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MRT Diagnose der Schulter

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  • MRT Diagnose der Schulter

    Guten Tag,

    am 17.05.2017 habe ich eine Magenverkleinerung bekommen und leider seit dem erwachen aus der Narkose unter teilweise sehr starken Schmerzen im Schulterbereich.

    Ein vor kurzem gemachtes MRT ergab folgende Diagnose:
    Eingeschlagenes inferiores glenohumeralen Ligamentum ventroinferioren Teil des Gelenkes.

    Da ich erst am 17.08.17 einen Folgetermin bei meinem Orthopäden habe, möchte ich vorab gerne wissen was diese Diagnose zu bedeuten hat, vor allem was man unter "eingeschlagenes" verstehen darf

    Wird hier evtl. eine OP nötig ?


    Ich freue mich über Antworten


    Mit freundlichen Grüßen
    Muellerchen


  • Re: MRT Diagnose der Schulter

    Hallo Muellerchen,

    die Kapsel des Schultergelenks ist weit und hinten sehr dünn. Auf der Vorderseite ist die Kapsel mit Bändern (Lig. glenohumerale) verstärkt.
    Ihre im MRT gestellte Diagnose stellt eine Normvariante des glenohumeralen Bandes dar und lässt sich nicht auf Lagerungsschäden während der Magen-OP zurückführen. Eine Operation ist hier sehr wahrscheinlich nicht notwendig. Bei gleichbleibenden oder stärker werdenden Schmerzen müssen weitere Ursachen der Schulterschmerzen abgeklärt werden.

    Eine der häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen ist das Engpass- Syndrom. Dabei handelt es sich um eine akute Funktionsstörung der Rotatorenmanschette, eine Gruppe bestimmter Muskeln, die das Schultergelenk umgeben und sichern.
    In Absprache mit Ihrem Orthopäden könnten Sie bei langanhaltenden Schulterschmerzen noch eine Schultergelenksspiegelung durchführen lassen.
    Füt weitere Informationen besuchen Sie gerne unsere Seite www.dr-gumpert.de. Ich empfehle Ihnen den Artikel "Schmerzen in der Schulter".

    Ich empfehle Ihnen noch eine Zweitmeinung bei Ihrem Orthopäden einzuholen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Dr. Nicolas Gumpert

    Kommentar


    • Re: MRT Diagnose der Schulter

      Hallo Herr Gumpert,

      Vielen Dank für Ihre Antwort.


      Die Schmerzen habe ich exakt seit dem erwachen aus der Narkose nach der Magen-OP, vorher waren mir diese Schmerzen nicht bekannt.

      Das erste was ich nach dem erwachen sagte, war: "Meine Schulter tut so weh"

      Kann es evtl. sein das durch die Narkose meine Muskulatur bzw. der ganze Schulterapparat gelockert wurde, jetzt wieder alles dort sitzt wo es sitzen soll, und ich deshalb die Schmerzen habe ?

      2015 wurde an der Betroffenen Schulter eine Schulterarthroskopie durchgeführt nachdem eine Arthrose festgestellt wurde.
      Vielleicht hat es damit zu tun ? - Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich bis zur Magen-OP diesbezüglich völlig Schmerzfrei war.

      Durch irgendwas muss der Schmerz ja entstehen, Novalgin & Tramadol bewirken keine Schmerzlinderung. Nachtsdurchschlafen ist unmöglich da ich immer wieder durch die starken Schmerzen, erwache.

      Die Schmerzen sind eher "oben auf der Schulter" bzw. "im hinteren Bereich" ... so genau lässt sich das nicht lokalisieren.


      Besteht die Möglichkeit ein zweites MRT in einer anderen Radiologie zu machen ? Vielleicht wurde etwas übersehen was für die starken Schmerzen verantwortlich ist ?!


      Mit freundlichen Grüßen

      S. Müller

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