Homöopathische (Zusatz-)Behandlung bei Glioblastom - Onmeda-Foren

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Homöopathische (Zusatz-)Behandlung bei Glioblastom

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  • Homöopathische (Zusatz-)Behandlung bei Glioblastom

    Bei meiner Tochter (32 Jahre) wurde vor 4 Wochen ein Glioblastom IV festgestellt, das nicht mehr operabel ist. Seit einigen Tagen erhält sie eine Strahlentherapie, die insgesamt 6 Wochen dauern soll.
    Sie macht sich nun Gedanken, ob eine zusätzliche homöopathische Behandlung sinnvoll wäre.
    Gibt es hier irgendwelche Empfehlungen?
    Kann eine spezielle Ernährungsweise unterstützend wirken?



  • RE: Homöopathische (Zusatz-)Behandlung bei Gliobla


    Leider muß man sagen, daß beim Glioblastom wenig therapeutischer Spielraum ist. Eine Chemotherapie kann parallel zur Bestrahlung in Erwägung gezogen werden. Danach sollten Sie sich erkundigen. Weitere von Ihnen ins Auge gefaßte Maßnahmen (Homöopathie, Ernährung) werden kaum sinnvoll sein und sind Zeit- und Geldverschwendung. Versuchen Sie lieber die verbleibende Zeit sinnvoll zu nutzen (planen Sie eine kleine Reise o.ä.).

    Kommentar


    • RE: Homöopathische (Zusatz-)Behandlung bei Gliobla


      Lieber Hr. Dr. Wust!

      Mich würde interessieren, warum Sie zusätzliche begleitende Maßnahmen als Geldverschwendung abtun?
      Sie müssen doch wissen, wie belastend eine Strahlen- und v.a. Chemotherapie für den Körper und das ohnehin schon angeschlagene Immunsystem ist und wie wichtig es daher ist, besonders darauf zu achte, genügend Vitamine und Mineralstoffe zu sích zu nehmen.

      Mein Freund leidet an ein gbm IV und auch ihm wurde gesagt, Zusätze sind "teurer Urin". Wenn man sich jedoch mit Berichten von Langzeitüberlebenden auseinandersetzt, kann man feststellen, dass gerade die zusätzlich etwas gemacht haben.

      Und nachdem die Schulmedizin schon nach CHemo und Strahlen am Ende ist, was kann es denn schaden, etwas anderes zu probieren?
      Natürlich muss der Patient einverstanden sein, aber mit einer Prognose von 1 jahr der Schulmediziner können wir uns einfach nicht abfinden.

      Mich ärgert immer wieder von "Falschdiagnosen" bei Langzeitüberlebenden zu lesen, kann es nicht sein, dass es auch andere Mittel als die SChulmedizin gibt?

      Gibt es einen Fall, bei dem eine Chemo IRGENDETWAS gebracht hat? Warum wird sie gemacht - um zu probieren, ob es nicht doch hilft (mein Freund bekommt Medikamente, die eigentlich für Melanome zugelassen sind).

      Also warum nicht auch Alternativen probieren?

      Ich würde mir wünschen, dass mehr Schulmediziner aufgeschlossen gegenüber Komplementären Ansätzen wären, v.a. wenn sie wissen, dass sie selbst nichts machen können.

      Ich glaube nämlich, dass deren erster Weg zu einem ALternativmediziner wäre - man sollte nie vergessen, sich ab und zu auch mal in die Situation des Betroffenen zu versetzen!

      Tut mir leid, dass meine Worte etwas harsch ausfallen, aber nach 4 Monaten nur negative Meinungen von SChulmedizinern, ohne ein Wort das Hoffnung macht, muss das mal raus! Und nichts ist wichtiger als Hoffnung, etwas, das wir bis jetzt leider nur bei Ganzheitsmedizinern und Psychologen (auf die wird im AKH sowieso vergessen) gefunden haben.

      Ich wünsche mir für zukünftige Patienten Ärzte mit mehr Menschlichkeit, nicht jemand wie bei uns, der einem 23jährigen Mann einen Tag nach dem Befund, den noch niemand begreifen konnte, frei auf den Kopf zusagt, er hätte WENN ES GUT geht ein Jahr zu leben.

      Ich hoffe SIe verstehen jetzt meine Wut, die sich von Chemo zu Chemo steigert, da unsere Ärztin bis jetzt keine Zeit für uns hatte - tut mir leid!

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