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Haarausfall-Vorsorge?

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  • Haarausfall-Vorsorge?

    hallo!
    hatte hier schon öfter mal ein neues thema angefangen, da ich aber eine neue email-adresse habe und mein altes passwort nicht mehr wusste, musste ich mich neu anmelden, also nicht wundern.

    ich habe mal eine frage, da mir seit ein paar tagen wieder mehr haare ausfallen und diesmal WIRKLICH... (hatte ja schon öfter mal wieder den verdacht gehabt, aber es ging immer gut. )
    da mein einstiger haarausfall nährstoffmangelbedingt war (zink + eisen), könnte ich mir gut vorstellen, dass ich generell anfällig für einen zink- und eisenmangel bin und nun meine frage:

    auf den verdacht hin, dass ich wieder haarausfall bekomme: könnte ich eventuell "einfach so" für eine weile wieder eisen (ferro sanol duodenal)- bzw. zink-tabletten (zinkorotat 20) einnehmen?
    ich hatte das schon einmal meinen hausarzt gefragt und der meinte, es wäre generell nichts dagegen einzuwenden, wenn man eisenpräparate etc. einnimmt, aber ich würde mir gerne noch ein paar andere meinungen einholen.

    ich will wirklich vorsorgen und das schlimmste abwenden, da meine haare die letzten monate wirklich super lang und schön geworden sind (bekomme auch immer lob vom friseur). :/ ist jetzt auch schon ein paar monate her, dass ich die tabletten genommen habe... danach wurde aber kein erneuter bluttest gemacht, da ich den damals bei dem dermatologen selbst zahlen musste. nur der HNO-arzt meinte mal, nach einer blutuntersuchung, dass ich mehr eisen vertragen könnte...

    (ich muss übrigens seit einiger zeit antibiotika einnehmen, auf grund einer akuten mandelentzündung... kann es dadurch auch irgendwie zu haarausfall kommen?)

    wäre super, wenn mir jemand antworten würde.


  • Re: Haarausfall-Vorsorge?


    Hallo... (8))
    Dir scheinen Deine Haare sehr wichtig zu sein...kann ich sehr gut nachvollziehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Mit Ferro sanol duodendal hab ich persönlich gute Erfahrung gemacht, mein HA hat sich dadurch etwas gebessert. Wenn du nen empfundlichen Magen hast, dann achte drauf, dass es wirklich die "duodendal" sind. Von Ferro sanol gibt's nämlich verschiedene Präperate.
    Zink und Eisen nie gleichzeitig einnehmen! Lieber das eine frühs, das andere abens oder so etwa in der Art.
    Naja und die Infektion...ich weiß nicht genau, ob man vom Antibiotika an sich HA bekommen kann. Aber sicher ist, dass Krankheiten mit hohem Fieber einige Monate später HA verursachen. Wenn du kein Fieber hat is schon mal gut ()

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    • Re: Haarausfall-Vorsorge?


      Eigentlich gibt es keine Vorsorge gegen HA.
      Außer natürlich, dass es sich um einen eklatanten Nährstoffmangel handelt.

      HG
      Jenny Latz

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      • Re: Haarausfall-Vorsorge?


        Also das sehe ich ein bisschen anders:
        Ich denke schon, dass man vorsorgen kann. Wenn man weiß, dass man zu Eisen- und Zinkmangel neigt udn auch weiß, dass man durch einen solchen Mangel widerum zu Haarausfall neigt, dann lohnt es sich doch, einen Mangel zu vermeiden, indem man solche Präparate einnimmt.

        Ichig0, ich denke, dass es sinnvoll ist, Eisen und Zink einzunehmen. Aber wirklich drauf achten, dass die beiden Präparate mindestens (!) 2 Stunden zeitversetzt genommen werden.

        Viel Erfolg!

        Darf ich noch fragen, wie lang dein einstiger Haarausfall angedauert hat? Und wie lang es gedauert hat, bis er sich besserte nach Eisen- und Zink-Zufuhr?

        Liebe Grüße
        Evi

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        • Re: Haarausfall-Vorsorge?


          also, insgesamt hat sich mein haarausfall von ende 2006 bis ende 2008 gezogen, wobei dazwischen mal eine halbjährige "pause" war, in der ich eigentlich dachte, dass es nicht mehr wieder kommen würde. :/
          ich bin dann im august 2008 zu einem dermatologen in eine hautklinik gegangen (alles selbst bezahlt, da ich nicht privat versichert bin), weil es wirklich extrem schlimm war (bis zu 300 haaren bei und nach dem waschen).
          nach einer blutabnahme hat er mir dann ferro sanol duodenal und zinkorotat 20 verschrieben (zinkmangel war besonders extrem) und die habe ich dann ein halbes jahr lang genommen.
          ich muss dazu sagen, dass ich sehr ungeduldig bin und nachdem ich ein viertel jahr die tabletten eingenommen hatte und noch mal zur kontrolle bei dem dermatologen war, weil es sich noch nicht gebessert hatte, konnte ich ein paar wochen danach eine deutliche besserung feststellen.
          ab november 2008 war der haarausfall dann komplett weg und ende februar 2009 durfte ich die tabletten absetzen.

          seitdem hatte ich eben kaum mehr probleme und ich muss sagen: ich hatte noch nie in meinem bisherigen leben so gesunde, glänzende und weiche haare (muss dazu sagen, dass ich sie weder färbe, töne etc., höchstens mal glätten und halt trocken föhnen) hatte.

          und im moment habe ich eben wieder angst, dass sie mir wieder ausgehen könnten, weil der dermatologe meinte, es könnte schon sein, dass ich einen nährstoffmangelrückfall erleiden könnte, weil ich wegen des bestandenen mangels anfälliger wäre.
          dabei achte ich jetzt schon sehr auf meine ernährung und schaue, dass immer ausreichend eisen und zink in den nahrungsmitteln enthalten ist... ich esse sogar relativ viel fisch, obwohl ich den eigentlich nicht mag.

          naja, ich muss nach der antibiotika-kur eh zur blutabnahme zum HNO-arzt und den frage ich gleich mal, was meine eisenwerte so sagen.

          was ich auch noch merkwürdig finde: wieso sagt mir mein hausarzt immer, dass meine blutwerte ok sind und ich keinen mangel habe, der HNO-arzt jedoch meint, ich könnte mehr eisen vertagen? gibt's da irgendwelche werte, die nicht jeder arzt untersuchen (lassen) kann??
          schließlich habe ich auch erst bei dem dermatologen wirklich erfahren, was mit mir los ist...

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          • Re: Haarausfall-Vorsorge?


            Ich geh mal ganz schnell zwischen Tür und Angel auf deine Frage ein:
            Es gibt einen Normbereich, in dem die Eisenwerte liegen sollten. Und der Eisenspeicher-Wert geht wohl bei 70 los (weiß jetzt nicht welche Einheit). Wenn dein Wert also bei 75 liegt, dann liegt der im Normbereich und es sagen viele Ärzte, alles wäre ok. Aber der Wert kann trotzdem Haarausfall-begünstigend sein. Man sagt, der Wert sollte über 100 liegen, um keinen Haarausfall verursachen zu können.
            Das sind aber jetzt alles nur Dinge, die ich gehört und gelesen habe.

            Vielleicht läst du dir deine Werte vom Arzt mal kopieren und stellst sie hier iuns Forum? Hier gibts ganz viele "Experten" unter uns, die ein bisschen Bescheid wissen.

            Liebe Grüße
            Evi

            Kommentar


            • Re: Haarausfall-Vorsorge?


              ah super, das werde ich dann demnächst mal machen!

              Kommentar



              • Re: Haarausfall-Vorsorge?


                [quote ichig0]


                was ich auch noch merkwürdig finde: wieso sagt mir mein hausarzt immer, dass meine blutwerte ok sind und ich keinen mangel habe, der HNO-arzt jedoch meint, ich könnte mehr eisen vertagen?

                Das finde ich allerdings auch merkwürdig und rate Ihnen, den Ärzten diesbez. mal auf den Zahn zu fühlen. Schlagen Sie doch mal vor, dass beide miteinander telefonieren.

                gibt's da irgendwelche werte, die nicht jeder arzt untersuchen (lassen) kann??

                Können - tun sie alles, aber ob sie wollen und das auch von KK bezahlt wird ist die Frage heutzutage.

                HG
                Jenny Latz

                Kommentar


                • Re: Haarausfall-Vorsorge?


                  [quote J. Latz]
                  Können - tun sie alles, aber ob sie wollen und das auch von KK bezahlt wird ist die Frage heutzutage.[/quote]
                  na, das ist ja schön... :/

                  übrigens war ich heute kurz in der apotheke, um dort auch noch einmal anzufragen, ob etwas dagegen einzuwenden wäre, dass ich wieder ein wenig zinkorotat 20 und ferro sanol duodenal einnehme...
                  die dame hat mir dann aber keine wirkliche antwort gegeben, sondern mich über eine "haar-mineralstoff-analyse" (HMA) aufgeklärt, die sie mir empfehlen würde. dabei werden ein paar haare kurz vor der kopfhaut abgeschnitten und auf alle möglichen mineral- und schadstoffe getestet und man bekommt anschließend einen ausführlichen bogen mit den ergebnissen und kann danach in der apotheke über die weiterbehandlung sprechen, wenn ein befund vorliegt.
                  jetzt meine frage: lohnt sich das wirklich?
                  mit 110 € (es wird auf alle 28 elemente geprüft) ist das wieder sehr kostspielig... gerade für mich als schülerin!
                  außerdem macht es mich ein wenig stutzig, dass das alles in der apotheke gemacht wird und nicht bei einem arzt. (allerdings steht in dem prospekt, dass diese haaranalyse auch immer mehr von medizinern verwendet wird.)
                  was sagen sie dazu, frau latz?

                  Kommentar


                  • Re: Haarausfall-Vorsorge?


                    Ich bin zwar nicht Frau Latz, aber ich kann dir raten, davon die Finger zu lassen. Ich habe gelesen, dass das absolut unzuverlässig ist. Es wurde in verschiedenen Apotheken getestet und immer kamen unterschiedliche Werte raus. Hier mal der Link dazu:
                    http://www.test.de/themen/gesundheit...06409/1206409/

                    Sei vorsichtig, insbesondere bei solch teuren Angeboten.

                    Kommentar



                    • Re: Haarausfall-Vorsorge?


                      oha, das ist genau das, was die apothekerin mir angeboten hat. :/ (hab's an dem "ein teelöffel haare genügt", wiedererkannt. )
                      na super, wieder so eine geldabzocke, bei der kein brauchbares ergebnis bei rum kommt. dann werde ich die prospekte auch gleich mal in die tonne treten...

                      meine haare sind übrigens wieder ein bisschen besser geworden... langsam glaube ich, dass diese phasen irgendwie mit meiner periode zusammenhängen. zumindest hat der leichte haarausfall und die trockenheit der haare kurz danach eingesetzt... :/
                      ich werde das mal weiter beobachten.

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                      • Re: Haarausfall-Vorsorge?


                        Natürlich lohnt sich die HMA, vor allem für die Apothekerin!
                        Mehr muss ich wohl nicht dazu sagen, oder?

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                        • Re: Haarausfall-Vorsorge?


                          aber was soll ich denn sonst noch tun? ich kann auch nicht schon wieder zu diesem dermatologen, den ich selbst bezahlen muss und von meinem hausarzt etc. bekomme ich auch immer nur grünes licht, dass meine blutwerte etc. okay sind... :/

                          leider glaube ich, dass ich wirklich wieder irgendeinen mangel habe und nehme jetzt seit ein paar tagen wieder eisen- & zinktabletten. neben dem haarausfall bekomme ich wieder ständig kalte finger und zehen, blaue finger- und fußnägel, habe spröde und taube lippen und meine wundheilung ist schlechter geworden. genau der selbe mist, wie bei meiner letzten "magelphase".

                          ich verstehe nur nicht, warum das ständig wieder kommt... es ist zum heulen! vor allem, wo ich doch immer darauf achte, dass ich über die nahrung genügend zink und eisen aufnehme. womit kann das denn zusammenhängen?
                          die apothekerin hatte damals auch gemeint, dass mein körper vielleicht die nährstoffe nicht richtig aufnehmen kann und man über eine "magen-darm-sanierung" nachdenken sollte. ist das richtig?
                          ich will nicht mein ganzes leben lang irgendwelche tabletten schlucken...

                          kann die schilddrüse eventuell auch irgendwie solche mängel hervorrufen? ich muss demnächst zur kontrolle, weil ich seit ein paar monaten herzstolpern habe, nervös bin etc. und man eine "kleine zystische veränderung" in meiner SD gefunden hat.

                          wäre über eine weitere antwort sehr dankbar!!

                          Kommentar


                          • Re: Haarausfall-Vorsorge?


                            Bitte nicht böse sein, aber zu Ihrem Nährstoffmangel kann ich natürlich nichts sagen. Das muss in der Tat der Arzt vor Ort untersuchen.
                            Ja, die Schilddrüse kann HA verursachen. Allerdings gibt es hierzu keine ausreichenden wissenschaftlichen Studien.

                            HG
                            Jenny Latz

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