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Meine Beschwerden, Syptome einer Ernährungsmittelunverträglichkeit?

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  • Meine Beschwerden, Syptome einer Ernährungsmittelunverträglichkeit?

    Sehr geehrte Frau Dr. Christina Breidenassel,

    seit in einem Jahr, leide ich (männlich, 46 Jahre alt), an weichen Stuhlgang, Blähungen und "permanenter Übelkeit" die mich stark belastet.

    Es wurden sämtliche Untersuchungen gemacht. Ein CT, MRCP, Endosonographie des Pankreas, Magen und Darmspiegelung. Alle Untersuchungen blieben ohne Befund.

    Das einzige was anhand einer Blutuntersuchung "IgG Antikörper (KyberAllergoPlex44)" gesichert wurde, sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

    Sehr stark auffällig waren: Kuhmilch, Labkäse, Sauermilch Produkte, Schafsmilch, Ziemlich.

    Deutlich auffällig waren: Gluten, Dinkel, Gerste, Hafer, Roggen, Weizen, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Schweinefleisch.

    Nun zu meiner Frage; wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass meine Beschwerden (unter denen ich sehr stark leide) auf diese Unverträglichkeiten zurück zu führen sind? Ich stelle die Frage daher, da ich seit der Feststellung der Unverträglichkeit (ca. 6 Wochen) sämtliche Lebensmittel auf die mein Blut ausgeschlagen hat, konspuent, ohne Therapieerfolg meide. Also, es geht mir nicht anders als mit den aufgeführten Lebensmitteln. Die Beschwerden sind aber dennoch da.

    Kann es sein dass der Körper noch länger braucht um sich zu regenerieren? Oder ist die Ursache meiner Symptome wo anders zu suchen?

    Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

    Mit freundlichen Grüßen
    monsenior

  • Re: Meine Beschwerden, Syptome einer Ernährungsmittelunverträglichkeit?

    Ein IgG Test ist leider überhaupt nicht aussagekräftig und nur Geldmacherei, leider auch von scheinbar seriösen Ärzten.
    Frage ist vielmehr was ist der Auslöser vor allem inem Jahr gewesen, der diese Probleme ausgelöst hat. Vermehrter Stress? Antibiotikabehandlung? Eine Krankheit? Denn eine mögliche Unverträglichkeit tritt nicht so plötzlich auf.
    Sie sollten versuchen die von Ihnen gemiedenen Lebensmittel nach und nach in kleineren Mengen wieder in ihren Speiseplan einzubauen, denn gerade die gemiedenen Getreideprodukte enthalten wichtige Ballaststoffe, die für die Gesundheit des Darms wichtig sind.

    Kommentar


    • Re: Meine Beschwerden, Syptome einer Ernährungsmittelunverträglichkeit?

      Sehr geehrte Frau Dr. Breidenassel,

      bei mir wurde vor einem Jahr, ein Fehlbefund "chronische Pankreatitis nach Cambridge Klasse 4" durch eine Endosonographie diagnostiziert.

      Danach erfolgte in einem Pankreaszentrum, zur Einschätzung und Zweitmeinung eine erneute Endosonographie die keine Pathologie am Pankreas ergab. Zudem wurde ein CT und ein MRCP durchgeführt die ebenfalls ohne Befund waren. Die Endosonographie führte der leitende Chefarzt persönlich durch und erklärte mir, dass ich definitiv nichts an meiner Bauchspeicheldrüse habe, da er quasi bei mir noch viel genauer und sorgfältiger aufgrund dieser Fehldiagnose nach diesem vorliegenden Fehlbefund gesucht habe.

      Die Blutwerte Amylase und Lipase waren immer in der Norm. Das einzige was festgestellt wurde war, dass die Stuhlelastase bei einer Messung bei 160 lag? Was ja dann doch wieder ein Anzeichen dafür wäre, dass die Bauspeicheldrüse bei meinen Symptomen beteiligt ist? Oder? Bei der nächsten Messung, war die Stuhlelastase 1 allerdings wieder bei 225. Es kamen noch weitere Messungen hinzu. 198, 202, 160 und 225.

      Daraufhin sagten mir die Spezialisten dass eine einmal erniedrigte Elastase, als völlig unspezifisch anzusehen. Man sieht solche "Ausreißer" immer wieder.

      Eine beispielsweise beschleunigte Darmpassage macht eine falsch tiefe Elastase bzw. täuscht eine tiefe Elastase vor.

      Grund dafür kann beispielsweise ein sogenannter Reizdarm sein.

      Eine chronische Pankreatitis, kann man mittels MRCP und Endosonographie nicht verpassen!

      Meine Frage an Sie wäre; kann man das tatsächlich so sehen und stehenlassen?
      Denn meine Symptome werden einfach nicht besser. Ich leide unter ständigem Durchfall, Blähungen, latenter Übelkeit und Bauchschmerzen. Und ziemlich VIEL Stuhlgang.

      Es scheint einfach nichts zu helfen. Ich nehme aus Angst vor einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung in hoher Dosis Pankreasenzyme (160.000Einheiten Pangrol während des Essens). Auch diese bringen nichts.

      Eine Magen -und Darmspiegelung wurde ebenfalls ohne ernstzunehmenden Befund durchgeführt. Bei der Magenspiegelungwurde eine leichte rötliche Magenschleimhaut identifiziert. Es heißt; Zeichen einer leichten nicht aktiven EX HP Gastritis. Und bei der Darmspiegelung wurden Divertikel festgestellt.

      Zum Pankreas heißt es; bei bildmorphologisch keinem Hinweis auf chronische Pankreatitis, besteht keine Indikation zur Behandlung

      Könnte Sie mir hier "bitte" noch einmal was zu schreiben und meine Fragen beantworten? Denn keiner kann mir helfen und ich leide wirklich sehr. Ich habe sehr große Angst vor schwerwiegender organischer Erkrankung, insbesondere einer Pankreaserkrankung die vielleicht nicht entdeckt wurde.

      Und was kann denn sonst der Auslöser dieser meiner schweren Symptome sein? Ich weiß einfach keinen Rat mehr

      Ich wäre Ihnen sehr sehr dankbar, wenn Sie mir antworten würden

      LG
      Monsenior

      Kommentar


      • Re: Meine Beschwerden, Syptome einer Ernährungsmittelunverträglichkeit?

        Da ihre Bauchspeicheldrüse anscheinend in Ordnung ist, könnte gerade die zusätzliche Einnahme der Pankreasenzyme ihre Probleme verursachen. Denn der Körper bekommt von der Nahrung das Signal Pankreasenzyme zur Verdauung auszuschütten. Die gesunde Bauchspeicheldrüse produziert also in ausreichenden Mengen Enzyme, aber durch die zusätzlich eingenommenen Enzyme ist nun ein Überschuss vorhanden, den der Körper nicht verarbeiten kann. Dies kann dann zu den von Ihnen Symptomen führen.
        Selbst wenn Sie nun eine Pankreatitis hätten, könnte man dies über die Ernährung relativ einfach in den Griff bekommen. Wichtig ist es dabei auf Alkohol zu verzichten und eine fettarme Ernährung bevorzugen. Außerdem sollte auf zu scharf, zu saure, zu heiße Speisen verzichtet werden. Gemüse ist meist gedünstet leichter verträglich. Haferflocken, Kartoffeln, Zwieback etc. werden besonders gut vertragen. Die Ballaststoffmenge sollte langsam gesteigert werden, da dies gut für den Magen Darm Trakt sind. Und lieber mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt essen, denn das belastet sowohl den Magen als auch die Bauchspeicheldrüse nicht so sehr. Diese Ernährungsweise ist auch bei Gastritis positiv. Bei einer Gastritis sollten Sie zusätzlich auf Kohlensäurehaltige Getränke, zu kalte Speisen und Kaffee verzichten. Grundsätzlich sind Kümmel, Anis und Fenchel für den Magen und Darm gut, sei es als Tee oder bei der Zubereitung von Speisen ins Kochwasser gegeben.

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