• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Probleme mit Oberbauch / Rücken!

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Probleme mit Oberbauch / Rücken!

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich leide seit zwei Monaten an wiederkehrenden sehr starken Schmerzen.
    Die Schmerzen sind meist vernichtend. Es fing an mit vier Nächten hintereinander. Danach vertrug ich kaum Nahrung, hatte Appetitlosigkeit und Übelkeit. Dann ging es allmählich wieder und seitdem hatte ich diese Schmerzattacken bereits ca. 14x - Bis auf eine Ausnahme immer Abends/Nachts.

    Zwischendurch eine lange Periode von täglicher starker Übelkeit die aktuell vorbei bzw. sehr abgeschwächt ist.

    Die Schmerzen beginnen meist in den Flanken, im Rücken und dann wird auch schon der Bauch mit einbezogen. Liegen, Sitzen, Stehen ist nicht möglich. Die Schmerzen sind so stark das man sie kaum aushält und nur gekrümmt da liegt.

    Bei der letzten Schmerzattacke waren die Schmerzen mit einem Schlag vorbei, kamen aber nach 15 Minuten so stark wieder das ich in die Notfallambulanz bin. Ultraschall ergab keine Steine in der Galle aber die Gallengänge konnten nicht beurteilt werden. Nieren sind okay.

    Eine Sono zwei Wochen vor der Notfallaufnahme ergab keine Steine und keine Auffälligkeiten.
    Wirbelsäule wurde abgetastet und beklopft. Keine Probleme. Physiotherapeut sagt ich hab keine Blockaden.

    Wo können denn diese Schmerzen herkommen? Mein Opa starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
    Ich bin 28 Jahre alt. Kann das sein?

    Mein Bilirubin Gesamt und direkt ist außerdem erhöht. Leukos nur sehr leicht.

    Ich freue mich über Ihre Antwort.

  • Re: Probleme mit Oberbauch / Rücken!

    Ich muss dazu sagen das ich in einem Monat einen Termin zum MRT / MRCP habe.

    Kommentar


    • Re: Probleme mit Oberbauch / Rücken!

      Ich muss dazu sagen das ich in einem Monat einen Termin zum MRT / MRCP habe.
      Und genau diesen Termin sollten Sie jetzt abwarten! Man kann in einem Forum keine (Fern)Diagnosen stellen. Dabei an einen Pankreastumor zu denken ist aber etwas weit hergeholt. In Ihrem Alter kommt das eher nicht vor, Ihr Opa war ja sicher auch älter bei seiner Erkrankung, nicht wahr? Diese Tumore äußern sich in der Regel auch nicht mit kolikartigen Flankenschmerzen. Vielleicht leiden Sie unter abgehenden Blasen oder Nierensteinen die dann ja in der Sonografie nicht mehr zu sehen sind. Oder auch Gallengangsteinen?Aber das ist reine Spekulation.Wie gesagt ,nehmen Sie den Termin wahr und warten Sie einfach das Ergebnis ab. Sollten sich dramatische Schmerzen(Koliken) wiederholen wäre auch eine Klinikeinweisung durch den Hausarzt zur schnelleren Abklärung eine mögliche Option.Alles Gute ,J.

      Kommentar


      • Re: Probleme mit Oberbauch / Rücken!

        Danke für die Antwort. Ich habe es in ungewöhnlichen Abständen. Gestern Nacht hatte ich es wieder aber es war bei weitem nicht so intensiv. Hatte auch nicht bis in die Flanken ausgestrahlt sondern nur im Bauch, im Oberbauch und die gegenüberliegende Seite vom Oberbauch am Rücken. Dazu kommt das Gefühl von Blähungen die nicht abgehen wollen. Simethicon (Lefax) bringt kaum etwas.

        Es ist schon komisch. Langsam mach ich mir sorgen auch wenn es nicht jeden Tag auftritt.
        Gallensteine in dem Alter als Mann sind doch recht ungewöhnlich, oder? Außerdem waren zwei Sonos ohne Befund. Kann das Bilirubin und Bilirubin direkt auch bei anderen Erkrankungen oder Stress ansteigen?

        Kommentar


        • Re: Probleme mit Oberbauch / Rücken!

          Ich hab nebenbei 7 Kilogramm in 2 Monaten abgenommen.

          Kommentar


          • Re: Probleme mit Oberbauch / Rücken!

            Es ist nicht richtig das Gallensteine mit 28 etwas Seltenes sind! Ich kenne sehr viele Patienten (auch Männer!) die bereits in diesem Alter eine OP hatten. Gerade bei den heutigen Ernährungszuständen(Fastfood) häufen sich diese Fälle genauso sehr wie z.B. eine Fettleber(wovon oftmals schon Kinder betroffen sind!)oder eine Diabeteserkrankung.Wenn Ihre Gallengänge nicht beurteilbar waren kann man dort auch logischerweise keine Steine ausschließen. Das keine Steine in der Galleblase nachzuweisen waren hat damit nichts zu tun.Natürlich müssen Sie das abklären lassen! Ihrer Beschreibung nach hört sich das aber vom Schmerzcharakter her schon sehr nach Koliken an. Wie schon gesagt-ohne weitere Abklärung mittels MRT oder ERCP bzw. MRCP oder Endosonografie (bezüglich der Bauchspeicheldrüse) wird man keine genauen Aussagen machen können, sonst könnten Sie ja auf diese Untersuchungen verzichten. Wenn Ihnen der Zeitraum bis zur Untersuchung zu lange erscheint und Sie sich nicht mehr leistungsfähig fühlen sollten Sie das mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen und um eine Klinikeinweisung bitten . Dort kann eine umfassende Abklärung innerhalb eines kurzen Zeitraumes stattfinden.Hier im Forum kann man Ihre Beschwerden leider nicht mindern. LG J.

            Kommentar


            • Re: Probleme mit Oberbauch / Rücken!

              Ich hätte nächste Woche die MRCP gehabt. Ich wollte aber vorher nochmal zum Radiologen für eine Sono. Einfach die Gallengänge nochmal schallen. Hätte man da ein Gallenstein entdeckt, hätte ich mir den Stress mit der MRCP und dem Kontrastmittel gespart.

              Er schallte also Leber, Galle und Gallengänge - kein Gallenstein zu sehen.
              Pankreas war leider Luftüberlagert.

              Die Leber fande er nicht ganz so in Ordnung. Sah ihm "zu hell" (?) aus und wie ein Fettleber.

              Ich erzählte ihm dann von meinem folgenden Termin zum MRCP und fragte ob ich da unbedingt Kontrastmittel bekommen muss oder ob es auch so geht. (Ich will es irgendwie vermeiden auch wenn Sie jetzt sagen es ist nicht schlimm - im Notfall hätte ich es mir auch geben lassen).
              Er meinte er weiß nicht wie man es in dieser Radiologie macht aber wenn ich Zeit hab macht er mir ein MRT - Dauer 10 Minuten ohne Kontrastmittel.

              Gesagt - Getan - Danach meinte er alles okay. Keine Gallensteine, Leber ist eine Fettleber und um die Bauchspeicheldrüse soll ich mir keine Sorgen machen.

              Nun ja, die Schmerzen kommen hoffentlich nie wieder aber wenn schon muss ich weiter abklären was es ein könnte.

              Hätten Sie noch eine Idee wo es mich als nächstes hinziehen könnte?

              Kurz noch die erhöhten Blutwerte vom Hausarzt und zwei mal Notfallambulanz:

              10.08.2017 - Hausarzt:

              Bilirubin direkt: 11,8 umol/l (Norm: unter 4,99)
              Bilirubin Gesamt: 36,3 umol/l (Norm: unter 20,99)
              Lymphozyten: 22,2% (Norm: 25 - 39,99)
              Eosinophile Gran.: 0,4% (Norm: 2 - 3,99)

              12.09.2017 - Notfallambulanz

              Leukozyten: 12,44 Gpt/l (Norm: 3,8 - 11.0)
              Bilirubin Gesamt: 28,9 umol/l (Norm: unter 21)
              Bilirubin direkt wurde nicht genommen
              Glucose im Serum: 7,4 mmol/l (Norm: 4,1 - 5,9)

              27.09.17 - Notfallambulanz

              Bilirhin direkt: 6,4 umol/l (Norm: unter 5)
              Bilirubin Gesamt: 23,4 umol/l (Norm: unter 21)
              Glucose im Serum: 7,8 mmol/l (Norm: 4,1 - 5,9)

              Im Urin war das Urobilinogen bei 3.0 (Norm: unter 1)

              Ich freue mich auf Ihre Antwort.

              Kommentar


              • Re: Probleme mit Oberbauch / Rücken!

                Ich hätte nächste Woche die MRCP gehabt. Ich wollte aber vorher nochmal zum Radiologen für eine Sono. Einfach die Gallengänge nochmal schallen. Hätte man da ein Gallenstein entdeckt, hätte ich mir den Stress mit der MRCP und dem Kontrastmittel gespart.

                Er schallte also Leber, Galle und Gallengänge - kein Gallenstein zu sehen.
                Pankreas war leider Luftüberlagert.

                Die Leber fande er nicht ganz so in Ordnung. Sah ihm "zu hell" (?) aus und wie ein Fettleber.

                Ich erzählte ihm dann von meinem folgenden Termin zum MRCP und fragte ob ich da unbedingt Kontrastmittel bekommen muss oder ob es auch so geht. (Ich will es irgendwie vermeiden auch wenn Sie jetzt sagen es ist nicht schlimm - im Notfall hätte ich es mir auch geben lassen).
                Er meinte er weiß nicht wie man es in dieser Radiologie macht aber wenn ich Zeit hab macht er mir ein MRT - Dauer 10 Minuten ohne Kontrastmittel.
                .
                Ehrlich gesagt erschließt sich mir jetzt der Sinn Ihres erneuten Beitrags nicht so richtig!?Sie wurden doch jetzt untersucht.
                Abgesehen davon dass eine Sonographie kein MRCP ersetzen kann bei bestimmten Fragestellungen(ansonsten könnte man sich ja auf diese Untersuchung generell verzichten?)kommt es mir auch sehr suspekt vor dass ein MRT vom Abdomen OHNE Kontrastmittel und in 10 Minuten! einem MRCP von der Aussagekraft her gleichgestellt sein soll. Ein Kontrastmittel ist beim MRCP unerlässlich um wirklich die genauen Strukturen zu erfassen. Ich weiß von MRCP Untersuchungen wo Patienten nicht nur intravenös ein Konstrastmittel bekamen sondern auch noch zusätzlich was trinken mussten. Was die Bauchspeicheldrüse angeht wäre eine Endosonografie noch eine Option.

                Da ich aber davon ausgehe dass bei Ihnen sowieso nicht wirklich so eine Untersuchung dringend notwendig wäre passt das schon. Und eine KREBSERKRANKUNG steht ja nicht im Raum, oder?Auf die Frage wo es Sie als nächstes hinziehen könnte vermag man nicht zu antworten. Und ich denke auch dass hier kein "Plauderfaden" für irgendwelche Befindlichkeitsstörungen oder Ferndiagnosen sein sollte .Und ich wüsste da leider auch nur eine Antwort. für Sie......
                Alles Gute,J.

                Kommentar


                • Re: Probleme mit Oberbauch / Rücken!

                  Sicherlich steht keine Krebserkrankung im Raum. Aber die kolikartigen Schmerzen sind real und ich hätte schon gerne eine Expertenmeinung gehabt die man nun mal in diesem Forum erhält. Was mich natürlich sehr erfreut.

                  Ich hatte eben auch etliche Quellen gefunden welche die MRCP ohne Kontrastmittel-Applikation beschreibt und darin den Vorteil sieht. Neben Wikipedia auch:

                  https://www.hannover-radiologie.de/l...phie-mrcp.html

                  oder

                  http://www.gesundheits-lexikon.com/M...hie-MRCP-.html

                  Es gibt auch noch mehr Seiten die ich parat habe. Wie auch immer.

                  Soweit ich weiß reicht für das eigentliche MRT des Oberbauches (was untersucht werden sollte) tatsächlich die 10 Minuten. Für den gesamten Abdomen inkl. Darm und Nieren (gehört doch dazu, oder?) natürlich nicht nur 10 Minuten.

                  Ich will kein Plauderfaden eröffnen und wenn Sie mir eine psychotherapeutische Behandlung nah legen dann dürfen Sie das natürlich auch offen aussprechen.

                  Nur was ich mich frage: Wenn die Schmerzen wieder auftreten. Was kann ich dann noch tun?
                  Fleissig Buscopan und Schmerzmittel weiterschlucken und damit leben? Wenn ja, werde ich das tun.

                  Darf ich zuletzt noch Fragen woher Sie Ihr fundiertes Fachwissen beziehen. Der Username lässt leider nicht darauf schliessen. Ich will Ihnen mit dieser Frage keineswegs zu nahe treten oder frech kommen. Mich interessiert es tatsächlich da Sie ja wirklich hilfreiche Tipps in diesem Forum geben.

                  Liebe Grüße
                  Julius

                  Kommentar


                  • Re: Probleme mit Oberbauch / Rücken!

                    Sollte es möglich sein würde ich den Thread auch gerne in ein passendes Forum verschieben lassen. Mir ist bewusst das er nichts im Forum "Krebserkrankung" zu suchen hat und es tut mir leid wenn ich damit Krebserkrankten zu nahe trete.

                    Kommentar


                    • Re: Probleme mit Oberbauch / Rücken!

                      Um es vorweg zu sagen: Ich bin kein Arzt. Aber ich bin im medizinischen Bereich an "vorderster Front"(internistische Praxis) seit mehreren Jahrzehnten tätig und da bekommt man mit etwas Interesse schon einiges mit.Außerdem habe ich zwei Söhne die Medizin studiert haben und so sind mir medizinische Themen nicht fremd.Aber hier geht's ja nicht um mich sondern um Sie!

                      Sie haben recht, das hier ist ein Forum für Krebserkrankungen. Bei derartigen fachlichen Fragestellungen würde ich mir niemals erlauben hier zu antworten. Das unterliegt nicht meiner Kompetenz und muss ein Experte machen.
                      Mir fällt aber gehäuft auf dass sich hier sehr viele Menschen tummeln die unter Krebsangst leiden und das hat mit der Realität wenig zu tun. Ich kenne viele Fälle aus der täglichen Praxis an Patienten bei denen dieses Phänomen auch festzustellen ist. Trotz mehrfacher Doppeluntersuchungen leiden die Patienten an bestimmten unerklärlichen Beschwerden .Das muss man auch nicht anzweifeln-aber mehr als untersuchen kann man nicht!

                      Sie schreiben Sie möchten in ein passendes Forum verschoben werden....aber ich befürchte auch das hilft Ihnen nicht weiter. Sehen Sie es doch mal realistisch: Sie waren beim Arzt und hatten verschiedene Untersuchungen. Alle ohne auffälligen Befund! Ich habe ihre "Links" jetzt nicht aufgemacht aber schon allein die Tatsache wie Sie sich mit solchen Dingen beschäftigen und im Inet danach suchen,spricht für sich. Normalerweise ist das Sache eines Arztes Untersuchungen anzuordnen, man muss sich als Patient keine Gedanken darüber machen.

                      Zu Ihrer Frage bezügl. MRT: Der Darm kann mit so einer Untersuchung nicht beurteilt werden. Dazu muss man eine Darmspiegelung oder eine virtuelle Koloskopie machen. Nur beim Dünndarm (Sellink) funktioniert das aber eben auch nur mit Kontrastmittel!(Muss hier getrunken werden).

                      Ich habe auch zu keiner Zeit geschrieben dass eine Kontrastmitteluntersuchung nicht so schlimm ist, wie kommen Sie auf solche Aussagen? Ich habe lediglich erwähnt dass erfahrungsgemäß die Bildqualität bei gewissen Fragestellungen aussagekräftiger sein kann. Sicher gibt es hier Überlegungen, genauso wie bei CT-Untersuchungen .Alles was nötig ist muss gemacht werden und alles was unnötig ist sollte man bleiben lassen. Und diese Entscheidung obliegt dem Arzt.
                      Wie gesagt: Eine Endosonografie wäre vielleicht eine Option zur weiteren Abklärung. Aber das sollte auch in den Händen Ihres behandelnden Arztes liegen und keinesfalls als Empfehlung gelten! Ich kenne weder Sie noch Ihre Krankenakte und will Ihnen keine (unnötigen?)Untersuchungen unterjubeln. Zumal mir die Kompetenz dazu fehlt.
                      Darum noch einmal: Der Hausarzt ist immer der erste Ansprechpartner. Er wird im Falle einer Erkrankung oder eines bestimmten Verdachts an den entsprechenden Kollegen weiter überweisen. Ein Forum kann nie dazu dienen aus der Ferne Krankheiten zu erkennen oder Diagnosen zu stellen.

                      Sollte man eine diagnostizierte Krebserkrankung haben kann es sicherlich hilfreich sein sich hier einen Expertenrat(und damit meine ich jetzt Dr.Hennesser!!) als Hilfestellung einzuholen. Und genau dazu ist dieses Forum ja im Grunde da.

                      Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten und verbleibe mit L.G. J.

                      Kommentar

                      Forum-Archive: 2017-09 2017-10
                      Lädt...
                      X