epiretinale Gliose - Onmeda Foren

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  • epiretinale Gliose

    Frage an alle Betroffenen,
    hat schonmal jemand erlebt, dass eine Gliose am Auge ohne OP spontan wieder verwchwunden ist? Ich habe am rechten Auge eine Makulaforamenoperation hinter mir (Sehfähigkeit 50%) und jetzt am linken Auge eine Gliose (Sehfähigkeit 80%). Ich möchte diese 80% unbedingt erhalten und an einer OP vorbei kommen.
    Im Internet gibt es einige Beiträge, die von spontanem Verschwinden reden.
    Ich wüsste gerne was ich tun kann, um diesen Effekt bei meinem Auge zu erzielen.
    Wer kann mir helfen?
    MLG, margisa

  • Re: epiretinale Gliose


    Guten Tag, Margisa,
    von einem Verschwinden der epiretinalen Gliose kann man eigentlich nicht ausgehen, aber es kann lange konstant bleiben, was Sie allerdings selber nicht wirklich beeinflussen können.
    Mit freundlichen Grüßen,
    PRiv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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    • Re: epiretinale Gliose


      Sehr geehrte Frau Dr. Liekfeld,

      danke für Ihre Information zur epiretinalen Gliose.

      Im Internet habe ich einen Beitrag von einem Augenarzt der Uni-Klinik Würzburg gelesen, der von spontanem Verschwinden berichtet. Allerdings bezog sich diese Information auf den "Makula-Pucker". Ist der identisch mit der Gliose?
      Ist es sinnvoll Augenvitamine, Vit.E und Omega 3 Fettsäuren einzunehmen, um das Wachstum der GLiose zu verlangsamen, wenn ich es schon nicht stoppen kann?
      Ich weiß, dass bei einer Sehfähigkeit von 80% nicht operiert wird, trotzdem wüsste ich gerne, ob es Erfahrungsberichte oder Statistiken gibt, die belegen, zu welchem Zeitpunkt die Operationsergebnisse am erfolgversprechendsten sind. Mein rechtes Auge sieht nur noch 50-60% nach einer Makulaforamenoperation. Deshalb ist es mir so wichtig, das andere Auge so sehfähig wie möglich zu erhalten. Danke für Ihre Bemühungen, margisa

      Kommentar


      • Re: epiretinale Gliose


        Guten Tag, Margisa,
        ja, epiretinale Gliose und Pucker bezeichnen das gleiche. Ein Verschwinden ist die absolute Ausnahme.
        Eine positive Wirkung von Vitaminen auf die epiretinale Gliose ist meines Wissens nicht belegt. Eine gesunde Ernährung kann allerdings nicht schaden und ist immer sinnvoll. Ansonsten wartet man heute eher nicht mehr so lange ab, bis man operiert, weil auch die Ergebnisse langfristig besser sind, wenn man früh operiert. Wenn Sie also irgendwann eine Verschlechterung bemerken, kann das bereits der richtige Zeitpunkt für eine Operation sein. Entscheidend ist auch die Selbstüberprüfung mit dem Amsler-Schema (das Sie sicher kennen und benutzen).
        Mit freundlichen Grüßen,
        Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

        Kommentar


        • Re: epiretinale Gliose


          Sehr Geehrte Frau Dr. Liekfeld,

          danke für die schnelle Rückmeldung .
          Nun habe ich eine weitere Frage.
          Sie schreiben, dass die Ergebnisse "langfristig " besser sind, wenn man früher operiert. Heißt das, dass ich damit rechnen muss, dass die operierten Augen in ihrer ohnehin eingeschränkten Sehfähigkeit mit der Zeit nochmal Sehfähgkeit einbüßen?
          Und wo in Berlin gibt res die besten OP-Ergebnisse? Charite`Benj-Franklin oder Virchow oder gibt es weitere Alternativen in Deutschland, die Sie empfehelen würden. Ich fahre überall hin, um das beste Ergebnis zu erzielen.

          PS: Sie schreiben, dass ein Verschwinden der Gliose extrem selten ist; trotzdem, kennen Sie Fälle, die ich kontaktieren könnte??? Danke, margisa

          Kommentar


          • Re: epiretinale Gliose


            Guten Abend, margisa,
            ich denke nicht, dass Sie für diese Operation durch ganz Deutschland reisen müssen, weil das sicher an vielen Kliniken gut gemacht wird. In Berlin sind Sie sicher an dem einen wie an dem anderen Standort gut aufgehoben. Am Standort Virchow-Klinikum wird diese Operation wohl etwas häufiger durchgeführt.
            Mit freundlichen Grüßen,
            Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

            Kommentar


            • Re: epiretinale Gliose


              An alle, die unter Epiretinaler Gliose leiden!

              Mein Augenleiden wurde geheilt.
              Als ich feststellte, dass ich auf dem linken Auge durch Schleier sah und keine Buchstaben mehr erkennen konnte, schickte mich der Augenarzt in die Nürnberger Maximilian-Augenklinik zur Untersuchung mit Kontrastmittel.
              Am 7. Januar 08 wurde dann in meinem linken Auge Epiretinale Gliose diagnostiziert. Ich war zu diesem Zeitpunkt 74 Jahre alt. Der Arzt sagte mir, dass der Schaden nur durch eine OP zu beseitigen wäre, was aber keineswegs Erfolg verspräche. Ich antwortete daraufhin, dann würde ich lieber mein Auge mit meinem pulsierenden Magnetfeld-Resonanz-System behandeln.
              Aber der Arzt meinte, er sei zwar auch für Naturheilverfahren, aber in diesem Fall gäbe es keine andere Hilfe als eine OP.
              Ich habe mein MRS seit vielen Jahren und es hat mir schon bei einigen Beschwerden ausgezeichnet geholfen. Also hielt ich täglich beim Frühstück und am Abend beim Fernsehen den Therapiestab 16 Minuten lang an die linke Schläfe. Von Woche zu Woche bemerkte ich eine kleine Besserung, bis nach etwa einem Vierteljahr die Sehschärfe wieder völlig hergestellt war.
              Mein Arzt staunte nicht schlecht, dass die Magnetfeld-Resonanz-Therapie eben doch geholfen hatte.

              Herzliche Grüße
              Amarianne

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              • Re: epiretinale Gliose


                Guten Tag, Margisa,
                eine spontane Heilung ist eher unwahrscheinlich. Manchmal wirkt sich eine Linsenoperation positiv aus. Leider gibt es keine erwiesene Therapie, wie man die epiretinale Gliose positiv beeinflussen kann.
                Mit freundlichen Grüßen,
                Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

                Kommentar


                • Re: epiretinale Gliose


                  Hallo Amarianne,
                  danke für die Information und herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg. Ich würde gerne mehr über diese Magnetfeldtherapie, bzw. den Therapiestab erfahren. Über genauere Hinweise wäre ich sehr dankbar. Weiterhin alles Gute, Margisa

                  Kommentar


                  • Re: epiretinale Gliose


                    Hallo Frau Dr. Liekfeld,
                    vielen Dank für die Information.
                    Ist es denn auch dann sinnvoll, sich am grauen Star operieren zu lassen, wenn der noch gar nicht ausgeprägt ist? Ich habe von den Ärzten im Benjamin-Franklin-Klinikum gehört, dass die Gefahr eine Makuladegeneration zu bekommen, sich durch die Staroperation erhöhen würde. Wie schätzen Sie das Risiko ein?
                    Danke, margisa

                    Kommentar


                    • Re: epiretinale Gliose


                      Guten Tag, Margisa,
                      ich schätze das Risiko gering ein, wenn man Ihnen eine sogenannte "Blaulichtfilter"-Kunstlinse einsetzt. Bei uns sind diese Linsen inzwischen Standard, was aber nicht in jeder Klinik der Fall ist.
                      Mit freundlichen Grüßen,
                      A. Liekfeld.

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                      • Re: epiretinale Gliose


                        Hallo, Amarianne,
                        Dein Bericht über den Erfolg mit dem Magnetresonanzgerät hat mich sehr beeindruckt.
                        Bei mir (50) wurde vorgestern auf dem rechten Auge Gliose diagnostiziert. Ich hatte es selber an ganz leicht verzerrten Linien bemerkt. Eine genauere Diagnose soll noch mittels OCT erstellt werden. Aber es wurde schon von einer bevorstehenden Operation gesprochen.
                        Das möchte ich natürlich gerne vermeiden, ich habe große Angst davor.
                        Dein Bericht macht mir Hoffnung auf eine Alternative. Ich möchte sehr gerne wissen, um welches Gerät es sich genau handelt. Ein Versuch damit scheint mir recht sinnvoll zu sein.
                        Ich würde sehr froh sein, wenn du antwortest.
                        Gruß, Lisamaria

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                        • Re: epiretinale Gliose


                          Guten Tag, Lisamaria,
                          bei einer Gliose ist eher nicht zu erwarten, dass eine Therapei mit Magnetresonanz hilfreich ist.
                          Mit freundlichen Grüßen,
                          Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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