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Perianalthrombosen-Prophylaxe möglich und sinnvoll?

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  • Perianalthrombosen-Prophylaxe möglich und sinnvoll?

    Guten Tag!

    Kurz allgemein zu meiner Situation mit wahrscheinlich wesentlichen Hintergrundinfos:
    30a, männlich, homosexuell, seit gut einem halben Jahr regelmäßig Sex (sowohl aktiv als auch passiv) mit dem gleichen Partner - zuvor aus div. Gründen keinen Sex gehabt.
    Schlanker Körperbau, sportlich, regelm. Stuhlgang (nicht hart, tlw. aber öfter am Tag- eher schneller Stoffwechsel), fahre Rennrad.

    Nun zur Problematik:
    Nach dem "ersten Mal" passiv sein vor ca. 6 Monaten gleich eine Perianalthrombose kassiert - damals dachte ich, dass ich die Sache wohl etwas überstürzt angegangen bin. Gang zum Hausarzt als auch Chirurgen um das Ganze einschätzen zu lassen: Diagnose des Hausarztes (als erster Begutachter): Perianalthrombose, nicht ungewöhnlich, nicht behandlungsbedürftig - es sei denn sie verschwindet nach 2 Wochen noch nicht. Verschrieb mir "Hädensa" zur Juckreizlinderung.
    Chirurgische Einschätzung (ca. 3 Wochen später): Perianalthrombose, keine Hämorrhoiden, es blieb eine doch größere Mariske, die aber nicht behandlungsbedürftig ist.

    Jetzt - also 6 Monate - hab ich wieder Probleme und habe den (optischen und tastbaren) Eindruck, dass Hautfalten im Afterbereich tendenziell anschwellen - und ich habe Sorge, dass eine neuerliche Thrombose auftreten könnte (und wieder eine Mariske bleib, irgendwann mein Hintern ziemlich unschön aussieht und die Marisken die Lebensqualität sehr beeinträchtigen).
    Beginnend mit leichten Schmerzen und etwas Blut am Klopapier vor ca. einer Woche in Kombination mit Durchfall / häufigerem Toilettengang an diesem Tag (diese Symptomatik kenne ich bereits aus der Jugendzeit). Vor diesem Tag hatte ich 4 Tage keinen Analverkehr, also ist dieses Mal für mich nicht unmittelbar ein Zusammenhang zwischen Sex und Schwellung gegeben.

    Ich möchte nun nach etwas Internetrecherche beginnen, mit einer Kombination aus Vetren und Hametum einzucremen damit die Schwellung abklingt. Ist das unbedenklich - und sinnvoll?

    Und ganz allgemein:
    Gibt es eine Möglichkeit, Perianalthrombosen in meiner Situation vorzubeugen?
    Offenbar gibt es bei mir einige Risikofaktoren, welche die Entstehung von Perianalthrombosen begünstigen (trinke wenig, Rennrad fahren, Analverkehr, schneller Stoffwechsel und daher eher häufiger Toilettengang, evtl. auch genetische Disposition da beide Elternteile Hämorrhoidalleiden haben).

    Auf den Sex möchte ich jedenfalls nicht verzichten müssen

    Vielleicht gibt es ja auch Erfahrungswerte wie hier andere Männer und Frauen mit dem Thema Analverkehr und Analthrombosen umgehen.

  • Re: Perianalthrombosen-Prophylaxe möglich und sinnvoll?

    Analsex ist natürlich eine Risikosituation für Analthrombosen.
    Eine echte Prophylaxe kann ich ihnen aber nicht aufzeigen, medizinisch sichere Empfehlungen gibt es nicht (dafür viele einzelne Geschichten, die aber nicht objektivierbar und zu verallgemeinern sind).
    MfG
    Dr. E. S.

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    • Re: Perianalthrombosen-Prophylaxe möglich und sinnvoll?

      Vielen Dank für die Antwort.

      Ich persönlich habe nun nach 3 Tagen Cremen mit Hametum und 2 Tagen Vetren den Eindruck, dass die Schwellung abklingt und kaum mehr spürbar ist.

      Zukünftig wird Hametum bei mir wohl tendenziell nach dem Analsex zum Einsatz kommen - auch wenns vielleicht nur zur Beruhigung des Gewissens ist und es keine Prophylaxe gibt

      Kommentar

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