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Wohin geht die Reise?

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  • Wohin geht die Reise?

    Hallo Hallo,
    Das Jahr 2013 war irgendwie kein richtig gutes Jahr (Gesundheitlich) , Hüft und Knieschmerzen, Schmerzen im Damm, stechen in der Leistengegend und auch noch 2 Analfisteln .
    Ein Jahr vorher beim Hausarzt über Pinkelprobleme gesprochen, aber das soll ja jeden Mann im Alter um die 50 betreffen.
    Im Urlaub kamen Krämpfe im Pobereich und der Hausarzt stellte eine vergrößerte und verhärtete Prostata fest.
    Überweisung zum Chirurgen und Urologen, OP am PO nach 3 Wochen Termin beim Urologen , Prostata zugroß und zuhart, Blutabnahme.

    PSA 42,89 ng/ml
    Stanzbiosie
    Nieren geröngt und Blasen gespiegelt
    Szintigraphie

    cT3a
    GS 4+3=7b
    PSA 42,89

    07.10.13 RPE mit DaVinci ohne Nervenerhalt , Entfernung der Lymphknoten

    pT3a pN0 (0/11) G2b, Gleason Grand 4+3=7b , R0,V0,L0

    12.10.13 Entlassung aus dem Krankenhaus, inkontinent

    09.11.13 Überlaufinkontinenz Einweisung ins Krankenhaus
    12.11.13 entlassen
    13.11.13 PSA 0,88 !!!!!
    19.11-17.12.13 4 Wochen AHB ohne Erfolg entlassen Inkontinent Grad III , Impotent,
    PSA Wert 1, 06 ng/ml !!!!!!

    19.12.13 Eine GnRh 3 Monats Depot Spritze und Termin für eine Bestrahlung der Prostaloge
    35 Bestrahlungen
    Beginn Plan-CT am 22.01.14
    Beginn der Salvage-Radiotherapie mit 70 Gy am 29.01.14

    Das der PSA Wert nicht einmal die 0,04 nach 3 Monaten erreicht und dann sogar wieder so schnell ansteigt auf 1,06
    hätte keiner gedacht. Ob die oben angegeben Werte überhaupt stimmen?

    Die OP hat relativ lange gedauert, 7:30 Uhr letzte Blick auf die Uhr , wach geworden ca. 16:30uhr.
    Noch heute hab ich ein pelziges Gefühl im rechten Bein Oberschenkel innenseite und Kniekehle linke Bein.
    Die Hüft und Knieschmerzen sowie am Steißbein sind ja Altersbedingt , wie alles was einen Sorgen macht.

    Bin gespannt was nach der Bestrahlung kommt und oder was noch an Therapie drüber bleibt.?
    Bei der Inkontinenz
    Nach der Bestrahlung und Hormontherapie

    Für das Jahr 2014 bleibt die Hoffnung !? diese stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    Manu








  • Re: Wohin geht die Reise?

    Die Einleitung der Bestrahlung ist der richtige Weg. Da der PSA nie den Nadir von 0 erreicht hat, muss man davon ausgehen, dass noch Tumorgewebe im Körper ist. Die Lymphknoten waren negativ, jedoch wurden wahrscheinlich die nur obturatorischen Lymphknoten im Becken entfernt. Davor liegen aber noch Lymphknoten, die wahrscheinlich nicht entfernt wurden und Tumorgewebe tragen können. Diese Region sollte mit bestrahlt werden. War das Knochenszitingramm unauffällig?

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    • Re: Wohin geht die Reise?

      Hallo Hallo,


      Das Skelettzintigramm zeigt schwarze Flecken im Bereich der Hüften ,beide Knie und stellenweise an Wirbelsäule.
      Das sollte Abnutzung sein ! .

      Ich kann mir mach mal nicht einmal die Schuh zubinden und unter Schmerzen laufen.
      Im Bereich der Leisten zieht es auch oft deftig, ebenso die beiden Sitzknochen.

      Der PSA sollte unter die Nachweisbargrenze falle, ich glaube 0,04 sagte der Urologe und Strahlenmann.
      Dieser Wert wurde nicht erreicht, stattdessen 0,84 , dann 0,88 und dann 1,06 .

      Die GnRH Analoga haben auch orndliche Nebenwirkungen ,Hitzewallung , Müdigkeitsschübe und total Schlapp !

      Ist es sinnvoll, Hormon & Strahlentherapie fast gleichzeitig zu starten ?

      Man weis dann nicht was den PSA Wert runter drückt.

      Und wie lange erfolgt die Hormonblockade und wielange ist sie wirksam ?

      Und was passiert wenn der PSA Wert nach diesen beiden Therapien wieder steigt ?

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      • Re: Wohin geht die Reise?

        Bei Ihnen liegt ein Hoch-Risiko-Prostatakarzinom vor.

        Hierbei ist es richtig und auch gemäß der Leitlinien, dass begleitend zur Bestrahlung eine Hormontherapie durchgeführt wird. Diese sollte nach derzeitigem Stand mindestens 2 bis zu 3 Jahre dauern.

        Es gibt zwar erste Ergebnisse, dass womöglich 18 Monate auch ausreichen, diese sind aber noch nicht publiziert und auch nicht in den Leitlinien.

        Kommentar


        • Re: Wohin geht die Reise?

          Hallo Herr Dr.Kahmann,

          Ich bin gespannt wie diese Geschichte endet .

          Woher weis man, von welcher Therapie, Bestrahlung oder Hormon der PSA fällt?


          Kommentar


          • Re: Wohin geht die Reise?

            Das kann man nicht sagen. Es hat sich jedoch im langfristigen Verlauf der Studien gezeigt, dass die Patienten mit der Kombination mit den Hormonen länger leben. Nach 3 Jahren wurde die Hormontherapie abgesetzt und danach ist der PSA Verlauf nicht mehr durch die Hormone gedrückt.

            Kommentar


            • Re: Wohin geht die Reise?

              Ist das Rückfallrisiko bei der Diagnose cT3a PSA 42,89 ng/ml , 4+3=7b absehbar ??

              Kommentar


              • Re: Wohin geht die Reise?

                Im Moment besteht ja ein solches Rezidiv bzw. der Tumor war gar nicht komplett entfernt. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Tumor durch die weitergehende Therapie geheilt werden kann ist abhängig von der Lokalisation des noch bestehenden Tumorgewebes. Liegt dies im Bestrahlungsfeld. kann eine Heilung erfolgen. Ansonsten nicht. Prozentual ist das nicht anzugeben.

                Kommentar


                • Re: Wohin geht die Reise?

                  Vielen Dank,
                  So hab ich es mir schon gedacht.
                  Dann bleibt mir nur abzuwarten bis die HormonTherapie beendet ist und hoffen auf einen Treffer .

                  Kommentar


                  • Re: Wohin geht die Reise?

                    Was ist der Unterschied zwischen einer adjuvanten Nachbestrahlung und einer salvagen Nachbestrahlung ?

                    Kommentar


                    • Re: Wohin geht die Reise?

                      Eine adjuvante Therapie wird begleitend zu einer anderen Therapie zur Unterstützung dazugegeben. Z.B. adjuvante Gabe von Hormontherapie während und nach einer Bestrahlung. Eine Salvage Therapie ist eine neue Therapie nach einer erfolglosen vorausgegangenen Therapie in kurativer (heilender) Absicht.

                      Kommentar


                      • Re: Wohin geht die Reise?

                        Hallo Herr Doktor,
                        Habe das Thema : Prostatakarzinom mit 50 gelesen und stelle mir ebenfalls die Frage, ob die RPE der einzige und richtige Weg war.?
                        Gäbe es noch andere Alternativen bei den oben aufgeführten Stadien?
                        Ich hörte das früher ein T3 nicht entfernt wurde.

                        Kommentar


                        • Re: Wohin geht die Reise?

                          Hallo Manu,

                          ich denke, dass ein T3 bei PSA 42,8 und einem Gleason von 7b wohl eher nicht Brachy therapiert wird. Zu einer reinen Bestrahlung von außen hätte ich persönlich nicht die Nerven gehabt. Wenn sich das Tumorgeschehen lokal eingrenzen lässt (so wie ich das verstehe, weiß das jetzt aber niemand so genau) haben sie mit der Bestrahlung und der gleichzeitigen Hormontherapie den richtigen Weg gewählt, denn die (zweite) Chance auf Heilung ist ja dann noch vorhanden.

                          Bin auf die Aussage von Dr. Kahmann gespannt. Bin Laie aber Betroffener.

                          Ihnen alles Gute!

                          Kommentar


                          • Re: Wohin geht die Reise?

                            In der Tat ist bei einem Stadium cT3 und einem PSA von 42 eine Brachytherapie nicht indiziert. Es stellt sich natürlich auch die Frage, ob bei einem möglichen organüberschreitenden Tumor noch eine Radikaloperation das richtige ist. Hinterher ist man immer schlauer. Ich denke Sie müssen jetzt nach vorne schauen und die Situation wie sie jetzt ist bewältigen.

                            Kommentar


                            • Re: Wohin geht die Reise?

                              Hallo Helmut,

                              Die Prostata ist schon draussen mit "fast" allen Nebenwirkungen, Inkontinenz, Impotenz und... .

                              Ich hatte das Gefühl vom Urologen vermittelt bekommen , das nur eine RPE die Lösung wäre.

                              Wenn ich zurück denke , ging mir das alles zu schnell und weis nicht, ob es die richtige Entscheidung war, gleich ja zusagen.
                              Man wollte das Tier ja schnell los werden.
                              Heute hätte ich mir eine gute Aufklärung gewünscht , welche Risiken wann und wo und wie , vllt wäre noch etwas Zeit gewesen
                              ich weis es ja nicht.
                              Es nimmt sich keiner mehr Zeit zu zuhören und zur guten und richtigen Beratung, alles schnell schnell nur optimal Geldverdienen.
                              Das Gefühl hab fast über all beim Arzt, bei der Krankenkasse egal wo, ich finde genügend Bespiele.

                              Jetzt 4 Monate nach der RPE
                              Der PSA Wert ist am steigen , das Wasser läuft , Liebesleben ist Geschichte.

                              Die GnRH - Hormontherapie und salgave Bestrahlung gehören zur Rezidivbehandlung weil noch Tumorrest vorhanden sind.
                              Wenn diese nicht helfen, bleibt nur noch die Chemotherapie oder?

                              Viele Grüße an Dich , Helmut
                              und hoffentlich besseren Verlauf


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                              • Re: Wohin geht die Reise?

                                Hallo Herr Dr.Kahmann,

                                Stimmt , hinterher ist man wirklich schlauer !!!, heute hätte ich mir mehr Zeit gegeben um Informationen zusammeln.
                                Ich hoffe weiter, auch wenn es schwer fällt .


                                Kommentar


                                • Re: Wohin geht die Reise?

                                  Hallo Manu,

                                  wie schon erwähnt, hinterher ist man schlauer. Aber bedenken Sie, wenn der histologische Befund stimmt, waren alle 11 Lymphknoten tumorfrei. Auch die Schnittränder scheinen sauber gewesen zu sein. Wenn ich es richtig verstehe, gab es auch keine perineuralscheiden-Infiltration. Fragen sie Ihren Uro, der kann das besser beurteilen als ein Laie.

                                  Mal ein Mutmacher: Ich habe es schon an anderer Stelle geschrieben. Auch ich hatte ein hohes PSA von 32 ng/ml. Einer meiner Schnittränder war jedoch wahrscheinlich noch diskret infiltriert. Andere sehr knapp im Gesunden. Die Lymphknoten waren auch, wie bei Ihnen ok. Ebenso das Knochenszintigramm vor der OP.
                                  Mein Gleason score lag bei 3+5=8 also ungünstiger als bei Ihnen.

                                  Ich wurde operiert, mit anschließender adjuvanter Bestrahlung und Hormonentzugstherapie von 3 Jahren. Jetzt bin ich im sechsten Jahr nach OP und mein PSA ist (noch, ich mach mir nichts vor) bei 0,00 ng/ml.

                                  Ich genieße jeden Tag. Bin berufstätig und betreibe meine Hobbies. Meine Inkontinenz habe ich mit jeder Menge Beckenbodentraining und Elektrostimulation nach etlichen frustrierenden Monaten, bis auf ein erträgliches Maß weggebracht. Jetzt, nach Ende der Hormontherapie (seit 2 Jahren) bin ich Dank einer Vakuumpumpe wahrscheinlich potender, als mancher gesunde Mann in den Jahren mit Hilfe von potenzfördernden Medikamenten (das Liebesleben ist eben noch nicht Geschichte :-) ).

                                  Also Manu, gehen Sie es so gut es geht positiv an und trainieren Sie. Es kann noch alles gut werden!

                                  Gruß helmut51

                                  Kommentar


                                  • Re: Wohin geht die Reise?

                                    Hallo Helmut,

                                    Nach Aussage des Urologen wurde der Tumor nicht vollständig entfernt .
                                    Der PSA ist nach mehreren Messungen nicht auf den Level gefallen wie er sollte.
                                    Er ist ständig gestiegen , die 0,2 ng/ml hat er nie erreicht , das 4 Monate nach der RPE .
                                    Um abzuschätzen, was dem PSA-Anstieg am wahrscheinlichsten zugrunde liegt, werden bestimmte Fakten betrachtet:

                                    der zeitliche Abstand zwischen der Operation und dem PSA-Anstieg

                                    die biologischen Eigenschaften des Tumors bei der Erstdiagnose (Gleason-Score, Grad der Bösartigkeit/Grading)

                                    die Zeit, in der sich der PSA-Wert verdoppelt hat (PSA-Verdopplungszeit)

                                    Je länger die Krebsoperation zurückliegt, desto wahrscheinlicher handelt es sich um einen örtlichen Rückfall.
                                    War der Tumor auf die Prostata begrenzt sowie von geringer Bösartigkeit und ist der PSA-Wert langsam angestiegen, spricht dies ebenfalls eher für einen örtlichen Rückfall.

                                    Steigt der PSA-Wert bereits im ersten Jahr nach der Operation, steigt er rasch an (kurze Verdopplungszeit) und lag ein Tumor von hoher Bösartigkeit und/oder Lymphknotenbefall vor, steckt eher eine Metastasierung dahinter.

                                    Jetzt wird die Prostataloge bestrahlt und zusätzlich die Hormontherapie.
                                    Durch die Hormontherapie glühe ich zeitweise wie ein Kachelofen , vor allem Nachts.
                                    Die Spannungen und leichte Vergrößerung rechts und links im Brustbereich stören nicht.


                                    Ich wurde operiert, mit anschließender adjuvanter Bestrahlung und Hormonenentzugstherapie von 3 Jahren. Jetzt bin ich im sechsten Jahr nach OP und mein PSA ist (noch, ich mach mir nichts vor) bei 0,00 ng/ml.

                                    Sei froh, das es so gut bei Dir verlaufen ist, ich freue mich mit Dir und werde positiv denken.

                                    LG

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                                    • Re: Wohin geht die Reise?

                                      Hallo Manu,

                                      ich habe Ihnen meine Geschichte aufgeschrieben, um etwas Mut zu machen, dass es noch einigermaßen gut laufen kann, falls es sich um ein lokales Tumorgeschehen handelt. Aus keinem anderen Grund. Auch im Hinblick auf Impotenz und inkontinenz.

                                      Sollte sich herausstellen, dass die Erkrankung bereits systemisch ist, hätten auch andere Optionen als die Op, wahrscheinlich nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Dann wäre eine Hormontherapie das Mittel der Wahl. Die Nebenwirkungen der Op wären Ihnen dann allerdings erspart geblieben.

                                      Ich wünsche Ihnen Erfolg im 2. Anlauf.

                                      helmut51





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                                      • Re: Wohin geht die Reise?

                                        Hallo Helmut,

                                        Vielen Dank für alles , selbstverständlich freut es mich sehr, wenn jemand einen Mut macht und man auch sieht, das es Erfolge gibt.
                                        Diese olle Krankheit bringt so Stimmungsschwankungen, ständiges hoch und runter.

                                        Bei der Inkontinenz können sich auch Erfolge nach längerer Zeit einstellen, was ich natürlich sehr hoffe .
                                        Die momentane Lösung mit dem Urianal-Kondomen ermöglicht wenigsten, Besuche bei Freunden, in die Gaststätte oder mal zum Bummel mit der Frau . Das hat die Lebensqualität sehr verbessert.
                                        Wie oft war die Hose nass mit den Einlagen , ich darf garnicht darüber nachdenken.

                                        Es gab keine nerverhaltende Op , die Vakuumpumpe pumpt nur Vakuum ;-) die Welt dreht sich trotzdem weiter, wir haben eine gute und feste Ehe. Was ja bei vielen leider nicht so ist, wir haben jetzt 38 Ehejahre geschafft.
                                        Und es sollen noch viele Jahre hinzu kommen.

                                        Danke Helmut, für die Wünsche und auch ich hoffe für Sie, das alles gut bleibt!

                                        LG Manu



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                                        • Re: Wohin geht die Reise?

                                          Hallo,

                                          Seid Anfang Januar genau 02.01. hab ich Kopfschmerzen (Hinterkopf), kaum auszuhalten.

                                          Der Hausarzt
                                          1.Termin 07.01 ,
                                          Medikamente Novaminsulfon 500mg. keine Verbesserung.

                                          2.Termin13.01.
                                          Medikamente Tilidin comp.Stada100mg , nur Matsch im Kopf.
                                          Überweisung zum Neurologen und Orthopäden.
                                          Der Neurologe schickte mich ins Krankenhaus zu einem Not-CT , keine Blutungen.,fertig.
                                          Der Orthopäde eine Spritze in den Nacken , eine Spritze Hinterkopf alles ohne große Verbesserung.
                                          Der Urologe meinte es kommt nicht von der GnRh-Hormontherapie.

                                          Dann flauten die Schmerzen etwas ab und seid letzten Freitag 07.02. geht es wieder los.
                                          Die Nächte sind schon so die Hölle , jetzt ist das Kopfweh auch noch da.
                                          Die Hüften und Sitzknochen schmerzen, im Kopf hämmert es.
                                          Ich weis nicht zu wem ich noch gehen kann oder wer helfen kann.


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                                          • Re: Wohin geht die Reise?

                                            Neben der weiteren Abklärung der Ursache sollten Sie einen Schmerztherapeuten aufsuchen. Dieser kann Ihnen zumindest mit der richtigen Schmerztherapie eine symptomatische Linderung bringen. Nichts desto trotz sollte weiter an der Ursache geforscht werden. Hierzu sollten Sie vielleicht nochmals einen Neurologen aufsuchen und eine zweite Meinung einholen.

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                                            • Re: Wohin geht die Reise?

                                              Danke für Ihre Antwort, habe mit der AOK Care gesprochen und empfiehlt wie Sie noch einmal zum Neurologen und wenn möglich ein Schmerztagebuch führen. Termine bei einem Schmerztherapeuten zubekommen sind für normale Kassenpatienten fast unmöglich zubekommen. Wartezeiten, da zieht es einen den Stecker. Was kann man eigentlich gegen die Hitzewallungen Nachts tun?

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                                              • Re: Wohin geht die Reise?


                                                Hallo Herr Dr.Kahmann
                                                Ich habe folgenden Tipp bekommen:

                                                Sagen Sie dem Urologen, dass er Ihnen zu der Depot-Spritze zusätzlich noch Bicalutamid 50mg/Tag verschreiben soll, um die Hormonblockade vollständig zu machen.

                                                Bringt die Zugabe und macht es Sinn?
                                                Am 17.04.2014 bekomme ich die 3.GnRh Analoga Profact ,2 Monatsdepot gespritzt, der PSA ging schnell runter auf 0,05 ng/ml , muss aber klären ob sie nicht 0,5 ng/ml meinten.
                                                Die 35 Bestrahlungen sind auch vorbei .

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                                                • Re: Wohin geht die Reise?

                                                  Wenn der PSA bei 0,05 ist gibt es keinen Grund noch zusätzlich Bicalutamid zu geben. Zum einen hat auch das Bicalutamid potentiell Nebenwirkungen und zum anderen vergeben Sie sich eine zusätzliche Therapieoption, falls die derzeitige Therapiennicht greifen sollte.

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