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Papillenkarzinom nach erfolgreicher OP

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  • Papillenkarzinom nach erfolgreicher OP

    Hallo,
    bei meinem Vater wurde ein bösartiger Papillenkarzinom diagnostiziert. Er hat die OP erfolgreich überstanden. Nach der OP und einer leichten Chemo wurden leider im Bauchbereich ( in einem begrenzten Bereich) vergrößerte Lympknoten entdeckt. Deshalb hat er als nächstes eine stärkere Chemo erhalten. Die Therapie hat gut angeschlagen und die Lymphknoten haben sich wieder zu einer normalen größe verkleinert. Er hat daraufhin noch eine Chemo erhalten, da er es gut verträgt. Auch nach dieser Therapie sind die Lymphen gleich geblieben. Die Ärzte können aber nicht sagen, ob es noch befallene Zellen geben könnte und möchten die Chemo solange durchführen bis mein Vater sie nicht mehr verträgt.Es gäbe keine Möglichkeit herauszufinden, ob der Krebs besiegt wurde.

    Meine Frage? Gibt es wirklich keine Möglichkeit herauszufinden ob der Krebs besiegt wurde und macht eine dauerhafte Chemo Sinn? Schließlich schadet es ja auch dem Körper.

  • Re: Papillenkarzinom nach erfolgreicher OP

    Die Möglichkeit die es gibt wäre eine Bauchspiegelung, operativ, um das Bauchfell aus nächster Nähe zu betrachten. Was man aber damit auch nicht sieht ist ob sich irgendwo Tumorzellen befinden die aktuell noch zu keiner Vergrößerung von Lymphknoten oder Bauchfellanteilen führen. Der aktuelle Weg ist daher nachvollziehbar, mittels Therapie die Tumorzellen solange wie möglich zurückzuhalten. Solange dies gelingt, wie aktuell, UND die Therapie vertragen wird ist das eine erfreuliche, keineswegs so häufige Situation nach Papillenkarzinom. Man wird immer damit rechnen müssen daß es irgendwann wieder zu einer vermehrten Tumoraktivität kommt, ob eine Dauer-Chemo das verhindern kann ist immer unterschiedlich. Insofern sind Therapiepausen legitim, man muß das abwägen zwischen aktueller Wirksamkeit, Verträglichkeit, Patientenwünschen.

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