• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Trennungsangst?

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Trennungsangst?

    Hallo,
    Ich möchte mich von meinem Freund trennen,habe aber Angst es durchzuziehen. Ich kann es mir tausendmal rational rechtfertigen und habe dann doch wieder Schuldgefühle und fühle mich für sein Unglück verantwortlich.
    Ich hatte die Trennung bereits angekündigt, dann hat er mich aber gebeten es noch einmal zu versuchen....Er würde sich ändern (Eifersucht,Einengung etc). Er hat sich geändert. Und trotzdem habe ich keine Gefühle mehr für ihn und diese werden auch nicht wieder kommen.
    Jetzt meine Zwickmühle, ich hatue ihm gesagt,wir können es im jetzt anstehenden Urlaub nocheinmal versuchen. Die schlimmere Sache ist allerdings,dass sein Hund sterbenskrank ist und die Lebenserwartung zwischen wenigen Tagen und 2 Monaten schwankt. Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen zu gehen,weil er in ein tiefes Loch fällt. Er hat keine Freunde,die ihn auffangen könnten.
    Über etwas emotionale Unterstützung und Ratschläge würde ich mich freuen.
    ​​​​​​​ Danke!

  • Re: Trennungsangst?

    Ich kenne diese Angst auch als Vergangenheits-Phänomen. Als mich meine Mutter abtreiben wollte, war ich bereits schon als Embryo im Mutterleib mit Verlustangst konfrontiert. Das ist fachlich nachgewiesen, dass Ängste bereits schon vor der Geburt im Unbewussten des Kindes übertragen werden können.

    Bei späterem Verlassenwerden hat mir das einige Male regelrecht die Schuhe ausgezogen, obwohl es eine ungesunde, zerstörerische Partnerschaft war. Was lasse ich da los? Das Kranke, um nicht noch mehr Leid zu erfahren.

    Es wird Deine eigene Urangst in Dir sein, wenn Du loslässt.

    Du fühlst Dich schuldig, weil Du gut für Dich sorgst und den Schlussstrich ziehen möchtest.

    Du sagst doch selbst: Ich habe keine Gefühle mehr für ihn.

    Wäre es da nicht eine Lüge, wenn Du ihm etwas vormachst, was gar nicht mehr ist??? Du hast keine Gefühle mehr.

    Dann schiebst Du so viele Gründe vor, weil Du nämlich gar nicht loslassen willst.

    Halb ja, halb nein.

    Du hast einen Konflikt in Dir.

    Es ist sein Hund und er hat die Verantwortung für das Tier. Es gibt gute Tierärzte.

    Wenn ich die Verantwortung für mich und mein Leben übernehme, dann trenne ich mich von Situationen, wo ich mich nicht mehr wohlfühle.

    Diese sch... Co-Abhängigkeit, die man früher mal erfahren hat, muss abgelegt werden, ansonsten gehe ich selbst drauf.

    Das ist ein Beweis dafür, dass ich mich und mein Leben geringschätze, weil ich zu mir selbst keinen guten Bezug haben und mich nicht wirklich mag.

    Ansonsten täte ich mich selbst an die 1. Stelle setzen.

    Diese ständige Andere retten wollen und ich bleibe selbst auf der Strecke wie ein Versager, der vor dem Leben flüchtet und sich mehr um Andere kümmert als um mich selbst.

    Meine Mutter wollte mich abtreiben und ich wollte sie später erfolglos retten, als ihre Existenz den Bach runterging.

    Neuerdings habe ich eine neue Wohnung angemietet. Die jetzige Mieterin hat noch keine neue Wohnung und ich habe Anteile bezahlt. Kriege nachts SMS, dass sie Angst vor Obdachlosigkeit hat oder zelten gehen muss.

    Vor lauter Schuld will ich alles sausen lassen und der Frau die Wohnung überlassen und lieber noch selbst obdachlos werden.

    So krank ist das. Ich kriege einen Hals, wenn ich meinen Spiegel lese.

    Da kann ich mich entscheiden für mein eigenes Leben. Aber dieses Bündnis aus der Vergangenheit lodert in der Seele wie ein tödliches Schwert.

    Gut ist aber, dass man es irgendwie checkt und sich zuguckt, wie man mit sich umgeht. Alles nur für die Anderer wegen mangelnder Beziehung zu sich selbst.

    Sorry für den langen Text. Aber ich kämpfe zur Zeit auch mit so etwas. Aber ohne Liebe.






    Kommentar


    • Re: Trennungsangst?

      P.S.
      Im Prinzip ist es aber so, dass ich nicht wirklich der barmherzige Samariter bin, der den Anderen retten will, sondern ich benutze ihn als Flucht vor mir selbst, um für mich und mein Leben keine Verantwortung übernehmen zu müssen.

      Es ist klar, wenn ich mir das selbst gemachte Leid des Anderen reinziehe und mich reinsteigere, dann komme ich weit weg von mir, dann spüre ich mich nicht mehr. Dann brauche ich für mich und mein Leben keine Verantwortung mehr zu übernehmen.

      Das Deckmäntelche Helfersyndrom in der Erwartungshaltung an einen Menschen, der gar nicht beziehungsfähig ist, weil er sich selbst ein Fremder.

      Die ganzen Ratschläge und Verhaltensvorschläge nutzen nix, wenn man die alten Wiederholungsmuster der Vergangenheit fortsetzt bzw. die einen regelrecht fernsteuern.

      Erkennen, sie wahrhaben können und spüren, dass es einen selbst in den Strudel des Abgrundes treibt.


      Kommentar


      • Re: Trennungsangst?

        Kurz und klar, ist für alle weniger schmerzlos als langgezogen und schwammig.

        Solange du nicht Schluss machst, solange machst du ihm Hoffnungen die sein Leiden nur verstärken werden, möglicherweise solange bis er sich in Sicherheit wiegt und dann kommt der Hammer.

        Biete ihm an für ihn da zu sein, auch wenn es mit dem Hund zu ende geht, aber lass ihn nicht weiter hoffen obwohl die Entscheidung längst gefallen ist.

        Natürlich hast du dabei den aggressiven Part, aber das gehört dazu und dein Freund wird es überwinden wie es Millionen andere auch überwunden haben.

        Die Alternative wäre bei ihm zu bleiben, wenn er wüsste wie du (nicht) fühlst, würde er es aber wohl kaum wollen, dieses aufopferungsvolle Almosen, oder?
        Du bist nicht für ihn zuständig, kannst nur beenden was sowieso keine Zukunft hast und damit den Weg für Heilung und irgendwann einmal, eine neue Liebe frei machen.

        Kommentar


        • Re: Trennungsangst?

          @ Birnemsya - das Grundgerüst hat Dir Tired in wenigen Sätzen überreicht.
          Jemand die Wahrheit vorzuenthalten ist auch Unaufrichtigkeit.
          Jeder muss sich mal mit Leben und Tod auseina dersetzen.
          Auch lernen zu trauern und Tränen zuzulassen.
          das kann kein Anderer für mich. Dadurch wachsen wir. Nehme ich dem Anderen alles ab, hindere ich ihn an seiner Entwicklung. In Liebe loslassen.

          Kommentar


          • Re: Trennungsangst?

            Ein jeder hat so seinen Schutzengel, wenn er ihm Einlass gewährt. Ich bin es jedenfalls nicht ! Therapeutische Empfehlungen sind eine Rezeptur, wo immer etwas hängenbleibt. Auch, wenn ich nur wenig davon verstehe, weil ich es noch nicht durchlebt und durchfühlt habe.

            Wenn das Ur-Vertrauen durch ungute Umstände abhanden gekommen ist, wird es mir kein Anderer geben können. Es hat sich dann auch kein Selbstvertrauen (Vertrauen in mich selbst) entwickelt.

            Die einzige Chance ist, wenn ich mich den Lektionen des Lebens stelle. Das ist manchmal mit viel Schmerz, Trauer, Verlust, Ängsten und auch Depressionen verbunden.

            Da muss ich durch und das tut verdammt weh und reisst mir den Boden unter den Füßen weg. Bis an den Rand der Belastbarkeit. Du meinst schon, Du schaffst es nicht mehr für den 1 Tag. Aber plötzlich passiert etwas, wenn gar nix mehr geht.

            Das sind die Momente, wo ich wachse. Ich kann reden mit Anderen, mich mitteilen, um wieder klarer zu sehen, wenn der innere Druck nach lässt.

            Was mich immer wieder unterstützt in Extrem-Phasen, wenn ich einen guten tiefen Schlaf habe. Am nächsten Tag sieht die Welt dann schon wieder anders aus. Die Konzentration und Stabilität kehrt wieder zurück. Dann gehe ich weiter in Richtung Ziel, was am vorigen Tag noch seelische Sackgasse war.

            Der eine ist weiter in seiner Entwicklung, der andere weniger weit. Aber ich habe keinen Einfluss auf die Seele eines Anderen und kann nicht daran drehen. E rmuss da durch und wenn es 5 Jahre oder länger dauert.

            Er wird sein Leben auch ohne Dich schaffen, er hat seinen Schutzengel ! Eine Fähigkeit, die wir nicht besitzen.

            Kommentar


            • Re: Trennungsangst?

              Danke euch beiden für eure Worte!
              Von außen betrachtet ist alles so klar,aber selbst bin ich in dieser blöden Situation gefangen. Ich sollte mir das Trennungsgespräch einmal aufschreiben,alles was ich ihm sagen möchte....und dann Augen zu und durch.
              Ich werde mich so oder so schuldig fühlen. Das was mir am meisten zu schaffen macht ist,dass er keine Freunde hat.
              Ich selbst weiß,dass ich nach jeder Trennung auf die Beine komme. Ich weiß nicht,warum ich ihm das nicht zutraue...bzw extrem leiden wird.

              Kommentar


              • Re: Trennungsangst?

                "Ich werde mich so oder so schuldig fühlen."

                Das ist richtig und kaum zu ändern, denn Gefühle lassen sich nicht einfach abschalten.

                Doch das Argument mit dem schwerkranken Hund ist gefährlich.
                Im Moment hat es die Funktion eines Bleibegrundes. Aber wenn er stirbt, ist das emotionale Tief Ihres Freundes zeitlich so dehnbar, dass die fällige Trennung sich weiter und weiter verschiebt.

                Wenn Sie sich jetzt entscheiden, absorbiert der Hund immerhin ein Teil des Schmerzes bei Ihrem Freund. Sich später zu kümmern, wäre o.k.

                Kommentar


                • Re: Trennungsangst?

                  Jeder Mensch ist ersetzbar. Wir gehen immer nur vom menschlichen Denken aus.Wir sind Gast hier auf Erden und dürfen vielleicht 80 Jahre hier bleiben. Jeder hat einen eigenen Chip mit seinem Auftrag der Bewusstseinserweiterung. Der Andere ist nur Leihgabe. Er gehört Dir nicht. Wenn Du nicht loslässt wird es auf unsanfte Art geschehen. Ich habe es so erlebt. Geh in Deine Gefühle rein und sprich laut mit ihm als er anwesend wärs. Schreiben ist Kopf

                  Kommentar


                  • Re: Trennungsangst?

                    Hallo,
                    ich konnte mich nicht dazu durchringen mich zu trennen,denn dem Hund ging es jeden Tag schlechter. Die Situation war ganz schlimm für mich,da ich einerseits seine Negativität kaum aushalten konnte und andererseits gemerkt habe, dass ich ihm helfen will. Er ist ein sehr liebenswerter Mensch,der gleichzeitig sehr verletzten sein kann. Ich habe für mich unerwartet gehofft,dass diese Situation mehr Klarheit in die Beziehung bringt,dass man sich wieder annähert. Ich habe das Ganze aber rationaler betrachtet,weil ich den Hund zwar sehr mag,aber es nicht mein "Kind" ist wie für ihn.
                    Der Hund durfte alles,sogar mit ins Bett. Obwohl das für mich ganz schrecklich ist. Heute Nacht hat der Hund sich dann auch auf mein Kissen geschoben. Ich habe dann das Bett geräumt. Heute morgen konnte mein Freund meine "Befindlichkeit " nicht verstehen, da es ja um ein sterbendes Lebewesen geht. Er ist sehr pingelig mit seinem Hund. Ich muss nachdem ich bestimmte Lebensmittel angefasst hsbe,die Hände easchrn bevor ich den Hund asnfasse. Die Küche wir zur Zubereitung von Hundefutter genutzt und in der Zeit darf nichts anderes zubereitet werden. Im Arbeitszimmer steht teils offenes Hundefutter....überall liegen Medikamente. Das Thema kranker Hund ist 24h am Tag allgegenwärtig. Der Tagesablauf richtet sich na h dem Hund. Und das war auch vor der Erkrankung in großen Teilen so.Ich habe mich alleine mit Freunden getroffen,war unterwegs um dieser Situation zu entgehen.Meine Nerven liegen blank und ich war so enttäuscht,dass ich meine Sachen gepackt habe und gegangen bin. Er hält mich jetzt für den kaltherzigsten Menschen auf der Welt und ist nur noch verletzt.
                    Wahrscheinlich passte es einfach nicht zwischen uns und trotzdem fühle ich mich schlecht und nehme mir viel von seinen Worten an.
                    Ich mag Tiere,ich will nicht das sie leiden...Aber ich möchte auch ein eigenes Leben. Fühle mich gerade wie der Egoistischste Mensch der Welt. Er hat mir immer vorgehalten alle Anderen würde ihm mehrmals am Tag schreiben und ihr Mitleid äußern und ich wäre so rational und emotionales. ...Aber ich bin 24h da gewesen. Habe mich eingeschränkt und alles auf ihn und den Hund abgestimmt. Er sieht mich als Egoistisch. Und jetzt frage ich mich wirklich, ob ich zu egoistisch bin und zu kaltherzig,weil es für mich ein Hund und nicht ein Kind ist.
                    Es tut gut,sich das mal von der Seele zu schreiben.

                    Kommentar


                    • Re: Trennungsangst?

                      Jetzt ist immerhin die Trennung vollzogen, die dir ja auch Bauchschmerzen gemacht hat.

                      Ein schlechtes Gewissen musst du nicht haben, der Umgang mit Tieren kann nun mal so unterschiedlich sein, dass darüber keine Gemeinsamkeiten zu finden sind.
                      Dein Freund hat wohl eine recht "innige" Tierliebe, für ihn gehört der Hund ins Bett.
                      Du siehst es nicht so und hast natürlich auch recht damit, die Frage der Grenzen zwischen Tier sein dürfen und menschliche Lücken füllen zu müssen sind fließend.
                      Ein Hund der nie ins Bett durfte würde auch wenn er krank ist nicht auf den Gedanken kommen, er würde sich da gar nicht wohl fühlen.
                      Es ist immer der Mensch der sein Tier dazu erzieht etwas zu mögen, besonders im Hinblick auf das Zusammenleben, er glaubt das Tier braucht das, es ist aber überhaupt nicht so.
                      Aber einen alten Hund kann man nicht ohne weiteres Umerziehen, das ist ein Kraftakt und zuvor müsste der Besitzer erst einmal lernen was ein Hund braucht und was einzig dem Bedürfnis und der Projektion von Herrschen geschuldet ist.
                      In dem Fall wäre es auch nicht gut, irgendetwas an den Gewohnheiten der beiden zu verändern, vielleicht wird es beim nächsten Hund etwas Freundinnen tauglicher.

                      Also, ein schlechtes Gewissen musst du nicht haben, er darf seinen Hund im Bett haben, du musst dies aber nicht akzeptieren, auch anderes in dem Zusammenhang musst du nicht gut finden und er hat kein Recht von dir zu verlangen deine Tierliebe in übertriebener Nähe Ausdruck zu geben.
                      Wie du halte ich auch nicht viel davon, obwohl mancher Hund von uns auch schon Im Bett geschlafen hat, aber aus dem Alter ist man dann auch irgendwann raus und findet es eklig.
                      Hund ist eben Hund und Mensch ist Mensch, wenn jeder sein darf was er ist und auch so leben darf, dann sind alle zufrieden.
                      Drückt sich die Tierliebe dadurch aus indem der Hund vermenschlicht wird, dann gibt es mit den hartgesottensten Partner ärger, es passt dann sehr häufig nicht mehr zusammen.
                      Es ist das gute Recht eines jeden seinem Tier im Bett einen Platz anzubieten, oder es lieber auf den Flur zu platzieren.
                      Man darf aber nicht seine Lebenspartner dazu nötigen mit Tieren das Bett zu teilen, so dass diese am Ende nur die Wahl zwischen Hund im Bett oder alleine im Flur haben, nicht der Hund.
                      Es gibt kein Recht oder eine Verpflichtung, dass du dies hinzunehmen hast und trotz deiner Abneigung mit dem Hund das Bett teilst, auch wenn dein Freund davon deinen Charakter abhängig machen möchte, was kompletter Unsinn ist.
                      Ich glaube ähnliches hat schon manche Beziehung beendet, ich denke nicht ganz zu unrecht, wenn es mit der Einstellung zum Tier nicht übereinstimmt, dann kann ich mir vorstellen gibt es auch noch viele andere Dinge wo es nicht passt.

                      Mach dir keinen Kopf, ich denke irgendwann wird dein Ex auch verstehen warum es so gekommen ist, wenn er gelernt hat nicht nur seine Welt anderen aufzudrücken, sondern auch die Welt der anderen zu verstehen.

                      Kommentar


                      • Re: Trennungsangst?

                        Vielen Dank,deine Antwort hilft mir sehr!
                        Leider ist sein Hund gestern gestorben. Er kann es nicht verstehen, dass ich in dieser Situation gegangen bin. Ich habe den Hund gestern mit ihm beerdigt und bin jetzt für ihn da. Ich hoffe nun,dass wir in den nächsten Tagen über alles sprechen können und vielleicht ja sogar eine gute Freundschaft entsteht.
                        Ich habe jetzt das Gefühl ihm helfen zu können ohne für ihn verantwortlich zu sein. Das erleichtert mir die Sache.
                        P.S: Er vermenschliche seinen Hund so sehr. Er sieht ihn als Freund und Partner. Du hast die Sache so auf den Punkt gebracht. Ich hoffe er kann irgendwann loslassen und das Tier als Tier und nicht als Menschenersatz sehen!

                        Kommentar


                        • Re: Trennungsangst?

                          "und bin jetzt für ihn da."

                          Das ist schön für Ihren Ex-Freund.

                          Die Hauptsache dabei ist aber, dass Sie nun konsequent Abstand halten. Auch wenn es ihm in nächster Zeit sehr schlecht geht.

                          Kommentar


                          • Re: Trennungsangst?

                            Ich glaube, in uns ist ganz viel angesammelt an gestauten Gefühlen. Solche Anlässe sind oft nur die Öffner und Auslöser- endlich kommts raus, endlich ist man zum Kämmerchen vorgedrungen, wo alles Leid gesammelt ist.. so ungefähr kommt mir das vor, wenn jemand über die Gebühr schluchzt und weint.
                            Für mich ist das eine Grundreinigung und fürchterlich heilsam.

                            Weißt du, was ich auch noch glaube Maja? Man kann nichts wertvolleres geben, als totale Aufrichtigkeit- auch wenn sie nicht gerne ertragen wird, es gibt keinen besseren Freundschaftsdienst, als zueinander wahr sein, nicht heuchelnd, nicht täuschend.

                            Hab Zuversicht, wenn man später einmal zurückschaut, dann gibt es nichts Schöneres zu erinnern, als tiefe Gefühle- egal in welche Richtung, das ist Leben, so wie es ist, mal tief, mal ganz tief, mal hoch, mal ganz hoch.

                            Statt ein schlechtes Gewissen zu haben, wäre besser, du nimmst an, bald lacht er wieder. Laut meiner Erfahrung ist kurz nach Kummer Freude gefolgt, immer. Darum ist für mich Kummer eher wie ein Vorbote. Siehe es auch so.

                            Thats real life...

                            Lieben Gruß

                            Elektraa

                            Kommentar


                            • Re: Trennungsangst?

                              Da fällt mir ein Spruch dazu ein. Nach dem Regen scheint immer die Sonne.

                              Kommentar


                              • Re: Trennungsangst?

                                Hallo Brecresder,

                                willkommen im Forum mit echtem Foto.
                                Es scheint noch ein Welpe zu sein, den Sie auf dem Arm haben?

                                Alles Gute für Mensch und Tier!

                                Dr. Riecke

                                Kommentar


                                • Re: Trennungsangst?

                                  Da fällt mir ein Spruch dazu ein. Nach dem Regen scheint immer die Sonne.
                                  Das sollte und muss man wissen, egal wie schlimm es gerade aussieht- es kommt ein Danach, etwas anderes folgt, oft ganz viel Besseres als je vorher. Mir jedenfalls ist es kaum möglich, mich noch zu schrecken, wenn ich vor einer ( angeblichen) Wand stehe. Ich denke mir dann, ha, das kenne ich, jetzt geht wo anders eine Türe auf, wenn die zu ist.

                                  Kommentar


                                  • Re: Trennungsangst?

                                    Liebe Birnemaja,

                                    Du hast in Deinem Artikel 17mal das Wort "Hund" erwähnt. Vermutlich bist Du schon auf den Hund gekommen.

                                    Ich schlage Dir deshalb vor, Dir das nächste Mal einen Partner ohne Hund zuzulegen. Am besten ganz ohne Tier.

                                    Das Tier spürte mit Sicherheit Deine Aversion und Deine Eifersucht. Du hast die Räumlichkeiten sogar wegen des Hundes verlassen. Wie kann man auf ein Tier eifersüchtig sein. Das ist doch krank.

                                    Lass' diesen Mann am besten los. Er solch sich wieder ein neues Tier suchen. Es ist psychologisch nachgewiesen, dass Tiere sehr heilsam sein können. Ja mancher sogar schon über sein Tier die Liebe zu sich selbst gefunden hat. Es gibt sogar sehr erfolgreiche Therapien mit Tieren fü kranker Kinder.4

                                    Du warst die falsche Frau für diesen Mann und konntest ihm nicht das geben, was er braucht.

                                    Also such' Dir jemand, der kein Tier hat, damit Du der Mittelpunkt seines Lebens wirst.

                                    Bei uns schlafen Hund und Katz auch im Bett, sogar wenn wir v-ögeln. Ich habe da kein Problem mit.


                                    Kommentar


                                    • Re: Trennungsangst?


                                      Bei uns schlafen Hund und Katz auch im Bett, sogar wenn wir v-ögeln. Ich habe da kein Problem mit.
                                      Und was sagt uns das?
                                      Die Geschmäcker sind verschieden und Birnemaja ist sicher kein schlechterer Mensch als du, nur weil sie keine Tiere im Bett mag.
                                      Mag sein dass sie ihm nicht das geben konnte was er braucht, er konnte ihr aber auch nicht das geben was sie braucht, also kein Grund ihr Vorwürfe zu machen, sie hat es zumindest versucht so gut sie konnte.
                                      Ich frage mich, welche tiefere Belehrung es nun haben soll wenn man seinen Hund beim Vö.geln gerne mit im Bett hat?
                                      Ist das der ultimative Test für die wahren Tierliebhaber bzw. bösen Menschen?
                                      Ich fände es jedenfalls nicht besonders toll, alleine wenn man bedenkt was so ein Tier sonst noch an Leben mit sich herum trägt, gönne es aber jedem der es mag, solange Partner auch den geselligen Bettreigen ablehnen dürfen ohne gleich als die Bösen Tierhasser dazustehen.

                                      Kommentar


                                      • Re: Trennungsangst?


                                        Und was sagt uns das?
                                        Die Geschmäcker sind verschieden und Birnemaja ist sicher kein schlechterer Mensch als du, nur weil sie keine Tiere im Bett mag.
                                        Mag sein dass sie ihm nicht das geben konnte was er braucht, er konnte ihr aber auch nicht das geben was sie braucht, also kein Grund ihr Vorwürfe zu machen, sie hat es zumindest versucht so gut sie konnte.
                                        Ich frage mich, welche tiefere Belehrung es nun haben soll wenn man seinen Hund beim Vö.geln gerne mit im Bett hat?
                                        Ist das der ultimative Test für die wahren Tierliebhaber bzw. bösen Menschen?
                                        Ich fände es jedenfalls nicht besonders toll, alleine wenn man bedenkt was so ein Tier sonst noch an Leben mit sich herum trägt, gönne es aber jedem der es mag, solange Partner auch den geselligen Bettreigen ablehnen dürfen ohne gleich als die Bösen Tierhasser dazustehen.
                                        Huch, ich habe nicht gewusst, dass Sie das persönlich nehmen. Sie haben doch diesen Beitrag gar nicht selbst abgefasst oder etwa doch ??

                                        Kommentar


                                        • Re: Trennungsangst?


                                          Huch, ich habe nicht gewusst, dass Sie das persönlich nehmen.
                                          Hört sich das so persönlich an?

                                          Sie haben doch diesen Beitrag gar nicht selbst abgefasst oder etwa doch ??
                                          Merkwürdige Frage.
                                          Welchen Beitrag?
                                          Ist aber leicht zu erkennen, wenn ich einen Beitrag verfasse steht auch immer mein Name dabei.

                                          Kommentar


                                          • Re: Trennungsangst?

                                            Böse tired, liiiiebe HundsTage....

                                            Was ist los mit dir tired, wieso bist du so empfindlich und gereizt auf einmal? Direkt bissig!

                                            Ich habe auch schon gemerkt, dass es da riesige Unterschiede gibt, was Distanz und Nähe mit Tier betrifft. Ich glaub, wenn man von klein an mit Tieren zu tun hat ist man gegen die Bakterien von Hund und Katz immun. Ich kenne es nicht anders, als keinen Graus zu haben, versteh aber, wenn es nicht jedem so geht.
                                            Drum bin ich wie Hunds Tage der Meinung, es ist wichtig, dass man das bereits vorher schon vermeldet, wie weit es gehen darf und wie viel man Tiernähe tolerieren will.
                                            Für mich ist jemand, der empfindlich ist nicht in Frage kommend als Partner. Ich aber sicher auch nicht in Frage kommend für manch anderen. Eh gut so.

                                            Kommentar


                                            • Re: Trennungsangst?

                                              "Bei uns schlafen Hund und Katz auch im Bett, sogar wenn wir v-ögeln."

                                              Engt das nicht das Spektrum der sexuellen Möglichkeiten ein?

                                              Oder Hund und Katze nicht immer dabei?

                                              Kommentar


                                              • Re: Trennungsangst?

                                                Für meinen Freund hatten die Tiere in seiner Kindheit eine lebensrettende Funktion. Dort waren Gewalt und Schläge an der Tagesordnung. Aber selbst davor machte sein cholerischer jähzorniger Vater keinen Halt. Hund und Katze wurden ebenfalls getreten und verprügelt, wenn er mal von Frau Mutter seinen Sex nicht bekam. Er war sogar eifersüchtig und neidisch, wenn Mutter die Tiere liebkoste. Dann schlug er zu.

                                                Eifersucht und Neid auf ein Tier sind ein schlechtes Zeichen. Deshalb sollten sich solche besitzergreifende und dominante Menschen besser einen Partner ohne Tier suchen.

                                                Kommentar


                                                • Re: Trennungsangst?

                                                  "Bei uns schlafen Hund und Katz auch im Bett, sogar wenn wir v-ögeln."

                                                  Engt das nicht das Spektrum der sexuellen Möglichkeiten ein?

                                                  Oder Hund und Katze nicht immer dabei?
                                                  Wir haben einen Labrador und 2 Katzen. Das mit den Voegeln war eher symbolisch scherzhaft gemeint. Die Tiere teilen das Bett nur nachts mit uns. Ich selbst hatte als Single eine Katze. Als sie alt und sehr krank wurde, kuschelte sie sich nachts instinktiv in meine Arme. Sie spürte genau, dass es dem Ende zugeht und suchte diw Geborgenheit.
                                                  Genauso hat es der Hund von Biene Majas Partner gespürt, dass der Tod nahe ist. Hund und Herrchen wolltwn unbewussich nahe sein. Aber das EGO von Biene Maja fühlte sich zurückgesetzt. Eine falsche Interpretation und Mindewertigkeitskomplexe. Schade.

                                                  Kommentar

                                                  Forum-Archive: 2017-07 2017-08 2017-09
                                                  Lädt...
                                                  X