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längere Form von Panikattacken oder physische Probleme?

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  • längere Form von Panikattacken oder physische Probleme?

    Hallo, hoffe das ich hier in diesem Bereich des Forums auch korrekt bin ansonsten bitte ich mein Anliegen zu verschieben.

    Also ich habe mich hier angemeldet, weil ich um Rat suche.
    Dafür hole ich mal weiter aus; Ich war vor ca. 2 Monaten mal alleine draußen unterwegs und hatte niemals irgendwelche Vorbeschwerden/Krankheiten, aufeinmal merkte ich das irgendetwas nicht mit mir stimmt, ich hörte meine Lunge ganz komische Geräusche machen (wie man das von Asthmaerkrankten kennt), dann versuchte ich bewusst zu atmen, aber bekam keine Luft. Mir wurde schwindelig, konnte moch kaum noch auf meine Beine halten und mir war im Kopf klar "Okay, jetzt muss ich sterben". Nach ca. 30-40 Sekunden (ist schwer zu sagen, da ich kein Zeitgefühl hatte), wurde es besser. Bin dann zum Arzt am nächsten Tag und wir haben einige Teste gemacht.
    Lungenfunktionstest, Thorax wurde geröngt und mein Herz wurde untersucht - alles gut.
    Dann Allergietest - habe paar Allergien allerdings nur harmloser Natur, das war bestimmt nicht der Auslöser.
    Es folgten weiter immer wieder solcher "Attacken" allerdings meistens harmloser als beim beschriebenen ersten Mal. Lag dann eines Abends im Bett vor ca. 2 Wochen und hatte stundenlang beklemmungsgefühle im Brustkorb, bzw. unteren Hals. Das wurde dann so schlimm das ich zur Notaufnahme ging, wo man mich untersuchte und wiedermal nichts feststellen konnte.
    Das beruhigt einen natürlich auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite macht es mich nur noch verrückter. War dann beim HNO Arzt, der stellte fest das meine Nase (die sehr schief ist) nich richtig funktioniert. Sie ist immer verstopft und kann gar nicht / kaum darüber atmen, werde deshalb nachts oft wach mit trockenen Hals/Mund.
    Mir wurde eine OP empfholen um dies zu beheben. Habe nach wie vor immernoch starke Probleme beim einatmen im Alltag. Vorallem Abends wird es oft schlimm. Kriege dadurch oft Panik! Und habe ständig die Angst zu ersticken, was mich sozial natürlich ausgrenzt, da man sich nicht mehr so wirklich alles zutraut (am Wochenende rauß zu gehen, Sport, etc..).
    Hört sich das eher so an als hätte ich psychische Probleme oder ist vllt die Nase daran Schuld? Was ich allerdings nicht glaube, da dass nicht solche Attacken wie im Ursprung verursachen würde oder?! Der Arzt meint ich sollte mal zur Psychiatrie und hat mir eine Überweisung geschrieben.
    Habe wie eben erwähnt fast durchgehend das Gefühl nicht richtig einzuatmen, Brustkorbengegefühle.

    Würde mich einfach über Meinungen oder ratschläge freuen, vllt gibt es ja welche hier die ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder machen.

    Lg

  • Re: längere Form von Panikattacken oder physische Probleme?

    Hi,
    ich denke das kennen viele hier, in Form einer Angststörung.

    Sicher wird die Nase nicht die Attacken verursachen, aber das Gefühl nicht richtig Luft zu bekommen kann dann doch solche Ängste und Attacken auslösen.
    Vielleicht fällt dir ja ein spezieller Auslöser ein, eine physische Erkrankung die mal Angst gemacht hat, kann auch die Psyche an kratzen und dann kommt es eben auch bei harmlosen Dingen wie einer schiefen Nase wieder hoch.

    Hast du denn schon mal mit Ängsten zu tun gehabt, es gibt fast immer einen Auslöser, eine Ursache.

    Sport solltest du trotzdem treiben, vielleicht erst mal etwas langsamer angehen, aber unbedingt machen.
    Der wirkt sich nicht nur auf die Atmung positiv aus, er hilft auch gegen Ängste.
    Das Kontrollieren der Atmung kann alles noch schlimmer machen, wenn du beim Sport deinen Rhythmus gefunden hast atmest du wieder ohne die Kontrolle und gewinnst dein Vertrauen zurück dass es auch so ganz gut funktioniert und du eigentlich ohne Probleme gut und tief einatmen kannst.
    AT wäre auch eine Sache die du machen könntest, oder progressive Muskelentspannung, vielleicht hilft dir das die Zeit bis zum Psychiatertermin zu überbrücken.

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    Forum-Archive: 2017-09
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