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Fobroadenom(e) ohne Stanzbiopsie

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  • Fobroadenom(e) ohne Stanzbiopsie

    Im März 2017 bin ich zur jährlichen Vorsorge gegangen. Geplant war Mammografie. Da kam jedoch ein ACRIV raus und die Radiologin machte gleich noch Ultraschall.
    Dabei kamen div. Zysten beidseits raus. Und zusätzlich auf der rechten Seite noch eine "am ehesten eingedickte Zyste". O-Ton Ärztin: "Ich würde mir keine GROSSEN Sorgen machen" (auch mit dieser Betonung). Diese Aussage hat mich total verunsichert.
    Links: Birads 2, Rechts: Birads 3.
    Kontrolle in 6 Monaten

    Das liess mir keine Ruhe (meine Mutter hatte mit 53 J. Brustkrebs - allerdings ist dies inzwischen 20 Jahre her - und seitdem alles ok).
    In Absprache mit meiner Frauenärztin wollte ich eine Zweitmeinung.
    Ich ging in ein Mammazentrum (allerdings kein zertifiziertes - glaube ich).

    Dort hat der Arzt ausgiebig Ultraschall gemacht. Ergebnis: eigentlich alles wie die Radiologin vorher. Nur dass er die Zyste rechts wohl eher als Fibroadenom einstuft.
    Allerdings stuft er beidseitig Birads 3 ein.
    Kontrolle in 6 Monaten, wie empfohlen

    Nun war ich Anfang September wieder in dem Mammazentrum zur Kontrolle. Es machte jedoch ein anderer Arzt.
    Er schallte - als er fertig war, sein erster Satz: "Da ist nichts, um sich Sorgen zu machen. Das ist wohl ein Fibroadenom".
    Auf meine Nachfrage, wie er es einstuft: "Das wird wohl eine 2 sein".

    Ich habe mir den Befund dann kopieren lassen (übrigens alle drei): Weitgehend unveränderter Befund. Birads 2
    Kontrolle erst in 9-12 Monaten.

    Einerseits finde ich es ja gut, dass nichts gefunden wird. Aber mich verwundert es doch schon, dass bei mutmaßlichem Fibroadenom keine Stanzbiopsie gemacht wird? Das wird doch überall so zur genauen Abklärung empfohlen?
    Zumal es ja mütterlicherseits eine Familienvorbelastung gibt?

    Nun habe ich drei verschiedene Ärzte und drei verschiedene Einstufungen.
    Soll ich jetzt einfach in 9 Monaten zur Kontrolle und einfach abwarten? Sind sich alle dermaßen sicher, dass man keine Biopsie braucht? Oder soll ich auf diese bestehen?

  • Re: Fobroadenom(e) ohne Stanzbiopsie

    Noch vergessen:
    der letzte Arzt hat noch gesagt, dass das Fibroadenom so klein ist, dass man es gar nicht tasten kann.

    Kommentar


    • Re: Fobroadenom(e) ohne Stanzbiopsie

      Noch vergessen:
      der letzte Arzt hat noch gesagt, dass das Fibroadenom so klein ist, dass man es gar nicht tasten kann.
      Und wieso bitteschön sollte man dieses winzig kleine Ding dann stanzen? Das macht doch wenig Sinn! Ich denke Sie machen sich hier wirklich unnötige Gedanken. Selbst wenn es sich um etwas "Verdächtiges" handeln würde(was aber eher unwahrscheinlich ist) könnte man das mit Kontrolluntersuchungen rechtzeitig behandeln. Sie haben durch 3!! Ärzte 3 verschiedene Einstufungen-aber nicht eine einzige sieht hier Gefahr in Verzug. Fibroadenome und Zysten kommen sind sehr häufig vor und sind kein Grund zur Beunruhigung. . Nehmen Sie weiterhin Ihre empfohlenen Kontroll -und Vorsorgetermine wahr und vertrauen Sie Ihren Ärzten. Alles Gute,J.

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      • Re: Fobroadenom(e) ohne Stanzbiopsie

        Die Meinung aller Ihrer Ärzte kann nicht durch ein Forum ersetzt werden oder gar übergangen werden. Aus onkologischer Sicht kann ich das Vorgehen sehr gut nachvollziehen und hoffe damit ein wenig zur Beruhigung beitragen zu können.

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        Forum-Archive: 2017-09
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