ist. Trotzdem tut es gut, so eine Erklärung zu haben. DANKE! Meinen Sie, dass nach einiger Zeit, wenn ich mich hoffentlich irgendwann mal mehr stabilisiert habe, eine solche Aufarbeitung möglich und sinnvoll werden könnte?
                      Ich fürchte mich vor der Therapiepause ... Wie kann man eine solche Zeit gut überbrücken?

                      Hallo Elekraa, vielen Dank für Deine wunderbaren Worte, die mich wirklich berührt haben. Ich habe mich heute gefragt, ob das auch bei mir funktionieren könnte. Leider kann ich das so (noch) nicht - vor allem, weil ich mich "des Lebens wirklich müde" fühle. Ich mag nicht mehr kämpfen ... Aber zu lernen, das Leben zu genießen, das könnte möglich sein.

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                      • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                        Ich fürchte mich vor der Therapiepause ... Wie kann man eine solche Zeit gut überbrücken?
                        Da gäbe es eine ganz gute Möglichkeit, wenn der Therapeut mit spielt.
                        Er darf einmal im Quartal knapp eine Gesprächsstunde abrechnen, er könnte dir also einmal im Quartal einen Termin geben um zu sehen wie es dir geht und während der Pause auf dem Laufenden zu bleiben.
                        Natürlich nur wenn es für sinnvoll hält, aber warum sollte er das nicht, wenn es dir immer noch nicht gut genug geht.
                        Frag ihn einfach mal, so hast du zumindest die Sicherheit immer noch jemanden im Hintergrund zu haben, der dir im Fall der Fälle weiter hilft.

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                        • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                          Geht man eigentlich in einer Therapie auch die Psyche der Täter durch?
                          Ich kann heute zig Fehler, die an mir angerichtet wurden nachvollziehen, mir erklären, wie es zu solchen Fehlern kommen konnte. Mal ehrlich, keiner tritt zu, ist roh, marternd, quält, der sich gut fühlt, gesund ist, glücklich ist.
                          Wenn schon aufarbeiten, dann müsste man deren Leben mitaufarbeiten und die Leben der Erzieher vor jenen. Wir sind doch alle das Produkt von vielen Generationen vor uns und deren Trugschlüsse und Fehler tragen wir heute noch mit uns. Hört das nie auf, wenn man immer wieder anklagt?

                          Kommentar


                          • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                            Ich sehe ein, dass es nicht gut sein kann, wenn ich einem Kind als Erwachsener immer wieder die Frage stelle, wie war es damals, als du vom Baum gefallen bist, wo tut es dir weh? Normalerweise wächst gesunde Haut drüber, wenn man nicht immer daran kratzt und aufpopelt. Genau so halte ich es mit reden drüber über läääängst Gewesenes. Das ist wie aufkratzen, wie nie verheilen lassen. Man erlebt so viel Gutes, das muss man auch aufzählen, tagtäglich, der Gerechtigkeit halber schon. Macht man das, dann relativiert sich vielleicht alles Leid. Mir geht es jedenfalls so. Es ist gelogen, wenn ich behaupte ich habe es NUR schlecht gehabt.

                            Kommentar


                            • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                              Er darf einmal im Quartal knapp eine Gesprächsstunde abrechnen, er könnte dir also einmal im Quartal einen Termin geben um zu sehen wie es dir geht und während der Pause auf dem Laufenden zu bleiben.
                              Frag ihn einfach mal, so hast du zumindest die Sicherheit immer noch jemanden im Hintergrund zu haben, der dir im Fall der Fälle weiter hilft.
                              Hallo Tired, Danke für den Hinweis. Ich habe schon vor längerer Zeit mal diese Möglichkeit bei ihm angesprochen. Er sagte mir darauf hin, dass er für eine solche "Therapiestunde" deutlich weniger Geld bekommt als für eine normale Therapiesitzung ... (Ich glaube nur so um die 65 € anstatt 89 €, aber ich weiß es nicht sicher) und dass das wohl kaum ein Therapeut dafür machen würde. Ich habe mir dann dabei gedacht, dass ich auch bereit und in der Lage wäre, den Restbetrag aus eigener Tasche dazuzulegen. Denn das wäre es mir definitiv wert. Aber ob er sich darauf einlassen würde, habe ich noch nicht geklärt.

                              Zudem hat es ja dieses Jahr im April und/oder Juli die neue Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeuten gegeben. Ich weiß nicht, ob es diese Möglichkeit nach der Erneuerung noch gibt.
                              Er und auch mein Psychiater haben mir beide gesagt, dass es immer noch Mittel und Wege geben würde, trotz der 100 Stunden noch weitere Therapiesitzungen zu bekommen - vor allem auch, wenn man die Therapiemethode z. B. zur Verhaltenstherapie wechseln würde. Aber meiner Angststörung reicht das nicht als Sicherheit ... und so kann ich meine Angst mit diesen Aussagen nicht beruhigen.

                              Kommentar


                              • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                                Ich glaube für solche Therapien stehen auch weit mehr als hundert Stunden zur Verfügung, ist dann vielleicht etwas mehr Aufwand sie zu beantragen..........

                                Ja, die bekommen weniger Geld für die Quartalsstunde, es gibt aber viele Therapeuten die diese nutzen, wenn es geboten ist.

                                Vielleicht kann er dir seine Mailadresse geben, so dass du im Notfall Kontakt herstellen kannst, einfach zur Sicherheit dass er noch da ist wenn du ihn brauchst.

                                Kommentar


                                • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                                  "trotz der 100 Stunden noch weitere Therapiesitzungen zu bekommen.."

                                  Am wichtigsten in Ihrer Situation ist sicher, prinzipiell im Kontakt mit dem Therapeuten zu bleiben, selbst, wenn die Intervalle größer werden.

                                  Ich habe in solchen Fällen z.B. die letzten 20 Stunden auf viele Monate gestreckt. Manchmal sogar so lange, bis ein neuer Anspruch bestand.

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                                  • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                                    Ich habe in solchen Fällen z.B. die letzten 20 Stunden auf viele Monate gestreckt. Manchmal sogar so lange, bis ein neuer Anspruch bestand.
                                    In den neuen Richtlinien für Psychologische Psychotherapeuten (oder wie auch immer sich das korrekt nennt) heißt es:

                                    "Rezidivprophylaxe
                                    Nach Beendigung einer Langzeittherapie kann eine Rezidivprophylaxe stattfinden. Im Sinne einer „ausschleichenden Behandlung“ werden dazu die innerhalb eines bewilligten Kontingents verbliebenen Stunden genutzt: bei einer Behandlungsdauer von 40 oder mehr Stunden maximal 8 Stunden, bei 60 und mehr Stunden maximal 16 Stunden. Die Stunden können bis zu zwei Jahre nach Abschluss der Langzeittherapie in Anspruch genommen werden."


                                    Für mich wären dann 16 Stunden (von den jetzt zu beantragenden 20 Sitzungen) als Überbrückung bis zum nächsten Therapieanspruch in dieser Weise möglich.

                                    Lieber Herr Dr. Riecke, wissen Sie, ob man anschließend die bislang möglichen 10-Minuten-Kriseninterventionen, die man ja auf eine Sitzung im Quartal zusammenfassen konnte, immer noch nutzen kann? Oder tritt an deren Stelle jetzt die sogenannte Akutbehandlung?

                                    "Neu: Akutbehandlung
                                    Mit der neuen Richtlinie wird das Behandlungsangebot erweitert und flexibler gestaltet. Benötigen Patienten im Anschluss an eine Sprechstunde zeitnah eine psychotherapeutische Intervention, ist künftig eine Akutbehandlung möglich. Diese soll zur Besserung akuter psychischer Krisen beitragen. Ein Antrags- und Gutachterverfahren ist dafür nicht erforderlich.

                                    Akutbehandlung
                                    Die Akutbehandlung soll zur Besserung akuter psychischer Krisen beitragen. Patienten, für die eine Akutbehandlung nicht ausreicht, sollen so stabilisiert werden, dass sie auf eine Psychotherapie vorbereitet sind oder ihnen andere ambulante, teilstationäre oder stationäre Maßnahmen empfohlen werden können. Die neue Leistung der Akutbehandlung ist anzeigepflichtig gegenüber der Krankenkasse und darf maximal 600 Minuten umfassen (Mindesteinheit: 25 Minuten). Das Anzeigeverfahren wird in der Psychotherapie-Vereinbarung ausgestaltet. Hinweis: Erbrachte Stunden der Akutbehandlung sind mit einer gegebenenfalls anschließenden Kurzzeittherapie zu verrechnen."

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                                    • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                                      "Lieber Herr Dr. Riecke, wissen Sie, ob man anschließend die bislang möglichen 10-Minuten-Kriseninterventionen, die man ja auf eine Sitzung im Quartal zusammenfassen konnte, immer noch nutzen kann?"

                                      Nein, das weiß ich nicht. Die Richtlinien sind für mich auch immer nur etwas betonte Empfehlungen, die den Rahmen in Richtung Abrechnung geben.

                                      Wenn ich den Eindruck habe, dass jemand ein Gespräch unbedingt braucht, dann bekommt er das auch. Falls der Kostenträger das anders sieht, muss ich eben Abstriche machen. Aber zum Glück nur finanziell, nicht bei meinem Selbstwert.

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                                      • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                                        Die Neuerungen sind meiner Meinung nach Ergänzungen, also bleiben die alten Systeme auch bestehen.
                                        Ich habe da zumindest noch nichts anderes gehört und nutze die Quartalsgespräche regelmäßig.
                                        Beides auf einmal wirst du aber eher nicht nutzen können, wenn du die 600 Minuten verbraucht hast, kann ich mir aber vorstellen dass die Quartalsgespräche trotzdem wieder aufgenommen werden können, da diese doch irgendwo ein fester Bestandteil der Nachsorge sind.

                                        Es scheint aber sehr vom Therapeuten abzuhängen, was er favorisiert und bereit ist finanziell zurück zu stecken, von daher werden dir die Antworten auch nicht helfen wenn dein Therapeut es anders handhabt.

                                        Frag ihn doch mal ganz gezielt, am Besten aufschreiben was du alles wissen willst und dann hast du auch ein Stück Sicherheit über das was für ihm machbar ist und was nicht.

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                                        • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                                          Die Therapeuten sind scheinbar wirklich sehr verschieden in dieser Beziehung. Aber ich finde, es tut sich doch eine wirklich gute Möglichkeit für die Überbrückung der Therapiepause auf mit den Stunden der Rezidivprophylaxe und der Akutbehandlung. Ich werde mit meinem Therapeuten in der nächsten Sitzung über diese Möglichkeit sprechen und hören, wie er dazu steht. Auf jeden Fall beruhigt mich das jetzt erst mal.

                                          DANKE für alles Mitdenken und Austauschen

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                                          • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                                            Die Therapeuten sind scheinbar wirklich sehr verschieden in dieser Beziehung.
                                            Und je mehr ich darüber lese, denke ich mit meinem in der Beziehung großes Glück zu haben.
                                            Er hat schon viele Pausenjahre so überbrückt, also wenn es der Therapeut für notwendig hält dann scheint es auch zu gehen.

                                            An deiner Stelle würde ich mir da nicht so viele Sorgen machen, es wird sicher einen Weg geben, damit du die Sicherheit hast dass da noch jemand ist an den du dich immer wenden kannst.
                                            Ich denke die wenigsten würden ein instabiles Schäflein sich selber überlassen, auch nicht in der Pause, es würde ja auch ihre eigenen Arbeit die bis dahin stattgefunden hat zunichte machen.

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                                            • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                                              An deiner Stelle würde ich mir da nicht so viele Sorgen machen, es wird sicher einen Weg geben, damit du die Sicherheit hast dass da noch jemand ist an den du dich immer wenden kannst.
                                              Ich denke die wenigsten würden ein instabiles Schäflein sich selber überlassen, auch nicht in der Pause, es würde ja auch ihre eigenen Arbeit die bis dahin stattgefunden hat zunichte machen.
                                              Du hast vollkommen Recht. Wahrscheinlich mache ich mich mal wieder völlig unnötig verrückt. Aber mir fehlt einfach das Grundvertrauen und solange ich nicht eine handfeste Sicherheit sehe, habe ich einfach Angst ... Mein Therapeut hat sich bislang auch sehr verantwortungsbewusst und hilfsbereit gezeigt ...

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                                              • Re: Trigger für suizidale Gedanken & Krisen

                                                "Mein Therapeut hat sich bislang auch sehr verantwortungsbewusst und hilfsbereit gezeigt ..."

                                                Dann wird er Ihnen auch bestimmt über das Therapie-Intervall helfen.

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