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Ein Jahr voller Beschwerden, als Auslöser eine einfache Blinddarm NotOP

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  • Ein Jahr voller Beschwerden, als Auslöser eine einfache Blinddarm NotOP

    Sehr geehrte Leser- und Leserinnen,

    ich habe mich nun nach langem Überlegen, hier angemeldet und hoffe auf brauchbare Ratschläge oder Ideen im Bezug auf mein Problem. Da meine Symptomatik so viele Bereiche betrifft, fand ich chronische Schmerzen am passendsten.

    Alles begann mit einer Blinddarm NotOP im Februar letzten Jahres. Ich erhielt dort nicht viele Infos, ausser, dass es etwas länger gedauert habe als gedacht. Direkt nach der OP, lag ich im Zimmer und rief die Schwester wegen akuter Atemnot - so eine Situation war mir bis dato vollkommen unbekannt - , diese verwies mich darauf, dass ich jetzt schlafen sollte und gab mir ein Schlafmittel. Da die Abteilung in der besagten Klinik blöderweise zum gleichen Zeitpunkt schloss, legten die Ärzte alles daran, mich so schnell wie möglich nachhause zu schicken. Am Samstag Vormittag (Ich wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag operiert) wurde ich entlassen, im Gepäck zur weiteren Medikation hatte ich täglich 3x paracetamol und 2x tilidin. Was sich nun jeder vorstellen kann, dass mich dieser Medikamentenmix, den ich laut Ärzte einnehmen solle, bis sie verbraucht waren (das entsprach 2 Wochen), nicht mehr klar sehen ließ, ich war nicht mehr fähig Auto zu fahren etc. Glücklicherweise ist meine Schwiegermutter Ärztin, ich suchte ihren Rat, weil ich aufgrund der Symptome Angst hatte, dass es sich hierbei um Folgeschäden der Narkose handeln könnte. Nachdem ich die Tabletten abgesetzt hatte, war für ca 5 Tage alles in Ordnung.

    Nun begann der richtige Horror. Ich bekam zeitweise, also in Schüben, so akute Atemnot, dass ich 2-3x bewusstlos wurde. Also ab in eine Klinik, die größte im Umkreis hier. Direkt auf Lungenembolie untersucht, desweiteren auf Thrombose und das Herz wurde auch auf seine Tätigkeit untersucht. - Laut Ärzten alles in Ordnung. Wurde wieder entlassen, die Attacken der Atemnot blieben leider. Nach einiger Zeit erneut in die Notaufnahme, da die Atemnot inzwischen so groß war, dass ich nicht mehr zu einem normalen Alltag fähig war. Weitere Untersuchungen wie Langzeit EKG, erneut auf Lungenembolie, Asthma, Allergien (stellten eine Pollen und Gräßer Allergie fest, leider hilft das Notfallsprayy so gut wie nicht). Wieder mit den Worten entlassen, dass es nichts auffälliges gäbe, COPD o.ä. wurde ebenfalls ausgeschlossen, Sauerstoffsättigkeit immer im Normalbereich. Insgesamt war ich im letzten Jahr 8x im Krankenhaus, mein Körper spielt seit dieser Operation komplett verrückt. Auffällig ist jedoch, dass ich über die Wintermonate also ab ca mitte Oktober - Mai keinerlei dieser Symptome hatte. Vor kurzem war ich wieder beim Lungenfacharzt, er versicherte mir, dass diese Luftnot nicht von der Allergie kommen kann, da momentan Schimmel in der Luft wäre und ich beim Bricktest nur auf Pollen und Gräser reagiert hatte.

    Mein Problem ist, dass ich mittlerweile chronisch verschleimt bin, meine Nase dauerhaft verstopft ist, ich so viel Schleim im Hals habe, dass es mir das Atmen dauerhaft erschwert. Leider lässt sich dieser nicht abhusten, habe bereits sämtliche Schleimlöser versucht, trinke an selbst an heissen tagen Zitronentee mit Honig, inhaliere mit einem entsprechenden Gerät. Nichts hilft mir, diese akute Atemnot hat inzwischen zu täglichen Panikattacken geführt, da ich dauerhaft Angst habe gleich zu ersticken. Der Lungenfacharzt hat im Blutbild festgestellt, dass ich mittlerweile so enorm stark auf die Atmung fixiert bin, dass ich unbewusst hyperventiliere und mir aus diesem Grund häufig schwindelig wird. Am Montag habe ich einen HNO Termin, da ich durch den Schleim teilweise nicht richtig schlucken oder beispielsweise gähnen kann. Beim Essen von bspw Nudeln, oder Teigprodukten, habe ich das Gefühl, dass mir ein Teil davon im Rachen hängen bleibt. Es ist nun schon häufiger vorgekommen, dass ich noch während dem Essen brechen muss, weil ich den Anschein habe, dass das Essen sich nicht runterschlucken lässt.

    Mittlerweile habe ich den Anschein, dass ich eine richtige Angststörung entwickelt habe. Diese Symptome sind so derartig einschränkend, dass es arg an meiner Lebensqualität nagt. Abgesehen davon, habe ich seit längerem nur noch Durchfall, mein Bauch tut im Bereich des Blinddarms weh. Eine Magenspiegelung wurde damals auch durchgeführt, da hatte ich die Schmerzen im Bauchraum noch nicht. Da wurde eine chronische Magenschleimhautentzündung festgestellt. Habe dann sehr lange Pantoprazol eingenommen, Magentees getrunken und mich basisch ernährt.

    Diese Atemnot bzw das erschwerte Atmen, kann man sich in etwa so vorstellen, dass ich häufig versuche tief einzuatmen. Um sich das bildlich vorzustellen : Ich denke, jeder kennt diese Art von Einatmung, in Situationen, in denen man gerade gestresst ist. Dann versucht man so tief einzuatmen wie möglich. Oder wenn man bspw zu viel gegessen hat, beim Vollegefühl also.

    Diese Art des Atmens, habe ich mittlerweile täglich. Es fühlt sich mittlerweile so an, als ob mein Körper verlernt hätte, selbstständig zu atmen.

    Ich rauche nicht, trinke kaum Alkohol und ernähre mich vorzugsweise gesund. Treibe gern Sport, habe leichtes übergewicht, bin 24 Jahre alt und Studentin.

    Jetzt meine Frage, haben Sie vielleicht noch weitere Ideen, die ich untersuchen lassen könnte um endlich die Ursache zu finden? Woher kommt dieser lästige Schleim? Der Wert im Blut, der für eine "Lungenembolie" untersucht wird, ist seit der OP immer erhöht, leider konnte mir bisher kein Arzt die Ursache erklären. Da viele Ärzte ratlos sind, spielen sie es auf die Psyche ab. Für mich klingt das nicht plausibel, da ich alle diese Symptome vor der OP nicht hatte.

    Ich hoffe, es meldet sich jemand, dem es eventuell ähnlich erging, oder jemand, der mir einen Rat im Bezug auf weitere Untersuchen geben könnte.

    Vielen Dank und liebe Grüße.

  • Re: Ein Jahr voller Beschwerden, als Auslöser eine einfache Blinddarm NotOP

    Da der User Adler0086 im Forum mehrfach Werbung für seine Website platziert hat, mussten wir ihn sperren. Wir freuen uns über eine angeregte Diskussion in unserem Forum - die aber auf keinen Fall Werbezwecken dienen darf.

    Viele Grüße,
    die Onmeda-Redaktion

    Kommentar


    • Re: Ein Jahr voller Beschwerden, als Auslöser eine einfache Blinddarm NotOP

      Hallo,

      ich würde mal mit dem HA sprechen, ob man Sie nicht in einer reinen Diagnostik-Klinik vorstellt.
      Die DKD Wiesbaden wäre z.B. eine solche Klinik. Die stellen einen wirklich auf den Kopf ...
      Weiterhin würde ich eine ASS-Intoleranz ausschließen lassen ...

      Katzenauge

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