Alterssenilität/Starrsinn - oder was?! - Onmeda Foren

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  • Alterssenilität/Starrsinn - oder was?!

    Hallo zusammen,

    ich kämpfe mit der zunehmenden Sturheit/Uneinsichtigkeit meiner Schwiegermutter. Sie behauptet Dinge, die nicht wahr sein können, und lässt sich nicht überzeugen, was auch immer man an "Beweismitteln" vorlegt. Fängt so Demenz an oder hat das mit Demenz nichts zu tun?

    Aktuelles Geschehen:
    Sie ist am Freitag (also gestern) in ihr Zimmer im Altenheim eingezogen, direkt vom Krankenhaus aus (dort wegen Behandlung von Platzwunde und Prellungen nach Sturz). Bereits am Donnerstag habe ich von den Zivis des Heims die heimische Matraze samt Spannbettlaken (zum Schutz vor Beschmutzung in Ermangelung einer Schutzhülle) abholen lassen, damit sie ja auch vernünftig schlafen kann.

    Sie behauptet nun, es sei gar nicht ihre Matraze, die da im Heimbett liegt. Dabei kenne ich die Schilder, die dran stecken (habe sie abmachen und zur Überprüfung anhand der Kaufunterlagen mitnehmen müssen). Wir haben sogar zwischen Matraze und Schonbezug noch die von ihr benutzten Küchentücher gefunden, die sie dort immer hineinstopft. Lange Rede, kurzer Sinn: Es IST ihre Matraze, da gibt's gar keinen Zweifel. Sie aber zankt sich mit uns und dem Heimpersonal schon seit gestern herum und schwört Stein und Bein, dass es nicht ihre ist.

    Muss man mit solchem "Realitätsverlust" leben, gehört das zum Altwerden dazu oder ist das krankhaft? Kann und sollte das behandelt werden und wenn ja, in welcher Form? Das ist ja nur eins von mehreren ähnlich gelagerten Fällen. Einer der Pfleger soll z.B. ihre Zahnpasta und Zahnbürste benutzt haben, um sich selbst die Zähne zu putzen. Ich werde noch wahnsinnig, wenn diese Verdächtigungen gegen alles und jeden nicht aufhören.

    Vielen Dank für einen Ratschlag.

    Grüße
    Anke

    PS: der Hausarzt hatte einmal den Verdacht auf Parkinson geäußert, weil sie so oft hinfällt (fast ausnahmslos auf den Rücken) und einen Tremor im rechten Bein hat. Leider kann sie niemand überzeugen, die Sachlage einmal neurologisch abklären zu lassen. Angeblich ist die Untersuchung vor längerer Zeit schon gemacht worden und war ohne Befund. Wir wissen aber, dass NIE eine Abklärung erfolgt ist, weil wir ständig mit allen Ärzten in Kontakt stehen.

  • Habe mir gerade überlegt, ...


    ...dass es doch ganz hilfreich wäre, wenn ich noch einige Lebensdaten nachreiche, damit man nicht so im Trüben herumstochert. Also:

    Meine SchwieMa ist Jahrgang 1930, Witwe seit Oktober 2002 (Schwiegervater an Lungenkrebs verstorben).
    Sie hat Arthrose in Schultern und Händen, welche zusätzlich noch starke Lähmungs-/Verkrampfungssympthome aufweisen (sie selbst sagt "Affenhand" dazu - sieht auch so aus, wie ich zugeben muss). Diese Fehlstellung beobachten wir schon über Jahre, ohne dass sie eine Behandlung in Erwägung zieht ("da kann man ja doch nichts machen"). Tremor im Bein besteht seit mehr als 2 Jahren (wechselnde Intensität).

    Kniegelenks-Prothese links im August 2003 eingesetzt (entgegen Ratschlag des Stationsärzteteams vom Chefarzt der Klinik selbst). Trotzdem weiterhin zunehmende Stürze, die sie selbst weiterhin auf Instabiliät im Knie zurückführt. Prothese sitzt jedoch einwandfrei. Zuletzt Stürze auch mehrfach täglich.

    Ihre Wohnung hat sie seit über einem Jahr nicht mehr verlassen. Das Trinkverhalten ist nicht gut (ein Sprudelkasten reicht in der Regel für 2 Wochen). Gegessen wird dagegen m.E. ausreichend. Trotzdem seit 2002 Gewichtsreduktion geschätzt 15 bis 20 Kilo (von Kleidergröße 46-48 auf heute 42-44). Und: Wir verstecken angeblich irgendwelche Sachen, die dann doch an unvermuteter Stelle wieder gefunden werden - oder auch nicht.

    Ihre Schwägerin sagt, dass SchwieMas Mutter im Alter genau so mürrisch, stur und unzugänglich gewesen sei. Für sie liegt das in der Familie...

    Gruß
    Anke

    Kommentar


    • RE: Habe mir gerade überlegt, ...


      Es könnte hilfreich sein, die Schwiema einem Psychiater vorzustellen, da doch einiges auf ein Altersparanoid hindeudet, dessen Behandlung zwar die dementielle Entwicklung nicht aufzuhalten vermag, jedoch die von Mißtrauen und anscheinender Sturheit dominierte Wesensart aufzuhellen vermag. Dass ihre Mutter ähnliche Züge gezeigt haben soll, könnte ein Hinweis darauf sein, dass dieses Krankheitsbild durchaus familiär gehäuft beobachtet werden kann.

      Kommentar


      • Danke


        Hallo und schönen guten Morgen!

        Werde das mit dem Psychater einmal mit dem Heim-Team besprechen. Wenn ich ihr direkt vorschlage, sich von einem Psychater untersuchen zu lassen, wird sie mich wahrscheinlich genau so ablitzen lassenn wie mit dem Neurologen. Ich fürchte, wir werden ab sofort einige Dinge "tarnen" müssen, um überhaupt an sie heran zu kommen... :-(

        Danke für den Ratschlag. Wenn irgendjemand ergänzende Vorschläge zu machen hat: Immer gern!

        Grüße aus dem sonnigen Oberhausen
        Anke

        Kommentar


        • RE: Danke


          Hallo und schönen guten Abend,

          ein Haus-respektive Heimbesuch eines Nervenarztes wäre sicher ein guter Weg. Da im Regelfall alle weglaufen oder zumindest weghören, wenn die alte Dame wieder von der garstigen Welt spricht, in der die wertvollsten Dinge am schnellsten verschwinden, gegen andere ausgetauscht werden, vor ihr versteckt und geheimgehalten werden, wo geheime Verschwörer im Besitz von Nachschlüüseln sind und die anderen nur wissend lächeln, aber keine Auskunft erteilen, wird ein Mensch , der einfach auf der Bettkante sitzt und mit ehrlichem Interesse zuhört, in der Regel sehr geschätzt und willkommen geheißen. Mit ein klein wenig Geschick sollte es auch gelingen, der Dame ein Med. anzubieten, welches ihr Schutz vor all diesen garstigen Widrigkeiten bietet.
          Ihnen, liebe Anke, seien gute Nerven gewünscht und Ihrer Frau Schwiema gute Besserung

          Kommentar


          • RE: Danke


            Sehr geehrte Anke,

            auch ich bin der Meinung, daß das Krankheitsbild Ihrer Schwiegermutter weiter abgeklärt werden sollte. Es ist durchaus möglich, daß ein Zusammenhang der Symptomkomplexe (Demenz + Wahnideen + Parkinson-Syndrom) vorliegt, genauer kann ich mich, ohne die Patientin selbst gesehen zu haben leider nicht äußern. Ich denke aber, daß sie sicher von einer Therapie profitieren dürfte. Bei dem Arzt sollte es sich am Besten um einen Gerontopsychiater oder Neurologen handeln.

            Mit freundlichen Grüssen,

            Spruth

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            • Neurologen


              Hallo zusammen,

              habe jetzt den Kollegen der ursprünglich mit der Behandlung meiner Schwiegermutter betrauten Neurologin ermuntern können, bei seinem nächsten Besuch im Heim auch einmal einen Blick auf meine Schwiegermutter zu werfen. Es ist nämlich gar nicht so einfach, Neurologen zu finden, die Heimbesuche absolvieren. War eine recht zeitaufwändige Geschichte mit viel Telefoniererei. Aber jetzt ist erstmal der erste Schritt unternommen. Seit der letzten Untersuchung sind tatsächlich schon 2 Jahre vergangen. Dass es schon so lange her ist, war mir gar nicht bewusst. Ich hoffe sehr, dass meine Schwiegermama gute Tipps und ggf. Therapien bekommt, um noch ein wenig Lebensfreude zurück zu bekommen und im Umkehrschluss mit uns allen einen positiveren Umgang genießt. Die Heimbetreuer sind nach nicht einmal einer Woche ihres Aufenthaltes jedenfalls schon merklich angespannt. Das hatte ich befürchtet. Und Schwiegermama bombadiert meinen Mann und mich (und wahrscheinlich auch sämtliche Menschen, die in ihrem grünen Telefonverzeichnis aufgelistet sind) mit Beschwerden und Kommandos, was alles zu machen bzw. zu lassen sei.

              <seufz>
              Wir werden weiterhin ein dickes Fell brauchen.

              Vielen Dank jedenfalls für alle bsiherigen Ratschläge.

              Grüße
              Anke

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              • Patientengespräch


                Hallo Herr Dr. Spruth,

                jetzt muss ich Ihnen doch noch einmal eine Frage stellen:

                Wenn Sie eine neue Patientin/einen neuen Patienten erstmalig zu einem Gespräch empfangen/besuchen, nehmen Sie sich üblicherweise die Zeit, sich auch unrealistisch erscheinende Therapiewünsche anzuhören und auszudiskutieren?

                Der Hintergrund meiner Frage ist, dass meine Schwiegermama nun ein weniger erfolgreich verlaufenes Erstgespräch mit dem neuen Hausarzt hatte, in dessen Verlauf er verschiedene Wünsche recht brüsk abgelehnt hat (z.B. nach Verordnung von Physiotherapie) mit dem Argument, sie solle sich mit der Gangunsicherheit etc. abfinden, denn diese könne durch "ein wenig Gymnastik" nicht behoben werden. Das mag ein medizinisch durchaus treffendes Urteil sein, wie könnte ich als Laie das beurteilen. Die Erwartungshaltung meiner Schwiegermutter ist - das weiß ich ja selbst - ziemlich hoch, aber der recht junge Medizinerkollege (geschätzt Anfang 30) hat einen offenbar so harten Ton angeschlagen, dass eine bei der Visite anwesenden Freundin meiner Schwiegermutter schließlich in Tränen ausgebrochen ist. Patient und Arzt sind danach übereinstimmend zu der Erkenntnis gelangt, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht möglich ist.

                Wir brauchen also weiterhin einen neuen Hausarzt und hoffen sehr, dass das anstehende Erstgespräch etwas erfolgreicher verläuft. Ist es ihres Erachtens anzuraten, bei diesem Gespräch als nächster Angehöriger dabei zu sein? Sind solche enttäuschenden Gesprächsverläufe eher üblich oder unüblich bei offensichtlich depressiven Patienten? Wird heutiges medizinisches Personal, insbesondere solches, das - wie im vorliegenden Fall - in Heimen als zu empfehlende Ärzte bezeichnet wird, nicht eben genau auf die besondere Behandlung alter Menschen geschult? Ich bin sehr besorgt, insbesondere weil uns ja noch der Besuch des Neurologen bevor steht. Ich ahne Fürchterliches, wenn ich ehrlich bin...

                Bitte geben Sie mir einen Rat, wie ich im Sinne meiner Schwiegermutter strategisch klug vorgehen kann.

                Herzlichen Dank im Voraus!

                Freundliche Grüße
                Anke

                Kommentar


                • RE: Patientengespräch


                  Sehr geehrte Anke,

                  es tut mir für Sie und Ihre Schwiegermutter leid, daß Sie solch schlechte Erfahrungen mit einem Kollegen machen mussten. Nicht immer sind sich Arzt und Patient ausgesprochen sympathisch, in meinen Augen ist dies auch nicht zwingend notwendig. Es sollte aber eine Atmosphäre des Vertrauens und gegenseitigen Respekts vorherrschen, ohne dem geht es nicht. Wenn diese Vetrauensgrundlage nicht besteht, ist es besser das Arzt-Patienten-Verhältnis zu beenden, was Ihre Schwiegermutter bereits getan hat.
                  Ich war nicht bei der Begegnung dabei, daher vermag ich die Verhaltensweisen der Teilnehmer nicht zu beurteilen. Erlauben Sie mir aber einige Bemerkungen, die vielleicht zum besseren Verständnis des Kollegen beitragen, auch wenn es natürlich anders hätte laufen sollen. Niedergelassene Ärzte sind heute einem immer größeren wirtschaftlichen Druck ausgesetzt. Insbesondere Hausbesuche werden meines Wissens (ich habe nie im niedergelassenen Bereich gearbeitet) so schlecht entlohnt, daß ein Handwerker für das gleiche Geld wahrscheinlich nicht käme. Die Differenz zur Behandlung in der Praxis beträgt meines Wissens etwa 10 bis 15 (vielleicht weiß es ein Niedergelassener Forumbesucher genau), dies bekommt der Arzt dafür, daß er den Patienten zuhause aufsucht und nicht in seiner Praxis behandelt, unabhängig davon, wie lange der Hausbesuch dauert (ein Besuch im Hause des Patienten, wo natürlich nicht alles so optimal organisiert ist, dauert um ein Vielfaches länger, nicht zuletzt auch wegen der Anfahrt). Dies kann in manchen Fällen zu einem gewissen Zeitdruck und einer nicht zu unterschätzenden Frustration der Kollegen beitragen auch wenn Geld natürlich nicht alles ist und die meisten Ihre Arbeit noch als Berufung empfinden. Ein weiterer Aspekt ist, daß die "medizinische Vorbildung" der Patienten durch die Laienpresse immer größer wird. Dies ist sicherlich gut, da es zur Mündigkeit des Patienten beiträgt. Andererseits glauben viele Patienten dadurch aber auch, mehr von bestimmten Sachverhalten mehr (Therapien,...) zu verstehen, als dies tatsächlich der Fall ist. Manchmal führt dies dazu, daß Empfehlungen der Ärzte in Frage gestellt werden, die wohl begründet sind. Selbstverständlich kann das Gespräch hier zu einem besseren Verständnis beitragen, aber da wären wir wieder beim Thema der Entgeltung, die für den (mit) wichtigsten Teil der ärztlichen Tätigkeit eher schlecht ausfällt. Das alles hat aber nur am Rande mit Ihrem Problem zu tun. Ich möchte nur vermeiden, daß der "junge" Kollege (Danke für das unbeabsichtigte Kompliment, ich bin auch "erst" 33) voreilig verurteilt wird.
                  Zu Ihren Belangen:
                  Ich denke, daß bei einer chronischen Gangunsicherheit, insbesondere wenn diese durch ein Parkinson-Syndrom hervorgerufen wird, eine Physiotherapie einen therapeutisch günstigen Einfluß hat.
                  Weiterhin bin ich der Meinung, daß Sie oder Ihr Ehemann ruhig bei dem nächsten Zusammentreffen mit einem Arzt dabei sein sollten. Vielleicht können Sie auch schon vorher einige Worte mit ihm wechseln, und ihn auf die Besonderheiten der Persönlichkeitsstruktur Ihrer Schwiegermutter hinweisen. Planen Sie den Termin durch, legen Sie wichtige medizinische Vorbefunde bereit, überlegen Sie sich, welche Beobachtungen in Bezug auf den Krankheitsverlauf Sie oder andere Angehörige gemacht haben, machen Sie sich Notizen oder schreiben Sie ggfs. eine Chronologie der Symptome in Stichpunkten auf.
                  Wichtig ist bei einer Abklärung eines fraglichen dementiellen Syndroms ist die Befragung des Patienten UND der Angehörigen, die Untersuchung des Patienten (körperlich und Hirnleistungstestung), die Laboruntersuchungen und die radiologische Bildgebung des Gehirns (CT/MRT), fehlt etwas davon, fragen Sie nach, ob diese Untersuchung nicht sinnvoll sein könnte. Versuchen Sie dabei, nicht den Anschein zu erwecken mißtrauisch zu sein, manche Ärzte sind diesbezüglich (zurecht) empfindlich.

                  Ich hoffe, Sie haben beim nächsten Mal mehr Glück,

                  Mit freundlichen Grüssen,

                  Spruth

                  Kommentar


                  • RE: Patientengespräch


                    Vielen lieben Dank, Herr Dr. Spruth!
                    Ich habe selbstverständlich mit dem (jungen?) Kollegen telefoniert und mich - bevor ich die Schilderungen meiner Schwiegermutter anhöre - auch seine Seite der Geschichte kenne. Er einen jugendlich-frischen Eindruck und ich kann mir vorstellen, dass seine bestimmende Art auf einen alten Menschen vielleicht als Bevormundung rüber kommt. Insofern verstehe ich die Differenzen auf beiden Seiten und die Erkenntnis, dass man nicht miteinander kann.

                    Ich werde mich bemühen, entweder selbst oder über meinen Mann einen Termin in Begleitung von einem von uns zu erreichen, damit wir "deeskalierend" eingreifen können, falls da etwas aus der Bahn laufen sollte. Tatsache ist, dass auch wir mittlerweile argwöhnischer Kommentare und Verdächtigungen ausgesetzt sind - sie hat wohl zu NIEMANDEM mehr besonderes Vertrauen... :-(

                    Die Bezahlungsseite sehe ich ebenfalls als kritisch und will sie, genau wie Sie selbst, nicht von der Hand weisen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Arzt als vom Pflegeteam hoch geschätzter Mediziner empfohlen wird, wenn er sich in seinem Umgang mit den alten Menschen deutlich von der Grundhaltung des Hauses selbst unterscheidet. Hier liegt dann wohl der Hase im Pfeffer, fürchte ich fast... <seufz>

                    Meine Schwiegermutter will inzwischen mit aller Gewalt aus dieser Einrichtung wieder heraus, weil sie sich von allem und jedem übergangen und falsch behandelt fühlt. Aber das ist eine andere Geschichte. Wir haben wohl noch sehr viel mehr Ärger vor der Brust als wir uns vorgestellt haben.

                    Danke nochmals für die ausführliche Antwort und Ihren Rat.

                    Liebe Grüße
                    Anke

                    Kommentar


                    • RE: Alterssenilität/Starrsinn - oder was?!


                      Hallo Anke

                      Darf ich ein paar Fragen stellen?
                      Wer ist der Betreuer Deiner Schwiegermutter oder ist sie freiwillig ins Heim gegangen? Wie soll sich ein Mensch denn fühlen oder nach außen zeigen, wenn er todunglücklich ist oder glaubst Du sie ist glücklich dort? Wie lange gewährt man Menschen denn Eingewöhnungszeit im Heim? Der Verdacht auf Parkinson oder Demenz mag ja "irgendwann" bestätigt werden, aber schon mal etwas von sekundären Demenzen aufgrund von anderen Grunderkrankungen gehört? Ratespiel ist sinnlos.....
                      Meine Meinung zu dieser Sache ist, dass hier ein Mensch entwurzelt wurde und selbst die nahestehenden Angehörigen kein Verständnis für diese Frau in ihrer Situation aufbringen: Isolation aufgrund Erjrankungen = Alleinsein - Einsamkeit - Flüssigkeitsverlust (mangelndes Durstgefühl) - Verwirrung - Stürze - Krankenhaus - Heim - Fremdsein - Desorientierung - Angst usw.....
                      Was spricht dagegen, sie eine zeitlang in Ruhe zu lassen, damit sie sich mit der Situation im Heim "anfreunden" kann? Sind der Parkinson oder die anderen Krankheiten akut lebensbedrohlich? Also gebt ihr ein paar Wochen, bevor der Neurologe in Betracht gezogen wird. Wir, die Nichtdementen, wissen nicht, wie bewusst sich Deine Schwiegermutter ihrer Defizite ist. Ich stelle mir aber vor, dass Verwirrtheit sehr am Selbstvertrauen kratzt und dass sich das Nichtwahrhabenwollen dieser Störung durch Aggressionen äußert. Ebenso kann sich Verwirrtheit durch Depression äußern, aber damit können Angehörige scheinbar besser umgehen.

                      _AnkeF_ schrieb:
                      -------------------------------
                      Hallo zusammen,

                      ich kämpfe mit der zunehmenden Sturheit/Uneinsichtigkeit meiner Schwiegermutter. Sie behauptet Dinge, die nicht wahr sein können, und lässt sich nicht überzeugen, was auch immer man an "Beweismitteln" vorlegt. Fängt so Demenz an oder hat das mit Demenz nichts zu tun?

                      Aktuelles Geschehen:
                      Sie ist am Freitag (also gestern) in ihr Zimmer im Altenheim eingezogen, direkt vom Krankenhaus aus (dort wegen Behandlung von Platzwunde und Prellungen nach Sturz). Bereits am Donnerstag habe ich von den Zivis des Heims die heimische Matraze samt Spannbettlaken (zum Schutz vor Beschmutzung in Ermangelung einer Schutzhülle) abholen lassen, damit sie ja auch vernünftig schlafen kann.

                      Sie behauptet nun, es sei gar nicht ihre Matraze, die da im Heimbett liegt. Dabei kenne ich die Schilder, die dran stecken (habe sie abmachen und zur Überprüfung anhand der Kaufunterlagen mitnehmen müssen). Wir haben sogar zwischen Matraze und Schonbezug noch die von ihr benutzten Küchentücher gef....

                      Kommentar


                      • @CS


                        Hallo CS,

                        Fragen sind selbstverständlich erlaubt. Wer sollte Dir diese verbieten? Ich? <lächel>

                        Meine Schwiegermutter ist auf eigenen Wunsch ins Altenheim gezogen. Sie hat (noch) keinen Vormund/Betreuer, aber wenn sie so weitermacht, wird das wohl nicht mehr lange dauern, bis sie einen von Amtswegen eingesetzt bekommt...

                        Es wäre etwas zu langwierig, Dir die speziellen Vorgänge in unserer Familie in diesem Forum auseinandersetzen zu wollen. Wahrscheinlich könnte ich zwischenzeitlich ein ganzes Buch schreiben - meine Schwiegermama natürlich auch!

                        Ein "in Ruhe lassen" wäre selbstverständlich klasse, und zwar nicht nur für meine Schwiegermutter, sondern auch für alle, die sich um ihren körperlichen Zustand UND ihre Psyche Sorgen. Irgendwann geht jedes Individuum dazu über, Prioritäten zu setzen, um nicht selbst Schaden zu nehmen - das ist ein natürlicher Selbstschutz und daher absolut legitim. Dass die relativ nüchterne Schilderung der Situation mit sehr viel mehr Emotionen beladen ist als ich erwähnt habe, dürfte wohl klar sein.

                        Es ist bemerkenswert, dass bei Fragestellungen von Außenstehenden immer diese Anklage mitschwingt, man habe da einen völlig verzweifelten, wehrlosen Menschen in eine ihm nicht gut tuende Lage manövriert, um vielleicht selbst seine Ruhe zu haben. Es kann natürlich sein, dass ich überempfindlich reagiere auf alles, was meine Position in diesem Zusammenhang hinterfragt. Mit diesem unterschwelligen oder offen geäußerten Vorwurf lebe ich inzwischen seit fast zwei Jahren. Wer meine Familie kennt, erhebt diesen Vorwurf nicht. Wohl aber zum Beispiel die städtische Vergabestelle für Heimplätze, bei der ich persönlich um Hilfe gebeten habe, weil die häusliche Situation meiner Schwiegermutter als Selbstgefährdung zu betrachten war - das ist über ein Jahr her.

                        Seither betrachtet es jeder um uns herum (insbesondere der Hausarzt) als ein Wunder, dass sie außer ein paar Prellungen und Platzwunden ohne äußerlichen Schaden überlebt hat, obwohl sie lediglich an Symptomen herumdoktern lassen hat, statt der Sache einmal wirklich auf den Grund zu gehen. Um die seelischen Wunden eines Patienten wird sich gekümmert, wenn dieser selbst das für notwendig hält. Diese Einsicht gab es bisher nicht.

                        In Deutschland werden keine Menschen "zwangseingewiesen", weder zu Suchttherapien noch in Altenheime. Das Aufatmen, das wir alle hatten, als auch meine Schwiegermutter ENDLICH einsah, dass sie allein in ihrer Wohnung nicht mehr zurecht kommt und in einem Heim besser aufgehoben ist, ist inzwischen der puren Angst gewichen, sie könne - weil sie noch Herr ihrer Entscheidungen ist - bereits morgen alles wieder rückgängig machen, nur weil sie sich eben nicht bereitwillig in die Heimsituation fügt. Genau das hat sie bereits angedroht - und wieder revidiert. Solche Telefonate oder persönlichen Gespräche führen wir seit ihrem Einzug jeden Tag teils mehrfach. Wie lange kann man soetwas tun, ohne einfach abzuwinken?

                        Was machst Du mit einem Menschen, der körperlich absolut hilflos ist, geistig aber noch klar, und der nicht im Mindesten bereit ist, irgendeine Therapie aufzunehmen, um Depressionen, Demenz, Parkinson und daraus resultierende Beschwerden abklären sowie behandeln zu lassen? Du kannst ihn nicht zwingen, sicher. Auf Einsicht hoffen kannst Du - oder resignieren. Ich habe noch nicht resigniert, aber ich gebe keine Gewähr, wie lange ich noch kämpfen kann.

                        Und wieviel Nerven (bzw. daraus resultierende Beschwerden, wie nächtliches Herzrasen z.B. bei mir) musst Du als Angehöriger investieren, bevor auch Außenstehende akzeptieren, dass hier nicht eine Person schlicht auf unmenschliche Weise "entwurzelt" wurde, sondern die notwendigen, längst überfälligen Maßnahmen zu seinem Schutz ergriffen wurden? Du kannst nichts dafür, dass Du nur die eine Seite der Medaille hier nachlesen kannst. Deine Zweifel kann ich sicher auch mit diesen Zeilen nicht ganz ausräumen. Ziehe bitte in Betracht, dass ich nicht leichtfertig mit dem Schicksal eines mir nahestehenden Menschen umgehe - und mich um ihn weiterhin sorge.

                        Weißt Du, ich bin ein Mensch, der logisch denkt und von sich behauptet, trotzdem so etwas wie Empathie zu besitzen, also sich in die Lage anderer hineinversetzen kann. Wenn mir meine Schwiegermama und ihre Verzweiflung völlig gleichgültig und nur meine eigene Ruhe wichtig wäre, würde ich nicht bereits mit dem Gedanken spielen, mir Psychofarmaka verordnen zu lassen, um einigermaßen durchzuhalten.

                        Meine Familie besteht aus weit mehr Personen als nur dieser einen, seit Jahren schon sehr hilfsbedürftigen alten Frau. Auch diese Familienmitglieder bedürfen meiner Aufmerksamkeit. Ich gebe gern, denn ich bin ein Familienmensch, aber ich sehe auch, dass ich ausgebrannt NIEMANDEM mehr helfen kann. Und ich stehe wirklich kurz davor zu sagen, ich kann nicht mehr.

                        Ich halte eine ganze Menge aus, weil ich gewohnt bin zu kämpfen. Hier stoße ich definitiv an meine Grenzen. Ist es legitim, sich zu diesem bevorstehenden Kollaps zu bekennen? Es gibt außer meinem Mann und mir keine weiteren Angehörigen (wenn man von einer Schwägerin von Mitte 60 in Bayern absieht), auf deren Schultern man Belastungen verteilen könnte, die wir bisher allein getragen haben. Die Ärzteschaft hat uns ermutigt, solche Überlegungen nicht weiter anzustellen. Wir haben alle Möglichkeiten ausgeschöpft, weitestgehend ohne pflegerischen oder/und therapeutischen Beistand mit Schwiegermama klar zu kommen. Es geht nicht mehr. Die Erkenntnis ist zweifelsohne für die Betroffene selbst mit sehr viel mehr Widerständen verbunden als für uns. Das ändert aber nicht daran, dass wir alle Probleme haben, mit denen wir uns arrangieren müssen. Jammern ist eine Reaktion, die verständlich ist. Sie hilft auf Dauer aber niemanden weiter, weil sie an der Situation selbst nichts ändert sondern sie für alle nur unerträglich macht.

                        Ich danke Dir trotzdem für die Fragen. Sie sind ja auch eine Form von Anteilnahme.

                        Grüße
                        Anke

                        Kommentar


                        • RE: @CS


                          Hallo Anke

                          Herzlichen Dank für Deinen langen Brief. Es liegt nicht in meiner Absicht, Dich anzuklagen. Da ich täglich mit Bewohnern in der Art von Deiner Schwiegermutter zu tun habe, ist mein Wunsch, Verständnis für beide Seiten zu erreichen.

                          Kommentar


                          • RE: @CS


                            Hallo CS,

                            schön, dass Du im Grunde weißt, wovon ich rede. Und dass Du selbst Altenbetreuer(in) bist, ermutigt mich zu einer Frage, die mich sehr beschäftigt, seit meine Schwiegermama im Heim lebt:

                            Denken alle Deiner Berufskollegen so wie Du? Sehen sie hinter einer verbitterten, alle und jeden misstrauisch beäugenden alten Frau, die konkrete Vorstellungen hat, WIE mit ihr umzugehen ist, immer noch den Menschen, der soeben sein letztes bisschen Selbständigkeit aufgeben musste, der Respekt und Privatspäre verdient hat, soweit das in einem Heimbetrieb die Personalplanung überhaupt zulässt?

                            An den Fragen erkennst Du, dass ich konkrete Erlebnisse schildern könnte, die mich da eher vom Gegenteil überzeugt haben. Der Umgangston zwischen Pflegepersonal und Heimbewohnern ist mitunter ziemlich rau. Einige Vorfälle deuten darauf hin, dass die Betreuuer vor Ort den alten Menschen von vornherein absprechen, Erklärungen zu brauchen - das ist psychologisch eher unklug, wenn man Deine Ausführungen zum Thema Verzweiflung der alten Menschen verinnerlicht.

                            Bitte nicht missverstehen: ich kenne zwar den Dienstalltag von Pflegepersonal in Kranken- und Altenheimen nicht aus eigener Anschauung, aber ich kann mir die Auswirkungen der sogenannten Kostendämpfung ausmalen und kenne einige Schwestern und in Hilfsdiensten arbeitende Menschen, die mir von katastrophalen Zuständen durch Personalengpässe berichten. Ich möchte keinem dieser Menschen vorwerfen, sie hätten womöglich eine falsche Haltung zu ihrer Profession. Die Umstände verhindern oft, dass wirklich getan werden kann, was menschlich richtig wäre.

                            Ich würde mir jedoch wünschen, dass mir als Angehöriger nicht wörtlich vorgeworfen wird, ich stehe womöglich nicht hinter dem Personal vor Ort, wenn ich nachfrage, warum mit meiner Schwiegermutter nicht Dinge genauso ausführlich und gut begründet VOR ihrer Durchführung besprochen werden, wie sie mir dann am Telefon erläutert werden, NACHDEM meine Schwiegermutter sich bei mir "ausgeheult" hat. Ich habe mittlerweile das Gefühl, ich gerate förmlich zwischen zwei Fronten, die gar nicht mehr miteinander im Gespräch sind. Der eine (Schwiegermama) fühlt sich nicht verstanden und bevormundet und der andere (das Heimpersonal) fühlt sich angeklagt und als Instanz in Frage gestellt. Ich als Angehöriger fühle mich ständig genötigt, mich für eine Partei zu entscheiden, statt als Dritter im Team gesehen zu werden.

                            Anfang Juni ist nun der allererste Angehörigentag dieses Heims. Ich hoffe, dass man dort nicht "Friede, Freude, Eierkuchen" sondern einen effizienten Austausch über die Sorgen und Nöte aller Beteiligten erwartet. Einige Anregungen hätte ich schon im petto - und das meine Schwiegermama eine eher unbequeme Bewohnerin ist, wie mich kürzlich die Pflegedienstleitung telefonisch wissen ließ, das braucht mir keiner zu erzählen, denn das kenne ich schon seit Jahren aus eigener Anschauung. Wenn die Kräfte vor Ort kein anderes Rezept haben, wie man mit solchen "kritischen Patienten" umgeht, als sie schlicht zu überfahren, dann kann etwas nicht stimmen im Betreuungskonzept der Einrichtung. Akzeptabel finde ich das nicht.

                            Ich hoffe, meine vielen Zeilen kommen nicht missverständlich herüber. Wir sind alle nur Menschen und ich weiß genau, warum gerade ich nicht als Mitarbeiterin in einer humanitären Institution tätig bin: Krankenschwester oder Pflegerin wäre für mich ein Alptraumberuf. Als Büromensch kann ich der Menschheit besser dienen als mit pflegerischem Einsatz, soviel ist sicher. Ich hoffe nur, dass es in pflegerischen Berufen noch ausreichend Menschen gibt, die ihren Beruf mit Herz und Verstand ausüben, trotz aller Widrigkeiten im Gesundheitswesen.

                            Liebe Grüße
                            Anke

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                            • RE: @CS


                              Hallo Anke

                              Ich bin überzeugt davon, dass 70% des Pflegepersonals nicht in Heimen arbeiten dürften, weil sie den Respekt vor dem alten bzw. hilfsbedürftigen Menschen verloren haben oder ihn nie hatten, da sie gar nicht wissen, was Respekt ist, ihn aber für sich selbst beanspruchen. Ca. 6 Jahre bin ich jetzt Altenpflegerin und schon während meiner Ausbildung wurde mir an den 6 verschiedenen Praktikaorten "vermittelt" , dass wir es "nur mit alten Menschen" zu tun und die nichts zu melden haben. Es ist zum Verzweifeln!
                              In mir sieht man eine unbequeme Kollegin, die das Verhalten ihrer KollegenInnen und ihr eigenes immer wieder anspricht während den Übergaben. Als stellvertretende Stationsleitung habe ich zumindest "die Macht", meinen Mitarbeitern mit Abmahnung zu drohen (und in die Tat umgesetzt), wenn es zu wiederholten "Übergriffen" auf unsere Schützlinge kommt. Natürlich macht das Kritisieren einsam....
                              Ich weiß nicht, warum Höflickeit und Verständnis so schwer zu praktizieren sein soll. Wer diesen Beruf ausübt, muss Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen.
                              Es sind immer mehrere Seiten (BewohnerIn / Angehörige / Personal / Heimrahmen usw.), die in Einklang gebracht werden müssen. "Schreckliche" Bewohner sind ebenso oft anzutreffen wie "schreckliche" Angehörige und "schreckliches" Personal.. Ich könnte zu allen unfassbare Verhaltensweisen aufzählen. Es ist nicht an mir, hier als "Richterin" über andere aufzutreten - nur an mir selbst. Ich sehe mich aber aufgefordert, so viel wie möglich von allen, insbesondere aber von Seiten Bewohner/Angehörige in Erfahrung zu bringen, um das Bestmögliche in meine Handlungen (als 3. in diesem "Spiel") zu legen. Erst wenn mir das Verhalten verständlich ist, kann ich im Sinne von "bezogen" arbeiten.

                              Ich wünsche mir mehr Zusammenarbeit mit den Angehörigen, weiß aber, dass die Mehrzahl meiner KollegenInnen es nicht wollen, da sie es als "Einmischung" betrachten. Doch nur wenn Angehörige oder Betreuer mehr Kontrollen im Heim machen und dem Chef davon berichten, beinhaltet dieses die Chance, dass sich an den Zuständen etwas ändert.
                              Halte es für Idealismus, aber ohne ihn hält man es in diesem Beruf nicht lange aus.....

                              Liebe Grüße
                              Christiane S

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                              • RE: @CS


                                Hallo Christiane,

                                das waren klare Worte, von einer, die es wissen muss. Danke dafür. Ich werde versuchen, den wenigen Einfluss, den ich als außenstehender Angehöriger auf den Heimbetrieb oder/und die Philosophie des Hauses ausüben kann auch zu nehmen. Insoweit sehe ich mich ebenfalls in dieser unbequemen, einsam machenden Rolle des "Team-Mitglieds", das Idealen hinterherläuft und damit die gängige Praxis in Frage stellt. Aber welche Alternative hätte man denn? Zuzusehen? Wegzusehen? Mit meinem Gewissen könnte ich weder das eine noch das andere vereinbaren.

                                Alles Gute für Deine sicher nicht leichte Aufgabe. Dass Du überhaupt in eine leitende Position vorgerückt bist, ist ja fast schon als ein Wunder zu betrachten, bei dem, was ich da so in meinem Bekanntenkreis erlebe. Eine Bekannte, die als Pflegedienstleitung in einem Rot-Kreuz-Heim gearbeitet hat, ist kurzerhand "rausgemobbt" worden, weil sie immer wieder ihre Finger in Wunden gebohrt hat...

                                Liebe Grüße
                                Anke

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