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MS, Kortison und Kinderwunsch

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  • MS, Kortison und Kinderwunsch

    Sehr geehrter Herr Dr. Leuth,

    ich habe folgendes Problem:
    Ich bin gerade 37 Jahre geworde, also nicht mehr ganz jung.
    Wir haben einen 2,5 jährigen Sohn und wünschen uns ein weiteres Kind. Ich habe die Pille Anfang Juni abgesetzt. Seit dem habe ich meine Regel alle 5 Wochen, der Zyklus ist regelmäßig.

    Ich leide an Multipler Sklerose, habe beruflich derzeit sehr viel Stress und mein Sohn ist leider viel krank, so dass die Nächte insgesamt durch aus unruhig sind.

    Ich habe nun den 2. MS-Schub in drei Monaten. Diesen möchte ich nun mit Kortison behandeln lassen. Mit Rücksicht auf den Kinderwunsch habe ich erst einmal darauf verzichtet.
    Leider ist noch nicht zu einer Schwangerschaft gekommen, Ich weiß, 3 Monate sind im Grunde nicht viel Zeit, ich mache mir jedoch Sorgen, dass es noch nicht geklappt hat, zumal wir Ovulationstest benutzt haben und deshalb die fruchtbaren Tage genutzt haben sollten.

    Nun bekomme ich Kortison-Infusionen (3 Tage, je 1000mg/ Tag).

    Wie wirken sich diese Infusionen auf die Fruchtbarkeit aus?
    Ich habe die Hoffnung, dass sich mein Allgemeinzustand wegen der MS erst einmal bessert und bin auch bemüht, meinen Stress in den Griff zu kriegen.
    Ich weiß aber nicht, ob es z. B. besser ist, mit weiteren Versuchen erst einmal zu warten, damit sich das Kortison nicht negativ aus wirken könnte.
    Haben Sie Erfahrungen bzw. einen Rat?







  • Re: MS, Kortison und Kinderwunsch

    Hallo Ela0404, anbei ein Auszug aus dem Beipackzettel:
    • Während der Schwangerschaft, besonders in den ersten drei Monaten, darf dieses Arzneimittel nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung durch Ihren Arzt angewendet werden. Bei Langzeitbehandlung sind Wachstumsstörungen des ungeborenen Kindes nicht auszuschließen. Ein erhöhtes Risiko für Kiefer-Gaumen-Spaltbildungen beim Ungeborenen durch die Gabe von Glukokortikoiden während des ersten Drittels der Schwangerschaft kann nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Bei einer Behandlung zum Ende der Schwangerschaft kann beim Ungeborenen eine Rückbildung (Atrophie) der Nebennierenrinde auftreten, was eine Behandlung nach der Geburt erforderlich machen kann.
    Wenn Sie mehr und/oder Genaueres erfahren wollen, rufen Sie bitte ein humangenetisches Institut an einer Uni an. Im Prinzip wird Kortison - allerdings in niedriger Dosierung - auch bei gewissen Formen von unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt. Alles Gute, Ihr Dr. M. Leuth

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    Forum-Archive: 2017-09
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