Ependymom / Liquorkissen - Onmeda Foren

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  • Ependymom / Liquorkissen

    Hallo zusammen,am 13.6.06 wurde mir ein Ependymom WHOIII über die hintere Schädelgrube entfernt.Anschliessend Bestrahlung des Kopfes und der Wirbelsäule.Nach der OP hatte ich Doppelbilder,Gleichgewichtsstörungen und durfte neu laufen lernen.Bisher wurde kein rezediv festgestellt.Die Doppelbilder sind immer noch vorhanden sowie die Gleichgewichtsstörung.Das Liquorkissen ist kurz nach der OP aufgetreten und ist immer noch vorhanden.Morgens nach dem aufstehen ist der komplette Hals-Nackenbereich sehr hart was sich über den Tag hinaus wieder gibt.Die Neurochirugen sagen mir "Da können sie alt mit werden " ich habe da so meine Bedenken.Es treten immer wieder spontan Schmerzen in der Halsmuskulatur auf die auch nach ein Paar Tagen wieder verschwinden.Krankengymnastik oder Massage helfen nur bedingt.Nun zu meiner Frage:
    Welchen Einfluss hat das Kissen auf den Hals-Nackenbereich in Bezug auf Nerven und Muskulatur.Eine OP wollen die Neurochirugen nicht in Betracht ziehen,da ihnen das Infektionsrisiko zu hoch ist.
    Über eine Antwort oder einen Erfahrungsaustausch würde ich mich sehr freuen.
    Gruß
    Olaf

  • Re: Ependymom / Liquorkissen


    Unter Liquorkissen verstehen Sie vermutlich eine zusätzliche Hohlraumbildung, die mit Liquor gefüllt ist, oder eine Abflussstörung, die zu einer Erweiterung der Liquorräume führt. Durch den Druck können benachbarte Hirnstrukturen gestört werden. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, wie daraus Verspannungen im Halsbereich resultieren sollen. Das hat andere Gründe. Einen Einfluss könnte da eher die abgelaufene Bestrahlung haben, die zu einer gewissen Fibrosierung (Verhärtung) des Gewebes (auch der Muskulatur) führen kann.

    Kommentar


    • Re: Ependymom / Liquorkissen


      Hallo Herr Prof. Wust,
      vielen Dank für die schnelle Antwort.Das Liquorkissen liegt ausserhalb des Hirns.Nach der Tumorentnahme wurde die Dura mater adaptiert und ein verbleibender defekt mit " Duraform " abgedeckt.Eine Redon Drainage wurde eingelegt die wegen einer extraduraler Lage am nächsten Abend nach der OP unter starken Schmerzen gezogen wurde.Vielleicht war dies auch der Auslöser für das Leck.?Was die Muskelschmerzen betrifft habe ich mittlerweile Ruhe.Ich habe die Übungen für Hals - und Nackenmuskulatur ausgesetzt,mal sehen ob es so bleibt.

      Gruß Olaf

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