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In der 32. SS-Woche wurde bei mir an Zahn 7 oben eine Wurzelbehandlung angefangen. Aufgrund der starken Krümmung einer Wurzel ist der Abschluss der Behandlung fraglich. Der Zahnarzt hat mir mehrfach ein Medikament eingelegt - bei der zweiten Behandlung war dies CHKM (Chlor-Kampfer-Menthol), über das ich sehr beunruhigende Berichte gelesen habe. Es soll toxisch, zellschädigend und nicht biokompatibel sein. Bei Einlage des Medikaments in den Zahn wurde mir ganz heiß -konnte wegen Kofferdam nichts sagen. 2-3 Stunden nach der Behandlung habe ich eine Schwellung der Wange und des Weichgewebes über dem Zahn bekommen. Nach zwei Wochen habe ich verlangt, dass das Medikament herausgenommen und durch Calcium... ersetzt wird. Seitdem geht die Schwellung deutlich zurück, es hat sich in der Wange aber ein weißes Bläschen gebildet. Auf dem Röntgenbild ist keine Verschattung an den Wurzeln erkennbar.
Frage: Kann dies eine Reaktion auf das CHKM sein?
Ist CHKM schädigend für das Kind?
2. Ich bin Herzpatientin mit leichter Klappenschädigung. Falls es ein eitriger Infekt ist (weißes Bläschen in der Wangeninnenseite) - welches Antibiotikum kann ich nehmen? Ich bin außerdem noch gegen Penicillin allergisch, womit alle ungünstigen Faktoren beeinander sind.
Soll ich den Zahn gleich ziehen lassen?
Habe die 34. SS-Woche nun abgeschlossen.
Hallo,
ich antworte im Text:
Kann dies eine Reaktion auf das CHKM sein?
- Nein
Ist CHKM schädigend für das Kind?
- Nein, das CHKM wirkt lokal
2. Ich bin Herzpatientin mit leichter Klappenschädigung. Falls es ein eitriger Infekt ist (weißes Bläschen in der Wangeninnenseite) - welches Antibiotikum kann ich nehmen? Ich bin außerdem noch gegen Penicillin allergisch, womit alle ungünstigen Faktoren beeinander sind.
- Clindamycin; ein Antibiotikum sollte generell und gerade in der Schwangerschaft nur wenn unbedingt notwendig angewendet werden. Eine Wurzelbehandlung ist in der Regel kein solcher Fall, da Reinigung und Desinfekttion des Zahnes eine ausreichende Maßnahme darstellen.
Gruß Peter Schmitz-Hüser
Hallo,
ich habe eine Frage, und zwar wurde bei mir im Juli 2008 eine Wurzelspitzenresektion vorgenommen, allerdings in Vollnarkose, da ich Angstpatient bin.
Nun mittlerweile acht Monate nach diesem eingriff habe ich immer noch Schmerzen in diesem Zahn. Eigtl waren nur die ersten zwei monate nach der OP ok. ich war nach langer Überwindung beim Zahnarzt, er hat den Zahn geröngt und meinte, dass der einwandfrei sei, keine Entzündung, nichts. dann hat er bissle die Kunststofffüllung abgeschliffen und gemeint, dass es das wohl gewesen sein, was mir schmerzen bereitet hätten. das war vor einer woche und die schmerzen sind unverändert. ich hab so eine panik, was da jetzt sein könnte und egal was gemacht werden muss, ich pack das ohne Narkose garantiert nicht. zumal ich im Internet gelesen habe, dass eine zweite WSR sowieso meist nichts bringt. aber was bleibt denn dann noch an Möglichkeiten? ich bin echt verzweifelt und hab solche Panik. ich hab einfach ultra schlechte erfahrungen bei zahnärzten gemacht.. und jetzt weiss ich nicht, wies weitergehen soll... über antworten wäre ich sehr dankbar.
die momo
Hallo,
das Roentgenbild alleine reicht nicht fuer eine Diagnose, der Prozess ist u. U. nicht darstellbar. WSR ist fast nie Behandlung der 1. Wahl, 2. WSR hat schon sehr schlechte Chancen. Alternativen waere die Zahnentfernung oder ein Spezialist (Endodontologe).
Gruss Peter Schmitz-Hueser
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 17.01.08 20:54 | historista | |
| 23.01.08 11:58 | P. Schmitz-Hüser | |
| 24.03.09 15:15 | momo2911 | |
| 26.03.09 07:52 | P. Schmitz-Hüser |
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