Schmerzen im amputierten Bein - Onmeda-Foren

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Schmerzen im amputierten Bein

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  • Schmerzen im amputierten Bein

    Hallo,

    ich hatte vor 2 Wochen einen Abszeß am Stumpf der operativ behandelt werden musste (mit anschließender Drainage).
    Im März 2005 war bei mir eine Amputation bis unterhalb des Knies notwendig. Ich hatte keinen Unfall, sondern eigentlich anfangs (Herbst 2004) eine harmlose entzündliche Weichteilschwellung am Unterschenkel, was in weiterer Folge allerdings eine Knochenentzündung, Sepsis etc. zur Folge hatte und schlussendlich nur eine Amputation die rettende Lösung war. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein - ist ja auch schon eine Weile her.
    Was mir jetzt Sorgen macht und das kann ja auch total harmlos sein, aber 1. nässt und stinkt es durch den Verband durch und 2. hab ich seit gestern so starke Schmerzen im Knie. Ist das nun normal?
    Mein nächster Kontrolltermin ist Mo, 06.Feb..

    bin ich zu pessimistisch eingestellt?
    Frauke

  • Re: Schmerzen im amputierten Bein


    Hallo Frauke,

    ich würde schnellstens (möglichst noch heute) einen Arzt aufsuchen!!!!
    Möglichst vielleicht denjenigen, bei welchem der Kontrolltermin sein soll.
    Hat dieser heute keine Sprechstunde mehr, dann eben zur Not in die nächste Notaufnahme!

    Die geschilderten Symptome müssen ernst genommen werden!!

    Harmlos ist es mit Sicherheit nicht.

    Zögern und den Kontrolltermin abwarten ist m.E. falsch, denn Sie schreiben ja, daß Sie schon einmal eine Sepsis durchgemacht haben. Da läuten bei mir alle Alarmglocken!

    Ich wünsche gute Besserung und gehen Sie zum Arzt!

    LG schildi

    Kommentar


    • Re: Schmerzen im amputierten Bein


      Hallo,

      erstmals danke "schildi" für deine Rückantwort. Ich war tatsächlich noch am gleichen Tag, also am Mittwoch, beim Arzt. Leider hatte der Arzt, bei dem ich am Mo den Kontrolltermin habe keinen Dienst (::I) .
      Als ich aufgerufen wurde, hat mich ein relativ junger (schätze so um die 26-28 Jahre alt) gefragt, was mein Problem wäre. Ich hab ihm gesagt, dass die Wunde nässt und mein Knie schmerzt. Er hat mich gefragt, ob ich auftreten kann bzw. bei welcher Bewegung das Knie schmerzt.Hä? So eine Frage hatte ich schon lange nicht mehr gestellt bekommen. Ich hab ihm gesagt, dass ich seit längerem ohne Prothese unterwegs bin und mein Knie einfach so weh tut. Dann herrschte erstmal "Schweigen im Walde" und dann hat er - nachdem die Krankenschwester den Verband abgemacht hat - gesagt, dass es nicht unnatürlich ist, wenn die Wunde noch nässt und stinken würde es nur deswegen, weil der letzte Verbandwechsel ein paar Tage zurückliegen würde. Ich sollte auf jeden Fall den Verband jeden Tag von meinem Hausarzt wechseln lassen. Dass das Knie schmerzt kann mehrere Gründe haben... ich hätte aber kein Fieber, das Knie wäre auch nicht gerötet und die minimale Schwellung würde von der nahegelegenen Wunde am Stumpf herrühren - das Antibiotikum müsse ich aber weiternehmen und jeden Tag bis zum Kontrolltermin beim Hausarzt den Verband wechseln lassen. Es würde auch nicht schaden wenn ich kühlende Umschläge um das Knie wickeln würde...

      Mit diesen Worten habe ich die "Heimreise" wieder angetreten und gehe seitdem brav zu meinem Hausarzt, der glücklicherweise auch am WE Notdienst hat, und lasse den Verbandwechsel vornehmen. Mein Hausarzt meinte heute allerdings, dass man sich das Knie noch genauer anschauen müsste (es ist etwas dicker geworden). Er wird mir aber einen Kurzbrief mitgeben, damit das nicht untergeht... man wisse ja nie, schon gar nicht bei meiner Vorgeschichte. Die Wunde schaut übrigens deutlich besser aus, es nässt noch ein wenig, aber stinken tuts dafür nicht mehr(8))!

      Ist Quark oder kalter Pfefferminztee eigentlich auch gut zum Kühlen?

      Lg Frauke

      Kommentar


      • Re: Schmerzen im amputierten Bein


        Bei der Vorgeschichte würde ich nicht lockerlassen wenn die Wunde nicht wirklich "blande" ist. Im Zweifelsfall nochmals danach sehen lassen. Auch ein Blutbild oder ein Abstrich kann evtl weiterhelfen, muss aber der Arzt entscheiden

        Kommentar


        • Re: Schmerzen im amputierten Bein


          Bitte lassen Sie uns wissen, wie es weitergegangen ist

          Kommentar


          • Re: Schmerzen im amputierten Bein


            Hallo Frauke,

            du hast schon länger nichts mehr von dir hören lassen - mich würd auch interessieren wie es weitergegangen ist und wie es dir geht!?
            Wenn ich fragen darf: warum musste man dir den dein Bein bzw. deinen Unterschenkel amputieren? Hattest du einen Unfall?

            Ein Abszeß ist doch eher harmlos, oder?
            Hatte auch schon mal einen, hab Ziehsalbe drauf getan - vielleicht hilft das ja auch bei dir!?

            Vielleicht hast de ja mal Lust zu antworten - lg Isa

            Kommentar


            • Re: Schmerzen im amputierten Bein


              Hallo Herr Dr. Wachter,

              vielen Dank für Ihre Rückantwort und Ihr Interesse, allerdings wurde ich zu dem Zeitpunkt bereits intensiv-medizinisch betreut.
              Nachdem ich in der Nacht zum 05. Feb. hohes Fieber (41,3°C) und Schüttelfrost hatte und die Knieschmerzen sich auch nicht mehr „schönreden“ ließen wurde ich mit Verdacht auf Sepsis in die Klinik eingewiesen und musste am Knie notoperiert werden.
              Leider sind durch die Wunde am Stumpf unbemerkt irgendwie Keime zum Kniegelenk gelangt, u.a. hatte sich ein Gelenkerguß gebildet, der gleich nach der Einlieferung punktiert wurde. Weil der Erguß eitrig war, haben die Ärzte gesagt, dass das sofort operativ versorgt werden müsste.
              Ich wurde in weiterer Folge auf die Intensivstation verlegt und in ein künstliches Koma versetzt – was zw. dem 05. und 10. Februar passiert ist, weiß ich somit nicht, ab dem 11. Feb. war ich erst wieder wach und wurde am 17. Feb. auf die Normalstation verlegt.
              Laut den Ärzten hatte sich bei mir ein sog. Gelenkempyem gebildet, das Knie musste geöffnet werden, bekam 2 Drainagen und wurde mit hochdosierter Antibiotikagabe i.v. versorgt. Der Knorpel im Knie ist zerstört, es wurde u.a. eine sog. Synovektomie (so jedenfalls wurde es mir erklärt) vorgenommen, aber es scheint, dass das Kniegelenk kaputt ist und für einen „nicht-amputierten“ käme nur ein künstliches Kniegelenk in Frage, aber auch erst dann wenn die Infektion vollkommen ausgeheilt ist. Bis die Infektion völlig ausgeheilt ist, dauert es noch etwas – bis dahin darf ich das Knie nicht belasten, was bei mir ja momentan ohnehin nicht geht, trage die Beinprothese noch nicht, die Wunde am Stumpf musste beim Eingriff auch weiter versorgt werden – sitze seit meiner Entlassung, also seit 28.Feb. im Rolli.
              Ein Arzt meinte, es kämen im Grunde 3 Möglichkeiten in Frage. 1. Amputation des gesamten (noch übrig geblieben) Beines; 2. Versteifung des Kniegelenkes oder 3. Eine Endoprothese
              Einige plädieren ja auf Amputation, wegen der zahlreichen Entzündungen, die ich schon hatte und der bereits 2. Sepsis (innert 7 Jahren), eine weitere Sepsis, hieß es übrigens würde ich nicht überleben. Ein künstliches Kniegelenk wurde mir noch nicht nahegelegt, obwohl ich mein Bein ja brauche, auch wenn es nur noch halb vorhanden ist – sobald ich die Prothese wieder verwenden kann, ist es ja auch wieder „ganz“!

              Bis alle Werte wieder im Normbereich sind, muss ich weiter Antibiotka nehmen und zur Physio „gehen“. Jeden 2. Tag habe ich ein „Date“ in der Ambulanz, Verbandwechsel, Inspektion etc. Mein Vertrauen zu Ärzten habe ich beinahe gänzlich (es gibt glücklicherweise noch Ausnahmen) verloren. Meinen li. Unterschenkel und fast mein Leben habe ich durch einen Ärztefehler vor 7 Jahren verloren und diesmal war es auch grob fahrlässig (das sagt zumindest mein Hausarzt)…

              Psychisch ist es mir die letzten Tage leider auch nicht so gut gegangen, da kommen schon mal Fragen nach dem Sinn des Lebens auf und auch ob das alles hier überhaupt noch Sinn macht. Mittlerweile geht es mir aber schon wieder besser und bis jetzt hatte ich immer noch die Kraft zu kämpfen und ich hoffe wirklich, dass ich sie nicht verliere….

              Sorry, jetzt hab ich mich wieder „gehen lassen“, hab auch schon wieder ganz verheulte Augen…. Aber was soll ich jetzt tun?
              Sollte ich tatsächlich darauf eingehen, noch mein restliches li. Bein zu amputieren? Ist das auch wirklich eine Garantie dafür, dass keine weiteren Knochenentzündungen, Abszesse, Nekrosen etc. und keine weitere Sepsis hinzukommt? Bei dem Gedanken wird mir allerdings ein wenig schlecht, war ich doch vor 7 Jahren noch froh, dass mir „nur“ der Unterschenkel amputiert werden musste.
              Wäre ein künstliches Kniegelenk nicht die bessere Option? Oder hab ich kein Anrecht darauf, weil ich eine sog. Risikopatientin bin und obendrein noch Unterschenkel-amputiert?

              Freu mich auf ein paar aufmunternde Worte!
              Liebe Grüße,
              Frauke

              Kommentar


              • Re: Schmerzen im amputierten Bein


                Liebe Frauke,

                DANKE, dass auch Sie sich hier nochmals gemeldet haben. Ich bin überzeugt davon, dass Herrn Dr. Wachter hier ein Stein vom Herzen fällt!!!

                Das Sie die Sepsis überstanden haben ist ein echtes Geschenk. Es ist jetzt bestimmt kein Zuckerschlecken mit der momentanen Situation zu leben, doch Sie müssen kämpfen .. Ganz ehrlich, ich wüsste auch nicht, für welche der 3 Möglichkeiten ich mich entscheiden würde. Es schüttelt mich, wenn ich daran denke, dass auch mir einmal so was passieren könnte .. Allerdings ist die Tatsache, dass Sie schon 2 Mal eine Sepsis hatten, eine Tatsache, die bei der Entscheidung ganz sicher tragend sein wird.

                Das Sie mehr zu der Amputation des restl. Teils plädieren, zeigt doch aber zumindest > Sie wollen LEBEN!!!!! Und das ist schon mal ein SEHR GUTER Grund ….. (8))

                „Mein Vertrauen zu Ärzten habe ich beinahe gänzlich (es gibt glücklicherweise noch Ausnahmen) verloren. Meinen li. Unterschenkel und fast mein Leben habe ich durch einen Ärztefehler vor 7 Jahren verloren und diesmal war es auch grob fahrlässig (das sagt zumindest mein Hausarzt)… „

                Frauke, da kann ich Ihnen sehr gut nachfühlen – auch wenn Ihnen das selbst nicht weiterhelfen wird. Bei mir sind im Laufe der letzten 22 Jahren 4 Behandlungsfehler gemacht worden. Die Folgen sind (bis jetzt) nicht so weitreichend wie bei Ihnen und natürlich hoffe ich das es auch nicht so weit kommen wird.
                Mein li. Knie wird bald zum 11ten Mal operiert. Hier fanden nachweislich 3 Behandlungsfehler vor. Ein Arzt hat mir durch einen Vergleich vor 15 Jahren 5.000,00 DM gegeben … Wenn ich gewusst hätte, was dann noch folgt, hätte ich mich niemals auf diesen Vergleich eingelassen. Dann wurden bei einer Bandscheiben-OP die Nerven kaputt gemacht. Die Folge – seit ca. 6 ½ Jahren Harn- und Stuhlinkontinenz. Was das alles mit sich bringt, brauche ich denke ich nicht zu schreiben … Eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist nicht mehr möglich; die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist nicht mehr möglich; die Freunde am Sex ist gänzlich verschwunden ….. und und und … Dass es während der Operation zu Komplikationen gekommen ist, habe ich nur durch die Klage erfahren. Denn dort wurde ein OP-Bericht vorgelegt, der nicht deckungsgleich mit dem war, den ich damals erhalten hatte. Bei mir stand nämlich nicht, dass es während der OP zu Komplikationen gekommen ist!!! Der Herr Dr. hat in DE ein Verfahren angewandt, was ich DE gar nicht zulässig war!! Auch das habe ich nicht gewusst … Man braucht viel Kraft um einen Behandlungsfehler nachzuweisen! Dennoch, ich kämpfe hier um DAS RECHT!! Meine Gesundheit erlange ich dadurch nicht mehr zurück aber ich brauche das für meine Psyche.

                Wie sieht es bei Ihnen aus? Sind Sie damals gegen den Behandlungsfehler vorgegangen? Wenn nein, müssten Sie überlegen ob Sie das noch tun. Allerdings tritt eine Verjährung ein, so dass es leider schon zu spät sein könnte .. Wenn Sie eine Rechtschutzversicherung haben, dann lohnt es sich zu kämpfen.

                „Psychisch ist es mir die letzten Tage leider auch nicht so gut gegangen, da kommen schon mal Fragen nach dem Sinn des Lebens auf und auch ob das alles hier überhaupt noch Sinn macht. Mittlerweile geht es mir aber schon wieder besser und bis jetzt hatte ich immer noch die Kraft zu kämpfen und ich hoffe wirklich, dass ich sie nicht verliere…. „

                DAS hoffe ich auch!!! Es lohnt sich immer zu kämpfen!!! Das Ihre Situation fürchterlich sein muss, ist klar. Doch es gibt immer etwas im Leben, was einem auch hält am Leben zu sein! () Klammern Sie sich an die Dinge, die Ihnen Freude bereiten und legen Sie Ihr Augenmerk dann auch genau dahin. Haben Sie auch einmal an eine psychol. Betreuung gedacht? Wenn nein > Ich kann es nur empfehlen. Ich mache das auch und man muss sich dafür auch nicht schämen! Warum sollen wir uns für etwas schämen, was uns andere Menschen angetan haben????????? Nein, die sollten sich schämen aber nicht wir!

                „Sorry, jetzt hab ich mich wieder „gehen lassen“, hab auch schon wieder ganz verheulte Augen….“

                Das bedarf keiner Entschuldigung! Es ist gut, wenn Sie Ihre Emotionen rauslassen – man sollte das so oft tun wie man es nur kann. Weinen bedeutet nicht, dass man ein Schlappschwanz ist!! NEIN, weinen bedeutet das man KÄMPFT!!! Und deshalb wünsche ich mir, dass Sie öfters weinen …..

                „Sollte ich tatsächlich darauf eingehen, noch mein restliches li. Bein zu amputieren? Ist das auch wirklich eine Garantie dafür, dass keine weiteren Knochenentzündungen, Abszesse, Nekrosen etc. und keine weitere Sepsis hinzukommt? „

                Frauke, ich glaube Sie kennen hier die Antwort selber. Ich glaube man bekommt für NICHTS eine Garantie mehr. Es wird Ihnen auch kein Arzt der Welt hier eine Garantie geben … Ich denke man kann hier nur mit einer präzisen Abwegung der Folgeleiden eine Entscheidung treffen. Also was wäre bei 1) , 2) und 3) hinterher alles möglich … Oh man, eine wirklich sehr schwere Entscheidung.
                Ich hoffe, dass Herr Dr. Wachter Ihnen hier vielleicht noch Gedanken aufschreiben kann, die Ihnen helfen ….. eine solch unschöne Entscheidung zu treffen.

                Ich wünsche Ihnen ALLES ALLES GUTE und würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihren Kampfgeist nicht verlieren. Wenn wir trotz des Behandlungsfehlers aufgeben, dann hat er gewonnen – ich möchte aber nicht, dass der Fehler des anderen gewinnt!!! Also ist kämpfen angesagt …. Vielleicht können Sie das auch für sich mitnehmen.

                Ich muss in einer Woche auch wieder in die Klinik, um nun die 11 OP an dem einen Knie durchzumachen … Solange ich im Wachzustand bin, werde ich an SIE denken!!!! Kopf hoch und bitte bitte – weinen Sie wann immer Ihnen danach ist! Wir müssen uns dafür nicht entschuldigen und wir sind deswegen auch nicht schwach!! Wir sind STARK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

                Ganz liebe Grüße

                Katzenauge

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                • Re: Schmerzen im amputierten Bein


                  Hallo Katzenauge,

                  danke für die lieben Worte. Allerdings muss ich zumindest in einem Punkt widersprechen, nicht ich tendiere zu der Ampuitation des restlichen Beines, sondern die Ärzte.
                  Ich hänge an meinem Bein, auch wenn es nur noch zur Hälfte vorhanden ist (mag komisch klingen, ist mir aber ernst). Es konnte mir bisher niemand garantieren, dass es vorbei ist, wenn auch noch der Rest des Beines amputiert wird, Knochen gibt es überall. Ich persönlich kann mich durchaus mit einem künstlichen Kniegelenk anfreunden - bis jetzt konnte ich im Grunde alles machen, das mir der Unterschenkel gefehlt hat, hat man nur gesehen, wenn ich baden ging oder kurze Röcke/Hosen an hatte. Ich konnte radfahren, ja sogar autofahren etc.wenn mir jetzt auch noch das ganze Bein fehlt....
                  Natürlich wenn es sein muss, werde ich auch das über mich ergehen lassen.
                  Gerne hätte ich die Meinung des Herrn Dr. Wachter, was er davon hält.

                  liebe Grüße
                  Frauke

                  Kommentar


                  • Re: Schmerzen im amputierten Bein


                    Liebe Frauke,

                    Entschuldigung - Ja, Sie haben Recht.
                    Ich habe das "Einige ...." als "Ich" gelesen.
                    Tut mir Leid.

                    Ich hoffe sehr, dass Sie einen Weg finden werden, mit dem Sie irgendwie leben können.
                    Herr Dr. Wachter wird sicherlich auch noch antworten. Manchmal dauert es etwas länger aber antworten tut er doch immer ....

                    Ich bin mit meinen Gedanken bei Ihnen und drücke alles was ich habe, dass man Ihnen helfen kann.

                    Liebe Grüße

                    Katzenauge

                    Kommentar


                    • Re: Schmerzen im amputierten Bein


                      Eine Prothese kann erst dann eingesetzt werden, wenn wirklich alle Keime weg sind. Ansonsten droht die gleiche geschichte erneut. Es muss also sorgsam abgewägt werden, ob es bei diesem Risiko vertretbar ist Fremdmaterial in den Körper einzubringen. Besprechen Sie sich evtl auch mit mehreren Ärzten. Ich wünsche Ihnen alles Gute

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                      • Re: Schmerzen im amputierten Bein


                        Danke Herr Dr. Wachter für Ihre offenen Worte!

                        Ich habe bereits mit mehreren Ärzten Kontakt aufgenommen und es haben mir - so traurig, dass für mich im Moment einfach noch ist - alle nahe gelegt mich einer weiteren Amputation zu unterziehen. Das Knie ist durch die Infektion zu sehr geschädigt, sodass es mir im Grunde nur Schmerzen bereiten würde und ich meine "noch" Unterschenkel-Prothese unter keinen Umständen an der Stelle anlegen könnte (das Knie hält keiner Belastung mehr stand).
                        Leider ist durch die Infektion auch schon ein Teil des Oberschenkelknochens angegriffen, vom "sanieren" raten die Ärzte ab (ist ja schon mal fast in die "Hose" gegangen) und wollen schnellstmöglich das gesamte - also noch verbliebene - Bein "entfernen", eine sog. Hüftexartikulation (der Oberschenkelknochen muss dabei aus dem Hüftgelenk entfernt werden). Das ist insofern auch eine Umstellung für mich, weil dann kein Stumpf vorhanden ist, an dem ich die Prothese befestigen kann, sondern die Prothese wird um den Beckenkorb angelegt. Meine "alte" Prothese kann ich leider ohnehin nicht mehr anziehen (weil ja das Kniegelenk instabil ist), ich bin ja noch bis knapp unterm Knie amputiert - vor 7 Jahren konnte man das Knie ja noch erhalten.
                        Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, auch wenn es mir wirklich seelische Schmerzen bereitet, dass kein Weg daran vorbei führt, diesen Weg nun auch noch gehen zu müssen. Doch meine Angst bleibt, denn ich weiß nicht, ob ich dadurch vor weiteren Entzündungen verschont bleibe, zumal die Ärzte davon sprechen, dass ich eine chronische Knochenentzündung habe. Mit diesen neumodischen Prothesen kann man enorm viel machen, eigentlich fast genauso viel wie mit einem gesunden Bein, aber davor habe ich ja keine Angst...
                        Bisher habe ich 2 Mal ne Sepsis gehabt und obendrein noch enorm viel Glück (das klingt jetzt komisch, aber ich hatte wirklich Glück, denn mein Pech wäre der Tod gewesen und so LEBE ich) - eine 3. Sepsis werde ich nicht überleben, hieß es vonseiten der Ärzte und der Umstand, dass ich das nun weiß, setzt mich sehr unter Druck oder besser ausgedrückt, macht mir große Angst!

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                        • Re: Schmerzen im amputierten Bein


                          Ohne die genauen Kenntnisse von Ihren Unterlagen zu haben, würde ich sagen, dass man das so pauschal sicher nicht beurteilen kann. Woran möchte man denn bitte festmachen, ob Sie das zukünftig überleben oder nicht?
                          Ein wesentlicher Faktor ist auch Angst oder Vertrauen. Dies entscheidet oft wie eine Op ausgeht.
                          Ich wünsche Ihnen ganz viel Vertrauen

                          Kommentar

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