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Ehemann verschuldet sich immer mehr..

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  • Ehemann verschuldet sich immer mehr..

    Hallo zusammen,
    ich habe ein Problem und weiß nicht mit wem ich darüber reden kann.
    Ich hoffe ihr könnt mir vielleicht ein paar Tipps geben und Vorschläge machen.
    Ich (57 Jahre) bin seit 8 Jahren mit meinen Mann(59 Jahre) verheiratet.
    Da ich in meiner 1. Ehe immer Probleme wegen Geld hatte, habe ich vor 20 Jahren am Anfang unserer Beziehung gleich getrennte Konten und getrennt Kasse vorgeschlagen.
    Er hatte ein Gehalt von ca. 3000 € ich von ca. 1800€.
    Aus gesundheitlichen Gründen bin ich nun leider seit 1,5 Jahren in EM-Rente. Meine Rente beträgt ca. 900€ und ich bekomme von meinem Mann ein Taschengeld von 100€. Die Kosten für Miete, Haushalt usw. teilen wir uns. Bei mir bleibt dann leider so gut wie nichts mehr übrig. Da ich aber schon immer ein sparsamer Mensch war, habe ich mir schon immer einen Notgroschen angespart.
    Es war immer geplant, wenn mein Mann in Rente geht, dass wir eine Überwinterung im Süden verbringen wollen. Da ich körperlich im Winter schlimme Beschwerden habe, war das immer eine tolle Aussicht für mich.
    Da ich jetzt mal schon mal schauen wollte wie das finanziell alles klappen könnte, durchblätterte ich die Kontoauszüge meines Mannes. Mir war bekannt dass er nicht gut mit Geld umgehen kann, aber so schlimm hatte ich das nicht erwartet. Sein Konto ist reichlich überzogen, einen Kredit über ca. 20.000 € hat er auch noch. Ich merkte dann, da er in den letzten Monaten ca. 2000€ monatlich mehr ausgegeben hat, als sein Gehalt es erlaubt. Seine Lebensversicherung hat er auch schon auflösen lassen. Er geht gerne in Kneipen, spielt an Automaten, fährt immerzu teure Taxifahrten von der Kneipe um nach Hause zu kommen. Als ich ihn ansprach kam dann, “dass tut mir so leid“.
    Er versicherte dass er jetzt sparsamer sein wird, das sind bloß leider Versprechen, die ich nicht mehr glaube. Er hatte das vor ein paar Jahren, als ich es schon mal bemerkte, auch nicht eingehalten. Er hat mir auch schon so oft versprochen nicht mehr täglich in die Kneipe zu gehen, auch das hat er nie gehalten.
    Wie sieht es eigentlich aus wenn ihm etwas passiert, muss ich dann für seinen Kredit und Schulden aufkommen? Ich habe nie etwas unterschrieben bei seinen Krediten.
    So wie es jetzt aussieht, wird aus einer Überwinterung im Winter wohl nichts, und wenn er Rentner ist muss ich ihn auch noch von meinem Ersparten unterstützen. Aber so viel habe ich auch nicht gespart. Ich gönne mir so selten was, und was habe ich davon?

    Ich habe meinen Mann jetzt vorgeschlagen eine Risiko-Lebensversicherung abzuschließen, damit falls ihm mal etwas passiert, ich den Kredit nicht bezahlen muss. Da so eine Versicherung aber sehr teuer ist, habe ich mir gedacht, dass er mir jeden Monat einen bestimmten Betrag zahlen sollte, den ich dann für ihn spare. Hat jemand eine bessere Idee? Was würdet ihr machen.

    Mein Mann ist sonst ein echt toller Ehemann, der immer für mich da ist und auch sonst hat er fasst alles was man sich von einem tollen Ehemann vorstellt, aber diese Probleme machen mich fetrig auch wenn ich ihn sehr liebe.
    Er verbaut uns eigentlich alles für die Zukunft.

    Ich freue mich jetzt schon für eure Vorschläge und bedanke mich schon.
    LG




  • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

    Hi,
    ich würde mit ihm zur Schuldnerberatung gehen.
    Wenn er wirklich da raus will, sollte er ab sofort nicht mehr dir das Taschengeld zuteilen, sondern du ihm und du solltest auch die alleinige Kontrolle über die Konten haben, bis die Schulden abgebaut sind.

    Wie das gesetzlich geregelt ist weiß ich nicht, ob man eine bestimmte Form der Ehe haben muss um nicht für den anderen haften zu müssen, solche Dinge weiß aber auch die Beratung.

    Ich denke generell braucht man die Unterschrift des Partners, aber man hat ja auch schon gegenteiliges gehört.

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    • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

      .. Er hat mir auch schon so oft versprochen nicht mehr täglich in die Kneipe zu gehen, auch das hat er nie gehalten.
      Wie sieht es eigentlich aus wenn ihm etwas passiert, muss ich dann für seinen Kredit und Schulden aufkommen? Ich habe nie etwas unterschrieben bei seinen Krediten.

      Ich habe meinen Mann jetzt vorgeschlagen eine Risiko-Lebensversicherung abzuschließen, damit falls ihm mal etwas passiert, ich den Kredit nicht bezahlen muss.
      Wenn dein Mann täglich in die Kneipe geht,hat er augenscheinlich ein Alkoholproblem,bedarf ergo eines Entzuges!

      Es gibt keine Kollektivschuld unter Eheleuten,für Schulden die dein Mann alleine macht,muss er auch alleine aufkommen!
      Da du also nicht für seine Schulden aufkommen must,bedarf es auch nicht dieser Risko-Versicherung!

      Anders wird es,wenn erst mal der Gerichtsvollzieher ins Haus steht....,
      weil alle pfändbaren Gegenstände,weil gemeinsam angeschafft,...auch gepfändet werden können!

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      • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

        "...und auch sonst hat er fasst alles was man sich von einem tollen Ehemann vorstellt"

        Stellt er nicht selbst das Prädikat "toller Ehemann" infrage, wenn er täglich in die Kneipe geht?

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        • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

          Er hatte ein Gehalt von ca. 3000 €
          Aus gesundheitlichen Gründen bin ich nun leider seit 1,5 Jahren in EM-Rente. Meine Rente beträgt ca. 900€ und ich bekomme von meinem Mann ein Taschengeld von 100€. Die Kosten für Miete, Haushalt usw. teilen wir uns. Bei mir bleibt dann leider so gut wie nichts mehr übrig.
          Bei der Konstellation wäre es doch gerechter so dein Mann 2/3 und du 1/3 für Miete und Haushalt aufbringen würden!

          Kommentar


          • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

            "Stellt er nicht selbst das Prädikat "toller Ehemann" infrage, wenn er täglich in die Kneipe geht?" Nimmt die Liebe, wenn auch schmerzlich, nicht alles in Kauf? Meistert man nicht mühelos jeden Weg, wenn man liebt? Eine Absicherung für die Liebe gibt es nicht. Nur das sichere Gefühl, den richtigen Weg zu gehen.

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            • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

              Nimmt die Liebe, wenn auch schmerzlich, nicht alles in Kauf? Meistert man nicht mühelos jeden Weg, wenn man liebt?
              Du scheinst ein sehr romantischer mit Idealen versehener Mensch sein,,
              ...von Beziehung gar Ehe hast du jedoch keinem Schimmer !
              Nimm es mir nicht übel,,aber dein Gesülze hilft der TE nicht weiter

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              • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                Ich mass mir gar nicht an, dass ich diejenige einzige bin, die weiterhilft

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                • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                  Hallo bufeta

                  Du bist in einem Boot mit ihm, trotz Gütertrennung. Was das Finanzielle betrifft sollte er dir das Ruder überlassen, weil du besser umgehen kannst mit diesem Thema. Bei uns ist das gleiche Problem. Mein Schwiegersohn hatte zu Beginn der Beziehung eine Menge Schulden. Meine Tochter hat innerhalb weniger Jahre dafür gesorgt, dass diese nicht nur abbezahlt sind, sondern dass sogar eine neue Bleibe angespart wurde. Das geht, wenn man konsequent aufräumt mit Schlampern und absolut planmäßig vorgeht.

                  Entweder seid ihr ein Paar oder nicht. Vorwürfe helfen nicht, auch nicht die leise und stumme Leidensmiene, weil ihr nicht gen Süden fahren könnt. Ich an deiner Stelle würde sehr wohl trotzdem die Ferien buchen, aber sicher! Wenn ihr dann in Spanien seid oder auf den Kanaren oder sonst wo, dann beschließt zusammen einen neuen Weg und arbeitet den ganz genau aus. Es gibt dort keine Kneipe, die er gewohnt ist. Es gibt dort keine Taxirechnungen, es gibt dort Wärme und Sonne und viel Zeit zum nachdenken und sich gegenseitig zu motivieren, es besser zu machen.
                  Finanziell krank wird man durch kranke Gewohnheiten. Findet diese zusammen heraus und ersetzt sie durch gesunde. Das betrifft alle Lebensbereiche, die finanzielle Situation ist nur ein Symptom, die Ursache liegt wo anders.





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                  • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                    Das Wort schl.am.p.ern wurde zensiert. Dann ersetzen wir es halt mit einem andern, wie wäre es mit mogeln? Lügen? Sich was vormachen?

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                    • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                      Liebe Bufeta

                      ich gebe normalerweise keine Ratschläge sondern lediglich Erfahrungen weiter, mit denen ich hautnah selbst konfrontiert war.

                      Dein Thema hat mich jedenfalls tief berührt und Deine Unsicherheit und Auswegslosigkeit kann ich nachempfinden und sie sind ernst zu nehmen.

                      Ganz deutlich rauslesen kann ich hier, dass vermutlich eine Spielsucht mit einem evtl. Alkoholproblem vorliegen.

                      . Er geht gerne in Kneipen, spielt an Automaten, fährt immerzu teure Taxifahrten von der Kneipe um nach Hause zu kommen. Als ich ihn ansprach kam dann, “dass tut mir so leid“.

                      Er hat mir auch schon so oft versprochen nicht mehr täglich in die Kneipe zu gehen, auch das hat er nie gehalten.
                      Meine Mutter hatte selbst ein Restaurant, wo ich neben der Schulausbildung mit geschuftet habe, damit wegen Verschuldung und Alkoholproblem nicht alles den Bach runtergeht. Ausserdem erhoffte ich mir eine Liebe, wozu sie aber nie fähig war.Sie war seelisch und emotional verhungert und ausgetrocknet. Warum? Ihr Partner, mein Vater wurde damals politisch verschleppt und hat später eine Andere geheiratet, als ich unterwegs war. Die Militärregierung blockte, weil sich Deutschland noch sehr lange im Kriegszustand befand. Es endete auf der Parkbank und später tödlich nach einer einseitigen Lähmung.

                      Das warum ist aber nicht ausschlaggebend. Wichtig ist die Einsicht, dass ein Sucht-Abhängiger bereit zur Hilfe von aussen ist. Er hat heutzutage die Möglichkeit, sich in Selbsthilfegruppen Hilfe zu holen oder eine Therapie in einer Fachklinik zu machen, wenn er es alleine nicht schafft.

                      Du kannst ihn nicht retten.

                      LG













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                      • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                        . Es gibt dort keine Kneipe, die er gewohnt ist.
                        Liebe Elektraa
                        wenn jemand täglich in die Kneipe geht,..ist er ein Alkoholiker,...ergo krank >PUNKT
                        Er wird nicht deshalb zum Antialkoholiker,nur weil er mal für einen gewissen Zeitraum keine Kneipe findet!

                        Wenn das so einfach wäre,.....bedürfte es keiner Entziehungsklinik mehr,
                        nicht mehr die wöchtentlichen Zusammenkünfte der "Anonymen Alkoholiker",etc,etc.!

                        Alkoholismus ist eine längst anerkannte Krankheit,
                        die sich nicht durch schöne Worte/Urlaub am Strande,usw. ausräumen läst!

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                        • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                          Hallo zusammen,

                          vielen lieben Dank für die wirklich guten Tipps und Vorschläge.

                          Ich habe mich mit meinen Mann erst mal geeinigt das er mir seine Kreditkarten gibt und ich ihn ein bestimmten Betrag an Taschengeld gebe. Die Finanzen regel ich jetzt.
                          Er selber sieht es ein das wir etwas unternehmen müssen. So ernst hatte er die Situation gar nicht eingeschätzt.
                          Das Problem mit dem Alkohol kennt er , er braucht seine 5 Flaschen Bier täglich, andere Sachen trinkt er nicht.
                          Er ist aber nicht bereit etwas gegen zu tun. Er weiss das er schon seit zig Jahren abhängig ist, bis vor 5 Jahren waren da auch noch andere alkoholische Getränke mit im Spiel. Seitdem hat er sich selber die Regel aufgestellt nicht mehr als 5 Bier zu trinken.Was ihm auch gelungen ist. Ich finde es auch nicht gut(ich trinke selbst gar keinen Alkohol).
                          Nun will ich erstmal das Thema mit dem Geld in den Griff bekommen und dann mal weiter sehen.
                          Ich bedanke mich erstmal bei euch und hoffe das es alles so klappt.
                          LG

                          Kommentar


                          • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                            Das Problem mit dem Alkohol kennt er , er braucht seine 5 Flaschen Bier täglich,
                            Er ist aber nicht bereit etwas gegen zu tun.
                            Hallo bufeta
                            bei täglich 5 Flaschen Bier ist er massiv Suchtkrank,und somit auch gesundtheitlich stark gefährdet!

                            Der Schlaganfall,meist verbunden mit Lähmung des Körpers, lauert schon längst vor der Tür,
                            und wird eines Tages ohne jegliche Vorankündigung "zuschlagen",dann sitzt dein Mann im Rollstuhl!

                            Kommentar


                            • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                              Alkoholiker ist für mich jemand der weiter trinkt, obwohl er dadurch immer tiefer körperlich, seelisch kaputt geht. Ich kenne genug Männer, die täglich 1 Flasche Wein am Abend trinken und ihnen ging es damit bis ins hohe Alter blendend.Mich hingegen würde ein solcher Konsum dauerhaft kaputt machen.Was machen die 5 Flaschen Bier mit ihm? Liegt er am nächsten Tag im Bett und kann nicht arbeiten? Ich finde 5 Flaschen Bier nicht viel an sich.So manch Bayer fängt mit einem Maß am Morgen an...Also wie gesagt, für mich käme es darauf an, wie er es verträgt und wenn er trinkt, obwohl er es nicht verträgt, wäre er für mich ein Alkoholiker.

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                              • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                                Also wie gesagt, für mich käme es darauf an, wie er es verträgt und wenn er trinkt, obwohl er es nicht verträgt, wäre er für mich ein Alkoholiker.
                                Es gibt Spiegeltrinker, die vertragen ihre Ration eins A, sind aber trotzdem Alkoholiker.
                                Eine Sucht misst sich doch wohl eher daran, ob man nicht mehr ohne kann und den Alk einfach braucht, weniger an der Menge und wie er diese verträgt.

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                                • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                                  Es gibt Spiegeltrinker, die vertragen ihre Ration eins A, sind aber trotzdem Alkoholiker.
                                  Es gibt auch Quartalstrinker. Mein Nachbar ist so einer. Der trinkt halt alle 1-3 Monate einige Tage hintereinander einen ziemlichen Rausch an.
                                  Dann nimmt seine Frau reißaus und es ist wieder zeitlang eine Ruhe. Aber nicht minder gefährlich als ein täglicher Trinker.
                                  Vor ein paar Jahren wollte er sich vor einen Zug werfen. Mehr wie Schürfwunden und blaue Flecken wurden es dann aber nicht.

                                  Sobinichhalt, ich verstehe jetzt den Sinn mit der Veträglichkeit nicht. Das sagt doch nichts darüber aus, ob es als vermeintlicher Problemlöser im Kopf angedockt und eine Sucht angefixt wurde.
                                  Die Verträglichkeit zeigt doch nur, was im möglichen Bereich des Körpers liegt. Der setzt da eben eine Grenze.
                                  Eine Sucht misst sich nicht immer an einer Steigerung des Suchtmittels.


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                                  • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..


                                    Er selber sieht es ein das wir etwas unternehmen müssen. So ernst hatte er die Situation gar nicht eingeschätzt.

                                    Er hat mir auch schon so oft versprochen nicht mehr täglich in dieKneipe zu gehen, auch das hat er nie gehalten.

                                    Das Problem mit dem Alkohol kennt er , er braucht seine 5 Flaschen Bier täglich, andere Sachen trinkt er nicht.

                                    Er ist aber nicht bereit etwas gegen zu tun. Er weiss das er schon seit zig Jahren abhängig ist, bis vor 5 Jahren waren da auch noch andere alkoholische Getränke mit im Spiel.
                                    Liebe Bufeta

                                    Du solltest selbst spüren, wo Deine Grenzen sind und wie lange Du mit ihm zusammen diesen gemeinsamen Leidensweg in der Rente gehen möchtest. Je mehr Du ihm unter die Arme greifst, desto länger wird der Weg zum Tiefpunkt für ihn sein. Das Bequemste für einen Süchtigen sind die Co-Abhängigen, die sein Leben in die Hand nehmen und aber selbst daran zerbrechen und draufgehen.

                                    Eine wirklich gute Unterstützung sind die Al-Anon Gruppen für Angehörige.

                                    http://www.al-anon.de/

                                    Alles Gute für Euch



                                    Kommentar


                                    • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                                      Eine wirklich gute Unterstützung sind die Al-Anon Gruppen für Angehörige.
                                      So auch die Anonymen Alkoholiker,die ebenfalls solche Beratungen durchführen!

                                      Kommentar


                                      • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                                        So auch die Anonymen Alkoholiker,die ebenfalls solche Beratungen durchführen!
                                        Ich meinte jetzt eine Beratung für Bufeta als Angehörige. Die Anonymen Alkoholiker beraten keine Angehörige - nur Betroffene. Aber einige AA-Gruppen haben offene Meetings, wo ebenfalls Angehörige dabei sein dürfen. Ich war selbst lange Zeit bei Al-Anon und Al-Ateen.

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                                        • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                                          Der erste Weg sollte zur Suchtberatung sein, die ist für alle offen und da gibt es auch weiterführende Adressen.

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                                          • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                                            PS:
                                            vor allem regionale Adressen.

                                            Kommentar


                                            • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                                              Also bei mir hats geholfen. Ich hab Suchtpotential - damit muss ich leben, das gehört zu mir dazu. Wenn mir nicht jedesmal so schlecht geworden wär, dann wär ich sicher Alkoholiker, aber die Spielsucht hat bei mir voll zugeschlagen und ich war jahrelang hochgradig drauf. Der Umzug in die Provinz und die fehlenden Möglichkeiten diese Sucht weiter auszuleben haben mich ( von dieser Sucht) geheilt. Ich geh davon aus, dass man nie wirklich geheilt wird von einer Sucht- man muss sich selbst in Schach halten und wenn schon, dann die Süchte wählen, die wenigstens nicht schaden.
                                              Liebe bufeta, herzlichen Glückwunsch zu deiner Entscheidung, dass du dich jetzt schützend um deinen Mann stellst. Fauch und fletsch die Zähne, wenn er wieder abdriftet. Er muss wissen, was ihm droht, wenn er diesen Weg weiter gehen will. Du musst radikal und konsequent sein. Mit Nachsicht hilfst du ihm nicht. Mach mit aller Deutlichkeit klar, dass er entweder dem Suff folgen soll, oder einem wertvollen und gesunden Leben.
                                              Einen Schritt in diese Richtung hat er ja schon getan, er hat dir das Recht gegeben, sein Geld zu verwalten. Zugleich hat er eingesehen und zugegeben, dass er seinen Lastern alleine nicht Herr wird. Wer jemals wechseln will, der muss zuerst einmal merken, dass er das Falsche gewählt hat. Also ich find, der Stein ist ins Rollen gekommen. Besonders viel Mut und Glück wünsch ich euch, dass sich dieses Blatt wendet.
                                              Lieben Gruß
                                              Elektraa

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                                              • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                                                Der erste Weg sollte zur Suchtberatung sein, die ist für alle offen und da gibt es auch weiterführende Adressen.
                                                Warum Suchtberatung und nicht gleich in eine Selbsthilfegruppe? Bist Du Suchttherapeutin?

                                                ich verstehe nicht, dass man hier im Forum nicht das stehen lassen kann, was Andere schreiben, die selbst davon betroffen waren und Hilfe erfahren haben?

                                                Hier schreiben gerade mal ca. 4 Leute, die es wirklich neuen Forums-Mitglieder schwer machen und keine Chance geben, sich hier äussern zu dürfen.

                                                Man hat den Eindruck, hier geht es um Besserwisserei.

                                                Schade eigentlich. Hier würden sicherlich viel mehr schreiben, wenn man etwas mehr Toleranz einräumen würde, was eigene Erfahrungen betrifft.

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                                                • Re: Ehemann verschuldet sich immer mehr..

                                                  Vera, nicht für jeden ist eine Selbsthilfegruppe das Wahre. Gibt viele die da nicht öffentlich auftreten wollen und lieber anonym bleiben.
                                                  Da wäre eine Therapie ein guter Rat. Zumal man auch seine eigene Baustelle bearbeiten kann, welche die Co-Abhängigkeit ist.
                                                  Da ich selbst Angehörige bin, zwar nicht von einem Alkoholiker, redet es sich in der Situation leichter, als wenn man noch mitten drin ist.

                                                  Bufeta, versucht nun mal das Finanzielle bisschen zu ordnen.
                                                  Ich weiß nicht, wie groß die Last ist für sie, für einen anderen Erwachsenen diese Verantwortung zu übernehmen. Ich wurde so ähnlich in die Situation gebracht und fühlte mich absolut nicht wohl dabei. Ich kam mir vor wie eine Mutter.
                                                  Ich wollte das so nicht mehr. Alles nicht. Und das habe ich auch meinem Mann klar gemacht.
                                                  Für ihren Mann würde ich auch auf alle Fälle eine Suchtberatung als ersten Weg sehen. Es ist schon mal toll, dass er einsieht ein Problem zu haben.

                                                  Und ja Elektraa, suchtgefährdet bleibt man leider immer. Der Suchtteufel lauert immer. Ist nur die Frage, ob man ihn hereinlässt oder wegschickt.






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