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Erhöter Augeninnendruck,kein Glaukom

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  • Erhöter Augeninnendruck,kein Glaukom

    Alles hat vor ca 1/ 1/2 Jahren angefangen zuerst dachte mein alter Augenarzt,das ich eine Brille bräuchte....öfters unscharfes sehen...etc.etc.......konnte mich aber nie an sie gewöhnen....dann ging er in Rente und mein neuer stellte dann,nachdem bei meiner Mutter erhöter Augeninnendruck festgestellt wurde,wurde dies auch bei mir fest gestellt.....plus trockenes Auge beidseits...nach 2maligen Augentropfen wechsel auf nun Brimonidin,weil immer wieder Augenentzündungen und regelmäßiger Nutzung von Befeuchtungstropfen,wurde die Brille in die Tonne gekloppt und bei Sehtests immer 100%festgestellt,also alles tutti und oft keine Beschwerden mehr und wenn,dann wegen den trockenen Augen,Augeninnendruck beim regelmäßigen nach Messen immer alles top Werte...be einer OCP Sehnervuntersuchung wurde auch kei Glaukom festgestellt und alles war top in Ordnung...deswegen und wegen den früheren ständigen Augenentzündungen.... soll ich jetzt mal 2Wochen ohne Augeninnendrucktropfen rum laufen und dann nochmal zum nach Messen kommen,um zu gucken,wie sich der Wert dar stellt...warum auch immer??? ?Versteh das nicht so ganz....????Und um zu gucken,ob und wie ich die Brimonidin noch brauche????Vor diesen zwei Wochen hab ich jetzt ehrlich gesagt etwas Schiss...wodrauf muss ich achten,um dann ggf. vor dem Termin in 2Wochen mich beim Augenarzt zu meden...Verschlechterungen,Symptom????hab echt schiss,das jetzt alles von vorne anfängt,wo doch gerad so schön Ruhe ist....


  • Re: Erhöter Augeninnendruck,kein Glaukom

    Also, vorweg, alleine der Patient entscheidet, ob er seine Augen mit drucksenkenden Tropfen behandelt, nicht der Arzt!

    Drucksenkende Tropfen sind ein erheblicher Eingriff in das natürliche Gleichgewicht, was sich in jedem Auge individuell einstellt. Die Aufgabe des Arztes ist es den Patienten zu informieren. Er sollte auch erklären, warum er diese Tropfen empfiehlt. Wenn er das nicht getan hat, dann ist schon mal Argwöhn angesagt.

    Wenn du kein Glaukom hast, dann waren die Tropfen nur als prophylaktische Maßnahme gedacht. In diesem Fall ist der Augenarzt verpflichtet, dir die Nebenwirkungen zu nennen. Das Auge wird durch diese Maßnahme entwässert und das kann schon mal erhebliche Folgen für den Glaskörper und die Netzhaut haben (Anatomie des Auges googlen!) Da diese Augentropfen außerdem Benzalkoniumchlorid enthalten, hätte er dich über die Nebenwirkungen dieses zellgiftige Konservierungsmittel aufklären müssen. Das ist nicht unerheblich, denn mit jedem Tropfen werden Zellen des Augengewebes unwiderruflich zerstört. Als erstes leidet die Hornhaut und führt zum trocknen Auge. Und genau daran leidest du anscheinend.

    Ein erhöhter Augeninnendruck ist keine Krankheit; es ist nur ein Risikofaktor - einer unter vielen anderen - ein Glaukom zu entwickeln. Das passiert aber nicht von heute auf morgen. Deshalb ist die erste Frage: wie hoch ist der Augeninnendruck? Mit oder ohne Tropfen? In USA fängt er erst mit 28 mmHg an, in der Schweiz gibt es Ärzte, die erst ab 32 mmHg beunruhigt sind, in Deutschland werden Patienten nicht selten schon mit 21 mmHg in eine Behandlung gedrängt. Zweite Frage: wie oft wurde der Druck gemessen?

    Wenn die Werte top sind und kein Glaukomschaden vorliegt, dann ist es alleine deine Entscheidung diese Tropfen anzuwenden. Wenn du dich damit unwohl fühlst, dann sage es dem Arzt. Wenn du die Erklärung nicht verstehst, dann suche dir einen anderen, der es dir erklärt. Eine Langzeitbehandlung mit konservierten Glaukomtropfen führt immer zu Augenschäden.

    http://www.apotheke-adhoc.de/nachric...er-meiden/?t=1

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    • Re: Erhöter Augeninnendruck,kein Glaukom

      Guten Tag, Tahiri,
      es macht durchaus Sinn, einen "Auslass-Versuch" mit den Augentropfen zu unternehmen. Anscheinend liegt bei Ihnen noch kein manifestes Glaukom vor, sondern lediglich ein erhöhter Augeninnendruck (wie hoch war denn der Augeninnendruck, als Sie anfingen, zu tropfen?). Wichtig ist allerdings, dass Sie regelmäßige Kontrollen wahrnehmen, vor allem den Sehnerven und das Gesichtsfeld regelmäßig untersuchen lassen.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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